Archiv DGAP in den Medien

  • Geopolitik: Von Autokraten und Saboteuren

    Buchrezension DGAP Jahrbuch | 24. April 2015 - 0:00 | Handelsblatt

    Im aktuellen DGAP Jahrbuch versuchen 50 Experten aus Politik und Wissenschaft, Handlungsanweisungen zu geben, wie die deutsche Außenpolitik mit Autokraten und Tyrannen umgehen sollte.Torsten Riecke bespricht in der Wochenendausgabe des Handelsblatt das Buch und lobt: "Der Reiz des DGAP-Jahrbuchs liegt [...] darin, dass es ein zeitgemäßes Thema in einer ungewöhnlichen Breite und Tiefe abdeckt."

  • Außenpolitik mit Autokraten

    Buchvorstellung DGAPJahrbuch | 17. April 2015 - 0:00 | Focus Online

    Wie sollte Europa mit Wladimir Putin umgehen? Russlandexperte Stefan Meister hat in einer Studie im DGAP-Jahrbuch „Außenpolitik mit Autokratien“ untersucht, welche Politik in solchen Fällen hilft – und was nur schadet. Focus online berichtet über die Ergebnisse. Sanktionen seien laut Meister nur sinnvoll, wenn auch positive Anreize geschaffen würden. Parallel zu Sanktionen gegen zentrale Figuren sollten beispielsweise Visaerleichterungen für großen Teil der Gesellschaft beschlossen werden.

  • Hillary Clinton plant Medien-„Blitzkrieg“

    Interview mit Josef Braml | 10. April 2015 - 0:00 | Bild

    Hillary Clinton will 2016 die nächste Präsidentin der USA werden. Zu ihrer Wahlkampagne sagt Josef Braml, USA-Experte der DGAP, voraus: „Hillary Clinton muss in ihrem Wahlkampf Mainstreet mit Wallstreet verbinden. Das wird ein riesiger Spagat. Sie muss das Thema soziale Ungleichheit aufgreifen, muss sich um die Menschen kümmern, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht. Das ist die Kernwählerschaft der Demokraten. Wenn sie dabei aber zu weit nach links rückt, verprellt sie ihre Geldgeber.“

  • Berlin und Paris in Trauer vereint

    Interview mit Claire Demesmay | 29. March 2015 - 0:00 | ZDF Berlin Direkt

    Durch Charlie Hebdo und den Flugzeugabsturz sind Deutschland und Frankreich näher zusammengerückt, sagt Claire Demesmay von der DGAP. „Plötzlich stehen Fragen von Krieg und Frieden im Raum und wir sehen, dass unsere gemeinsames Gut, also Freiheit und Sicherheit, bedroht sind. Und es trägt dazu bei, dass Meinungsunterschiede – die natürlich bestehen – plötzlich weniger relevant sind.“

  • „EU ist in Krisensituationen nicht einsatzfähig“

    Interview mit Stefan Meister | 27. March 2015 - 0:00 | Wirtschaftsblatt

    Wenn die EU überleben möchte, müsse sie einerseits ihre Finanzkrise, anderseits das Sicherheitsdilemma in Europa lösen, meint Stefan Meister, Osteuropa-Experte der DGAP. Auch Russland sei ökonomisch massiv unter Druck und habe nur begrenzte Ressourcen. Die Frage sei, wie man Putin Grenzen setze. „Das kann man; das hat man auch mit den Sanktionen zum Teil getan. Man muss jedoch handeln, und das ist das Problem der EU – wir reden sehr viel, aber wir handeln nicht.“ beklagt Meister.

  • Naiv, aber moralisch richtig

    Zitat eines Meinungsartikels | 26. March 2015 - 0:00 | Zeit online

    Man hätte den Konflikt um die Ukraine kommen sehen können, heißt es. Europa habe naiv reagiert. Doch falsch gehandelt haben die Europäer nicht, schreibt Jochen Bittner für Zeit online. Und verweist auf einen Artikel von Stefan Meister in der Zeitschrift IP. „Kompromisse auf Grundlage legitimer Interessen gehen immer. Was aber auf keinen Fall geht, ist, wie der Russland-Experte der DGAP, Stefan Meister, treffend formuliert, ‘mit einem autoritären Regime die Zukunft Europas auszuhandeln‘".

