Iran-Politik der EU

Nach der Präsidentschaftswahl muss sich Europa auf Veränderungen einstellen

14. June 2013 - 0:00 | von Cornelius Adebahr

European Policy Centre, Policy Brief, 10. Juni 2013, 4 S.

Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran

Die Präsidentschaftswahl im Iran deutet auf Veränderungen hin: Der überraschende Sieg des gemäßigten Kandidaten Hassan Rohani lässt auf eine Lösung im Nuklearkonflikt hoffen. Die Neubesetzung des Amtes bietet der EU gleichzeitig Gelegenheit, ihre Politik gegenüber Teheran breiter aufzustellen. Über die Nuklearverhandlungen hinaus sollte die EU eigenes Personal in den Iran entsenden und, beispielsweise via Internet, die dortige Bevölkerung direkt ansprechen.

European External Action Service, CC BY

EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Chefunterhändler Saeed Jalili bei den internationalen Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm