Archiv DGAP in den Medien

  • Der Versuch, Katar zu isolieren

    Interview mit Sebastian Sons | 6. June 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk, Bayern2, Detektor.fm, Bild

    Saudi-Arabien gründete eine Allianz, die vorgibt, den Kampf gegen einen Unterstützer des islamistischen Terrors zu führen: Katar. Von der Vehemenz der Entscheidung von Saudi-Arabien war Sebastian Sons überrascht. Eine ähnliche Situation gab es vor drei Jahren. Nun gebe es laut Sons eine neue Eskalationsstufe. „Es ist der Versuch, Katar zu isolieren“, sagte Sons. Saudi-Arabien versuche stärkere Regionalpolitik zu betreiben und sich als der wichtigste Führer im Golf-Kooperationsrat darzustellen.

  • Angela Merkel vor ihrer größten Prüfung

    Kommentare von Jana Puglierin | 1. June 2017 - 0:00 | Focus Online

    Merkel steht nach der Flüchtlingskrise vor ihrer international wichtigsten Prüfung. Es gehe nach Jana Puglierin für Deutschland um nichts weniger als den Erhalt der liberalen, regelbasierten Weltordnung. Im Westen steht Donald Trump, im Osten sind in Russland Präsident Wladimir Putin und Ungarns Victor Orban sowie im Süden der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Gleichzeitig zerfallen in Afrika Staaten und in Syrien herrscht Bürgerkrieg.

  • World Questions: London

    Gesprächsrunde mit Daniela Schwarzer | 26. May 2017 - 0:00 | BBC

    Daniela Schwarzer diskutierte in der von Jonathan Dimbleby moderierten BBC-Gesprächsrunde gemeinsam mit Neil Kinnock (ehemaliger Vorsitzender der Labour Party), Michael Howard (ehemaliger Vorsitzender der Konservativen), Menzies Campbell (ehemaliger Vorsitzender der Liberal Democrats) und Susan Glasser (Gründungsredakteurin von Politico). Der Brexit war Schwerpunkt der zweiten Hälfte der Diskussion.

  • In Saudi-Arabien „America-First-Strategie“ umsetzen

    Interview mit Sebastian Sons | 20. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk, Handelsblatt, Wiener Zeitung

    Sons nennt eine symbolische und wirtschaftliche Perspektive, warum Donald Trumps erste Auslandsreise nach Saudi-Arabien führte. Auf der symbolischen Ebene wolle Trump zeigen, dass er auch in der islamischen Welt Einfluss nehmen wolle. Dabei sehe er Saudi-Arabien als wichtigsten arabischen Partner, insbesondere im Vorgehen gegen den Iran. Die wirtschaftliche Ebene basiere auf einem milliardenschweren Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien.

  • Rouhani alles andere als ein Reformer

    Interview mit Ali Fathollah-Nejad | 20. May 2017 - 0:00 | Tagesschau24.de, Arte und Deutsche Welle

    Das Wirtschaftswachstum, das durch das Atomabkommen entstanden ist, sei nicht in die breite Bevölkerung „durchgesickert“. Deshalb gibt es nach wie vor soziale und wirtschaftliche Probleme im Iran. Diese Themen dominieren den Wahlkampf. Die hohe Wahlbeteiligung zeige laut Ali Fathollah-Nejad, dass die Iraner alle vier Jahre ihre Chance nütze, ihre Stimmen abzugeben.

  • Der Iran ist fragiler als es scheint

    Gastbeitrag von Ali Fathollha-Nejad | 18. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk Kultur, 3sat, detektor.fm

    Laut Ali Fathollah-Nejad habe die von Deutschland betriebene Strategie "Wandel durch Handel" im Iran keine Wirkung gezeigt. Die europäische Annäherungspolitik, Räume für die iranische Zivilgesellschaft zum Westen zu öffnen, hätte nicht die erhofften Erfolge mit sich gebracht.

