„Ein realistisches Deutschlandbild“

Abschlusstreffen des 7. Diplomatenkollegs in Berlin

„Dank der vielen Veranstaltungen und Exkursionen haben wir ein realistisches Deutschlandbild erhalten“, fasste ein Kollegiat auf der Bühne im Gespräch mit Stefan Niemann, Leiter Ausland und Aktuelles beim Norddeutschen Rundfunk, zusammen.

Vertreter der Robert Bosch Stiftung, des Auswärtigen Amts und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik betonten in ihren Begrüßungsworten, der Erfolg des Programms beruhe nicht zuletzt auf der Zusammenarbeit ihrer Institutionen in einer privat-öffentlichen Partnerschaft.

Die Festrede von Henrike Zentgraf, Kuratorin des Memoriums Nürnberger Prozesse, knüpfte an die letzte Exkursion der Gruppe eine Woche zuvor nach Bayern an. Hier besuchten die Kollegteilnehmer unter anderem das Oberlandesgericht Nürnberg und den Schwurgerichtssaal 600, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg das internationale Militärtribunal tagte. Henrike Zentgraf sprach über die Bedeutung der Prozesse für die Weiterentwicklung des Völkerrechts. Neben Nürnberg war die Gruppe während der Exkursion auch in München zu Gast, wo Sie unter anderem das Jüdische Zentrum, das ifo Institut für Wirtschaftsforschung und das Goethe-Institut besuchte.

Das Diplomatenkolleg ist ein Weiterbildungsangebot des Auswärtigen Amts und der Robert Bosch Stiftung, das sich an junge, in Deutschland akkreditierte Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa, dem Südkaukasus, Zentralasien und China richtet. Das Diplomatenkolleg wird mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) durchgeführt.

Datum
21 Juni 2012
Uhrzeit
-
Ort der Veranstaltung

Berlin
Deutschland

Einladungstyp
Nur für geladene Gäste
Zielgruppe
Program Event
Core Expertise region
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