Außenpolitik nach 100 Tagen Trump:

Aufgaben für die transatlantische Zusammenarbeit

27.04.2017 | 18:30 - 20:00 | DGAP Berlin | Nur für geladene Gäste

Diskussion

Kategorie:

Podiumsdiskussion mit anschließender Diskussion.

Durch die Luftschläge gegen eine syrische Militärbasis und die militärische Signalpolitik gegen Nordkorea erntet Präsident Trump erstmals Lob für seine Außenpolitik. Unklar ist, ob sich dahinter eine Strategie verbirgt; viele der Handlungen und Signale aus seinen ersten hundert Tagen im Amt wirken impulsiv und widersprüchlich. Prioritäten wie günstigere Handelsbedingungen, Lastenteilung in der NATO oder der Kampf gegen den IS sind erkennbar, brauchen aber kluge Diplomatie, um erfolgreich zu sein. Während die Trump-Regierung noch ihren außenpolitischen Kurs bestimmt, können die Europäer wichtige Impulse für die transatlantische Zusammenarbeit setzen. Deutschland steht wie alle Partner der USA vor der Herausforderung, die Entwicklungen in Washington einzuschätzen und mit eigenen Initiativen auf die US-Regierung zuzugehen. Dabei sind Antworten auf folgende Fragen richtungsweisend: Unterliegt die US-amerikanische Außenpolitik einem grundlegenden Wandel? Wie verändert sich die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, wo drohen Konflikte? Was sollten Deutschland und die Europäer in der transatlantischen Zusammenarbeit priorisieren? Welche Bedeutung hat die teils sprunghafte Positionierung und die direkte Kommunikation unter Ausschluss traditioneller Medien für die Berechenbarkeit der US-Außenpolitik?

Input:    

Dr. Sandra Busch-Janser
Vorsitzende, polisphere e.V.

Omid Nouripour, MdB
Außenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, 
stellv. Vorsitzender, Parlamentariergruppe USA, Deutscher Bundestag

Dr. Henning Riecke
Leiter, Programm USA/Transatlantische Beziehungen, DGAP

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