Der Westbalkan im geopolitischen Spannungsfeld: Welche Zukunft hat die EU-Erweiterung?

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Ort der Veranstaltung
DGAP Regionalforum Hansestädte & Generalkonsulat der Republik Kroatien in Hamburg, Deutschland
Einladungstyp
Nur für geladene Gäste

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Tivat, Montenegro, 05.06.2026: EU-Westbalkan-Gipfel: Gruppenfoto

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert. Auch der Westbalkan steht im Spannungsfeld geopolitischer Interessen, während ungelöste Konflikte und politische Spannungen die Stabilität der Region gefährden. Mehr als 30 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton bleiben insbesondere die Entwicklungen in Bosnien-Herzegowina sowie das Verhältnis zwischen Serbien und Kosovo zentrale Herausforderungen für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik.

Seit dem Beitritt Kroatiens 2013 ist kein weiterer Staat in die Europäische Union aufgenommen worden. Montenegro und Albanien haben im Beitrittsprozess zwar Fortschritte erzielt, andernorts bestehen jedoch erhebliche politische und strukturelle Hindernisse. Zugleich muss sich die Europäische Union angesichts der veränderten geopolitischen Lage selbst auf eine künftige Erweiterung vorbereiten. Wie lassen sich Frieden und Stabilität auf dem Westbalkan langfristig sichern? Welche Rolle spielen Russland, China und andere internationale Akteure? Und wie kann die Europäische Union ihre geopolitischen Interessen mit einer glaubwürdigen Beitrittsperspektive für die Staaten der Region verbinden? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren:

  • Marieluise Beck, Direktorin Osteuropa, Zentrum Liberale Moderne
  • Dr. Miro Kovač, ehemaliger Außenminister der Republik Kroatien
  • Nikola Xaviereff, Research Fellow im Zentrum für Ordnung und Governance in Russland, Osteuropa und Zentralasien, DGAP

Moderation: Johannes Brak, stv. Vorsitzender DGAP Regionalforum Hansestädte