Kommentar

29. Oktober 2015

Friedensnobelpreis für einen temporären Vermittlungserfolg

Die Würdigung des tunesischen Dialog-Quartetts erfordert dessen Einordnung in den Transformationsprozess

Der Friedensnobelpreis 2015 für das tunesische Quartett für den nationalen Dialog zeichnet eine Momentkoalition zivilgesellschaftlicher Institutionen aus, die mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung im Januar 2014 ein wichtiges Etappenziel im tunesischen Transformationsprozess ermöglichte. Doch funktionieren konnte sie nur vor dem Hintergrund der Entwicklungen des Jahres 2013 und dank der Konsensorientierung zahlreicher weiterer Akteure.

Bibliografische Angaben

DGAPstandpunkt 7, 30. Oktober 2015, 3 S.

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