  • „Die EU reagiert nicht mehr nur, sie setzt Regeln“

    Interview mit Stefan Meister | 24. March 2015 - 0:00 | n-tv

    Die EU will ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland an das Minsker Abkommen knüpfen. Die annektierte Halbinseln Krim wird in dem Dokument mit keinem Wort erwähnt. Gibt die EU die Halbinsel endgültig auf? „Die Entscheidung zeigt die Einsicht, dass man auf der Krim im Moment nicht viel erreichen kann“, sagt Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Gespräch mit n-tv.de.

  • Ringen um Einigung mit Griechenland

    Interview mit Julian Rappold | 22. March 2015 - 0:00 | ZDF Berlin Direkt

    Laut Medienberichten geht Griechenland am 8. April das Geld aus. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras müsse nun den Balanceakt wagen, einerseits einen Kompromiss mit den europäischen Geldgebern herzustellen und gleichzeitig die Bedürfnisse seiner Partei Syriza sicherzustellen, sagt Julian Rappold, Griechenlandexperte der DGAP. „Je mehr er auf die Forderungen der europäischen Geldgeber eingeht, desto mehr wächst der Widerstand innerhalb seiner Partei“, warnt Rappold.

  • Chinas Lage „durchaus prekär“

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 5. March 2015 - 0:00 | Deutschlandradio

    Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr langsamer wachsen. Mit dieser Prognose eröffnete Ministerpräsident Li Keqiang in Peking die Jahrestagung des Volkskongresses. Das geringere Wachstumsziel von etwa sieben Prozent sei aber immer noch eine ganze Menge, sagte der Chinaexperte Eberhard Sandschneider im DLF. Eigentliches Problem sei die Erwartungshaltung der Menschen.

  • Duo Angela Merkel und François Hollande

    Interview mit Claire Demesmay | 5. March 2015 - 0:00

    Einst waren sie sich fremd, mittlerweile bilden sie ein eingespieltes Duo: Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande. Von ihren Absprachen hängt die Zukunft der EU ab. Letztes Signal für die Nähe sind Berichte, dass ausgerechnet Merkels europapolitischer Berater Nikolaus Meyer-Landrut deutscher Botschafter in Paris werden soll. "Seine Ernennung könnte für eine weitere Annäherung auch in Wirtschaftsfragen sprechen", sagt Claire Demesmay, Frankreich-Expertin der DGAP.

  • Muss Europa seine Strategie gegenüber Russland ändern?

    Interview mit Stefan Meister | 3. March 2015 - 0:00 | 3sat Kulturzeit

    Die Krim ist seit einem Jahr annektiert, die Ost-Ukraine seit Monaten schwer umkämpft. In der 3sat-Kulturzeit gibt Stefan Meister eine Einschätzung, wie Europa in der Ukraine vorgehen sollte. Der Westen und Russland hätten unterschiedliche Herangehensweisen, so Meister. Russland wolle den Konflikt aufrecht erhalten solange der Westen nicht bereit ist, über Themen wie Sicherheit und Energiebeziehungen zu reden. Umgekehrt wolle die EU den Konflikt zuerst einhegen bevor man über strategische Fragen berate.

  • Russland-Experte zu Mord an Nemzow

    Interview mit Stefan Meister | 2. March 2015 - 0:00 | Tagesschau

    Nach dem Mord an Kreml-Kritiker Nemzow sieht Russland-Experte Stefan Meister die russische Zivilgesellschaft massiv unter Druck. Im Interview mit tagesschau.de erklärt er, wie und warum Präsident Putin ein Klima der Angst befördert. „Nemzows Ermordung ist das klare Signal: Niemand ist sicher, niemand ist unantastbar. Damit wird noch mehr Angst in der Gesellschaft verbreitet.“, so Meister.

  • Kiew muss Ostukraine aufgeben, sonst droht Europa Krieg

    Interview mit Stefan Meister | 25. February 2015 - 0:00 | Focus online

    Es braucht einen Strategiewechsel im Ukraine-Russland-Konflikt um eine größere Eskalation der Gewalt zu verhindern. Stefan Meister, Osteruopa-Experte der DGAP, formuliert einen radikalen Ansatz: „Die Gebiete in der Ostukraine sind sowieso verloren“, sagt Meister im Gespräch mit FOCUS Online. „Zumindest auf absehbare Zeit.“ Um den Rest zu retten und Europa zu stabilisieren, „müssen sie mittelfristig aufgegeben werden“.

