Archiv DGAP in den Medien

  • Weg mit den Mächtigen

    Interview mit Claire Demesmay | 25. April 2017 - 0:00 | n-tv online, WirtschaftsWoche, Handelszeitung, EurActiv

    Auf der einen Seite stünde eine pro-europäische Wählerschaft, die reformorientiert sei. Macron stehe für dieses Frankreich, „das in die Zukunft schaut, das vor der Globalisierung und auch vor Handelsabkommen keine Angst hat“, so Demesmay. Auf der anderen Seite aber erreiche Marine Le Pen Teile der Gesellschaft, die eine Abkehr von Europa und von der Welt wünschen. „Es sind zwei sehr unterschiedliche Gesichter Frankreichs, und beide sind real“, sagt Demesmay.

  • Russische Propaganda gegen Deutschland immer offensiver

    Interview mit Stefan Meister | 24. April 2017 - 0:00 | Le Monde

    Obwohl Meister die Zunahme der Propaganda seit 2012/ 2013 beschreibt und davon ausgeht, dass Russland auch das Ziel verfolgt, die Debatte während des deutschen Wahlkampfs zu beeinflussen, warnt er vor einer Überwertung des russischen Einflusses und vor Panik. Für Meister sei klar, dass Russland weiterhin darauf abziele, Einfluss auf den Wahlkampf zu nehmen.

  • Frankreich: Die Wahl nach der Wahl

    Kommentare von Claire Demesmay | 21. April 2017 - 0:00 | ZDF heute.de

    Die französische Verfassung sehe zwar einen mächtigen Präsidenten vor, aber der Premierminister stammt aus der Partei, die die Partei im Parlament stellt. Das Parlament wird im Juni 2017 gewählt. Emmanuel Macron ist als „Erneuerer“ angetreten. Aber ob er die Mehrheit im Parlament beschaffen kann, ist ungewiss.

  • Die deutschen Spaßbremsen

    Kommentare von Claire Demesmay | 18. April 2017 - 0:00 | Zeit.de

    Laut Demesmay herrsche in Frankreich das Gefühl, dem Nachbarn unterlegen zu sein und „die Zukunft nicht mehr in den eigenen Händen zu halten – was für Frustration sorgt", so Demesmay. Viele Franzosen empfinden die Finanzkrise als Wendepunkt: Mit ihr hätte Deutschland als größte Wirtschaftsnation in der EU an Macht gewonnen, Frankreich habe aber an politischem Einfluss eingebüßt. „Es herrscht eine wachsende Asymmetrie", sagt Demesmay.

  • Mutmaßliche Wahlmanipulation in der Türkei

    Kommentare von Kristian Brakel | 18. April 2017 - 0:00 | Welt.de

    Nach dem Referendum über die türkische Verfassungsänderung erheben Opposition und unabhängige Beobachter Vorwürfe der Wahlmanipulation gegenüber Erdogans Regierung. „Erdogans Gesichtsausdruck beim ersten Auftritt nach der Abstimmung am Sonntag zeigte, dass er wohl nicht damit gerechnet hatte, dass das Ergebnis so knapp ausfallen würde“, sagt Brakel. „Falls wirklich manipuliert wurde, dann auf den letzten Metern, als man bemerkte, dass es eng werden könnte.“

  • Ein Sieg, aber kein Triumph für Erdogan

    Gastbeitrag von Kristian Brakel | 17. April 2017 - 0:00 | ZDF heute.de, Deutsche Welle, Bayerischer Rundfunk, Bild, 20 Minuten, Münchner Merkur, Frankfurte Rundschau

    Laut Brakel wolle Präsident Erdogan mit dem Referendum drei Machtgruppen in der Türkei unter Kontrolle bekommen: die Bevölkerung, seine AKP-Partei und den Beamtenapparat. Obwohl er die Abstimmung knapp gewonnen habe, seien seine Ziele damit aber noch nicht erreicht. „Europa muss nun handeln“, so Brakel. Europa müsse den Druck auf Ankara erhöhen.

  • Das Präsidialsystem bleibt Erdogans Priorität

    Gastbeitrag von Kristian Brakel | 15. April 2017 - 0:00 | Tagesspiegel Causa

    Sollte Erdogan mit seinen Reformplänen an dem Referendum scheitern, sei die türkische Demokratie laut Brakel noch lange nicht gerettet. „Für Erdogan gibt es keine Alternative zum Präsidialsystem“, so Brakel. Deshalb werde er dieses Ziel mit allen Mitteln umsetzen wollen. Dabei könnten ihn nur sehr wenige aufhalten. Nach Ansicht von Brakel werde das Präsidialsystem Erdogans höchste Priorität bleiben.

  • Trumps Kehrtwende von der Strategie „Amerika First“?

    Interview mit Dr. Sylke Tempel | 10. April 2017 - 0:00 | 3sat

    Russland sei über den Luftangriff auf die syrische Militärbasis vorab informiert worden. Nach dem Giftgas Anschlag hat sich Russland klar hinter Assad gestellt und ist damit eine Allianz mit Assad eingegangen, die es Russland in der Zukunft schwermachen könnte. Assad werde früher oder später zu einer Belastung werden. Für die USA wird es zunehmend schwerer, eine Friedenslösung zu finden, die den Kriegsverbrecher Assad beteiligt.

  • Keine militärische Konfrontation zwischen USA und Russland

    Kommentare Henning Riecke | 10. April 2017 - 0:00 | Focus.de

    Der Befehl von Donald Trumps, Assads Militärbasis als Reaktion auf die jüngsten Giftgasanschläge mit Marschflugkörpern anzugreifen, habe wahrscheinlich keine Konsequenzen für die diplomatischen und politischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Als wahrscheinlicher erachtet Riecke eine Unzufriedenheit Russlands mit der eigenen Sicherheitsstrategie im Syrienkrieg. Die syrische Regierung habe ihren russischen Verbündeten durch den Einsatz von Chemiewaffen in schlechtes Licht gerückt.

  • Putins völkische Fans

    Kommentare von Stefan Meister | 10. April 2017 - 0:00 | Arte

    In Europa ist ein Anstieg rechtspopulistischer Parteien mit prorussischer Ausrichtung zu beobachten. Ziel sei die Schwächung der westlichen liberalen Ordnung. Dabei spielt Vladimir Putin eine entscheidende Rolle. Putin sei eine PR-Figur, die vermarktet werde und die Stärke demonstrieren solle. Es sei ein bestimmtes, starkes Männerbild, das darin produziert werde. Diese Figur greife ein Gefühl in der Gesellschaft auf, das davon bestimmt ist, dass derartige starke und durchsetzungsfähige Politiker fehlten.

  • US-Luftschlag aus innenpolitischem Kalkül

    Interview mit Christian Mölling | 7. April 2017 - 0:00 | Tagesschau.de

    Christian Mölling betrachtet das amerikanische Bombardement des Militärstützpunktes Al-Shayrat als potentielles Abschreckungsmanöver, um Machthaber Assad von einem weiteren Giftgasanschlag auf die syrische Bevölkerung abzuhalten. Gleichzeitig sieht Mölling die Ankündigungen Trumps erfüllt, sich von der Sicherheits- und Außenpolitik seines Vorgängers Obama abzugrenzen und ein weiteres Überschreiten von „Roten Linien“ im Syrienkrieg nicht zu dulden.

  • Terror aus Kirgistan

    5. April 2017 - 0:00

    Nach dem Bombenattentat in der U-Bahn in St. Petersburg gehen die russischen Behörden von einem Selbstmordattentäter aus Kirgistan aus. Die Herkunft der Täter ist eine Gemeinsamkeit dreier Attentate innerhalb eines Jahres.

  • Antikorruptionsproteste in Russland: Hoher Anteil junger Leute

    Kommentar von Wilfried Jilge | 28. March 2017 - 0:00 | Bild/Bild.de

    Am vergangenen Sonntag haben in Russland mehrere Zehntausend Menschen in Dutzenden russischen Städten gegen Korruption und die Regierung demonstriert. Aufgerufen zu den Protesten hatte der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny.

  • Proteste in Russland: Wut der jungen Generation

    Interview mit Stefan Meister | 28. March 2017 - 0:00 | Deutschlandradio Kultur, WDR2

    Bei den letzten großen Massendemonstrationen 2011 und 2012 organisierten führende Oppositionsköpfe die Proteste. Diese Mal sei es laut Meister eine andere demonstrierende Generation mit neuen Ausdrucksformen des Protestes. Er sieht darin keine neuen Massendemonstrationen mit politischen Zielen, sondern den Ausdruck von Wut einer Generation: „Also es ist eher was Spontanes, es ist nichts organisiertes, es ist eine Wut, ein Aufflammen über diese Arroganz und Korruption der eigenen Eliten.“

  • Rasender Stillstand

    Kommentare von Claire Demesmay und Daniela Schwarzer | 25. March 2017 - 0:00 | Tagesspiegel

    Der fehlenden Impulskraft des aktuellen deutsch-französischen Führungsduos geht eine lange Erfolgsgeschichte voraus. Aber laut Claire Demesmay und Daniela Schwarzer trete man in Kernbereichen europäischer Integration derzeit auf der Stelle.

  • Unter AKP-Wählern grummelt es

    Interview mit Kristian Brakel | 23. March 2017 - 0:00 | Deutschlandradio

    Bei der Verfassungsreform handele es sich nicht nur um die Transformation von einem parlamentarischem zu einem präsidialen System. Vielmehr gehe es um die Aufhebung der Gewaltenteilung im Staat, wie die Abschaffung der unabhängigen Gerichtsbarkeit. Im Grunde werde versucht, den Ausnahmezustand zu institutionalisieren um dem Präsidenten die alleinige Entscheidungsgewalt zu gewährleisten und das politische System zunehmend auf eine Person zu verengen.

  • „Trump ist jemand, der sich überzeugen lässt“

    Interview mit Henning Riecke | 15. March 2017 - 0:00 | Münchner Merkur

    Henning Riecke geht davon aus, dass Angela Merkel gut vorbereitet in das Treffen mit Donald Trump geht, um ihn davon zu überzeugen die Zusammenarbeit fortzusetzen. Trump sei jemand, der zuhöre und sich überzeugen lasse. „Er ist bereit, alles auf den Prüfstand zu stellen, aber wenn er versteht, dass etwa die wirtschaftliche Kooperation mit uns sehr gesund ist für Amerika, wird er seine Kritik an Europa und Deutschland zurückfahren“, so Riecke.

  • Neuer Außenminister, neue Russlandpolitik?

    Kommentare von Stefan Meister | 9. March 2017 - 0:00 | Tagesschau.de

    Außenminister Sigmar Gabriel trifft Sergeij Lawrow und Präsident Wladimir Putin. Gabriel folgt Willy Brandts Ostpolitik mit „Wandel durch Annäherung“. Auch Frank-Walter Steinmeier folgte dieser Ausrichtung. Laut Stefan Meister, sei Steinmeier bezüglich Russland in den letzten zwei Jahren realistischer geworden. Ihm sei klar, dass Putin nicht an Modernisierung interessiert sei. Das System Putin sehe Europa eben nicht „als Modell für sich“ an, sondern es stellt einen „Problemnachbar“ dar.

  • Gemeinsamkeiten von Le Pen und Petry

    Kommentare von Claire Demesmay | 8. March 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Claire Demesmay identifiziert einige Gemeinsamkeiten zwischen AfD-Frau Frauke Petry und Marine Le Pen. Beide verkörperten eine Mischung aus Wertekonservatismus mit traditionellem Familienbild einerseits und Modernität andererseits. Es seien beide „Frauen, die arbeiten, die Karriere machen, die was erreichen wollen, und Kinder haben“, so Demesmay. Sie sieht darin die Mischung, die beide so erfolgreich mache oder machen könne.

  • Es bleibt spannend

    Diskussionsrunde mit Claire Demesmay | 8. March 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Laut Claire Demesmay verliert der konservative Präsidentschaftskandidat François Fillon durch seine Affären an Glaubwürdigkeit. Demesmay stellt die Frage, ob Fillon bei der Wahl nur seine Kernwählerschaft erreiche oder auch andere Wähler bekomme. Weiterhin schließt Demesmay nicht aus, dass Fillon dennoch ins Rennen geht und möglicherweise noch neuer Präsident Frankreichs wird. Nach Ansicht von Demesmay komme Le Pen klar in die Stichwahl um das Präsidentenamt.

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