Die globale Gesundheitspolitik steht vor bedeutenden Herausforderungen. Umweltkrisen wie Luftverschmutzung oder Klimafolgen wirken sich erheblich auf die Gesundheitslast weltweit und besonders in Entwicklungsländern aus. Verschärft wird diese Lage durch zunehmende kriegerische Auseinandersetzungen, Staatsverschuldung und Armut. Zugleich sind internationale Partnerschaften unter Druck geraten: Protektionistische Handelsmaßnahmen und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit beeinträchtigen langfristige Gesundheitsinvestitionen und multilaterale Zusammenarbeit. Dabei ist Gesundheit eine grundlegende Voraussetzung für Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt.
Vor diesem Hintergrund steht Deutschland vor der Frage, wie es seine globale Verantwortung im Gesundheitsbereich neu ausrichten kann. Angesichts begrenzter finanzieller Spielräume wird es umso wichtiger, Mittel strategisch zu bündeln, Synergien zu schaffen und Strukturen effizienter zu gestalten.
Diese und weitere Fragen möchten wir im Rahmen eines interdisziplinären Austauschs mit VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren.
Die Veranstaltungssprache ist Deutsch, es gilt die Chatham House Rule.