  • Ende der deutsch-französischen Ehekrise?

    Interview mit Claire Demesmay | 20. February 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    Braucht es also erst große Konflikte, um die beiden wieder zusammenzuführen? Die Frankreich-Expertin Claire Demesmay von der DGAP bejaht diese Frage: "Durch diese Krisen hat die deutsch-französische Beziehung unter Merkel und Hollande eine neue Qualität erreicht – auf der Arbeits- wie auch auf der menschlichen Ebene. Sowohl beim Ukraine-Konflikt als auch bei den Anschlägen in Paris geht es um Sicherheit und Frieden, also um Werte, die uns vereinen."

  • „Die EU hat Russland unterschätzt.“

    Interview mit Stefan Meister | 17. February 2015 - 0:00 | Dbate.de

    Stefan Meister, Russland-Experte der DGAP, sprach im Skype-Talk von dbate.de mit Denise Jacobs über eine fragile Waffenruhe, Putins Interessen und die Fehler der EU. Er glaubt: „Wir haben einen Konflikt mit einem System Putin, das viel mehr bedeutet als die Ukraine.“ Trotzdem sollte man Russland nicht verteufeln.

  • Brüchige Brüderlichkeit

    Gastbeitrag von Claire Demesmay und Barbara Kunz | 16. February 2015 - 0:00 | ParisBerlin

    Diese Angst um den sozialen Zusammenhalt ist in Frankreich tief verankert und geht weit über den Kreis der politischen Akteure hinaus. Auch französische Unternehmer machen sich Sorgen um den Erhalt des Republikanischen Modells - und das, obwohl sie sich in diesem Punkt in einem relativ geschützten Milieu bewegen. Das ergibt eine Befragung, die die DGAP im Jahr 2014 unter Vertretern der Wirtschaft durchgeführt hat und deren Ergebnisse dieser Tage veröffentlicht werden.

  • „Merkel wird Waffenlieferungen nicht verhindern können“

    Interview mit Stefan Meister | 12. February 2015 - 0:00 | Schwäbische Zeitung, RBB inforadio, Focus Online

    Wie geht es weiter in der Ukraine-Krise? Russland-Experte Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sprach darüber mit der Schwäbischen Zeitung.

  • „Nach Minsk - Durchbruch für den Frieden?“

    Talkshow mit Henning Riecke | 11. February 2015 - 0:00 | Phoenix Runde

    17 Stunden haben Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko in Minsk verhandelt. Nun gibt es Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Um die Umsetzung des ersten Minsker Waffenstillstandsabkommens vom September zu kontrollieren, soll ein Aufsichtsgremium aus Vertretern der Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich eingesetzt werden. Henning Riecke traut dem Gremium nicht besonders viel zu. „Das ist ein Instrument, dass nur funktioniert, wenn es eine vertrauenswürdige Kooperation gibt.“

  • "Gaucks Rede hallt nach"

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 9. February 2015 - 0:00 | Deutschlandradio Kultur

    Mehr außenpolitische Verantwortung Deutschlands - das forderte Bundespräsident Joachim Gauck vor einem Jahr in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Gaucks Rede hallt nach", sagt Eberhard Sandschneider, Forschungsdirektor der DGAP ein Jahr später. Die Politik scheine zu mehr Verantwortung bereit, aber die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht, so Sandschneider.

  • Münchner Sicherheitskonferenz: Führen aus der Mitte

    Interview mit Sylke Tempel | 9. February 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    "Führung aus der Mitte“ – beschrieb Verteidigungsministerin von der Leyen die internationale Rolle Deutschlands auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2015. Sie sprach von der Bereitschaft Deutschlands, internationale Konflikte stets gemeinsam mit anderen Ländern zu lösen - das sei "Führen aus der Mitte". "In Europa ist Deutschland immer in der Mitte und handelt aus der Mitte heraus, das muss man nicht extra betonen", kommentierte Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik".