Die Großmacht China – und die Europäische Union

Werte predigen – Autos verkaufen. Kann das funktionieren?

 

Wie will und kann sich die EU auf die drei Rollen Chinas einstellen? China ist Partner bei globalen Zielen wie einer gemeinsamen Klimapolitik, Wettbewerber auf wirtschaftlichem und technologischem Gebiet und Systemrivale mit seinem alternativen politischen Modell. In unserer zweiten Diskussionsrunde wollen wir den Bogen von Grundwerten und Systemrivalität zu wirtschaftlichen Interessen von Unternehmen spannen. Dazu gehört die Frage, inwieweit deutsche und europäische Unternehmen auf Marktchancen und damit auf Arbeitsplätze in Deutschland und in der EU verzichten sollten zugunsten einer werteorientierten Politik. Wird die Forderung nach Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überhaupt das Regierungshandeln Chinas verändern?

Dr. Philip Meyer leitet seit 2019 die Finanzen bei der chinesischen Tochter des Maschinenbauers Trumpf. Es ist einer der größten Produktionsstandorte des Ditzinger Unternehmens weltweit.

Mathias Schäfer leitet seit Mai 2019 das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in China Shanghai. Zuvor arbeitete er 16 Jahre in der Hauptabteilung Politik und Beratung im Team Wirtschaftspolitik und leitete auch die hauptabteilungsübergreifende Arbeitsgruppe Soziale Marktwirtschaft.
 

Moderation:
Karoline Gil und Prof. Dr. Wolfgang Schuster
Ko-Vorsitzende des DGAP Regionalforums Baden-Württemberg

Die Veranstaltung ist Teil einer dreiteiligen Serie mit dem Schwerpunkt „Die Großmacht China – und die Europäische Union“ des DGAP Regionalforums Baden-Württemberg und fand online als Videokonferenz statt.

Datum
10 Mai 2021
Uhrzeit
-
Ort der Veranstaltung

Deutschland

Zielgruppe
DGAP Regionalforum Baden-Württemberg
Programm

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