  • Impeachment ist noch nicht angesagt

    Interview mit Josef Braml | 17. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Trotz aller Skandale um den US-Präsidenten Donald Trump geht Josef Braml im Moment noch nicht davon aus, dass ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet wird. Laut Braml habe Trump Erfolge vorzuweisen, die in Deutschland untergegangen seien, aber große Bedeutung für die Abgeordneten hätten.

  • Erst Reformen in Frankreich, dann Europapolitik

    Kommentare von Claire Demesmay | 15. May 2017 - 0:00 | Deutsche Welle, EurActiv, Basellandschaftliche Zeitung, Le Nouvel Observateur

    Emmanuel Macron ist der vierte französische Staatspräsident, mit dem Angela Merkel zusammen arbeitet. Claire Demesmay erklärt, dass Macron gut vorbereitet sei und sich keine Illusionen in der Zusammenarbeit mit Deutschland mache. Er kenne Deutschland und wisse, welche Erwartungen an ihn gesetzt werden und erkenne auch das Potenzial der Zusammenarbeit.

  • Comeback der Hardliner?

    Interview mit Ali Fathollah-Nejad | 13. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk, Neue Züricher Zeitung

    Im Iran findet am 19. Mai die Präsidentschaftswahl statt. Das Land sei geprägt von großer sozialer Ungleichheit und Jugendarbeitslosigkeit. Es sei laut Ali Fathollah-Nejad ungewiss, ob der aktuelle Amtsinhaber Hassan Rohani wieder gewählt werde, auch wenn er den Atom-Deal vorzuweisen habe. Es sei falsch, ihn als Reformer zu betiteln, da er nicht zu den reformistischen Kräften gehöre.

  • Die politische Komponente des Eurovision Song Contest

    Interview mit Wilfried Jilge | 12. May 2017 - 0:00 | 3sat

    Am 13. Mai fand der Eurovision Song Contest (ESC) in der Ukraine statt. Der russischen Künstlerin blieb die Einreise verwehrt, was in Russland für Unmut sorgte. Wilfried Jilge erklärt die Sicht der Ukraine. Sie erließ 2014 ein Gesetz, dass jeder, der auf die von Russland annektierte Seite der Krim einreisen wolle, um die Erlaubnis in Kiew fragen müsse.

  • So will Macron Frankreich erneuern

    Interview mit Claire Demesmay | 9. May 2017 - 0:00 | Fluter

    Im Interview mit Flute vertieft Claire Demesmay, was nun für Emmanuel Macron folgen wird und welche Reformen er anstrebt. Auch wenn Macron nun französischer Präsident ist, steht ihm jetzt noch die Parlamentswahl bevor, die Franzosen sprächen laut Demesmay von einem „dritten Wahlgang“. Vom Ausgang dieser Wahl wird es auch abhängen, wie handlungsfähig Macron mit Blick auf seine Reformvorhaben sein kann.

  • Neuer Präsident in Frankreich: Ein Auftrag für Berlin

    Kommentare von Claire Demesmay | 8. May 2017 - 0:00 | Die Zeit Online, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung, Bundeszentrale für politische Bildung

    Mit Emmanuel Macron hat Angela Merkel einen EU-freundlichen Amtskollegen auf französischer Seite. Allerdings werde die Anti-EU-Haltung innerhalb Frankreichs laut Claire Demesmay vorerst bestehen bleiben. Sie geht davon aus, dass Macron mit viel Widerspruch zu rechnen habe: „Die außerparlamentarische Opposition wird sehr stark sein“, so Demesmay. Aus diesem Grund müsse Macron zeitnah Erfolge beim Wirtschaftswachstum und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit liefern.

  • Nimmt Putin Einfluss auf den Bundestagswahlkampf?

    Kommentare von Stefan Meister | 8. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk, WDR5

    Deutsche und amerikanische Geheimdienste warnen vor hybriden Anschlägen für den Bundestagswahlkampf, wie sie sich während der Wahlen in den USA und Frankreich ereigneten. Ziel der Cyber-Attacken sind Putin-Kritiker. Stefan Meister beschreibt die wichtigste Stoßrichtung der hybriden Kriegsführung.

  • Staatschef mit schwerer Bürde

    Kommentare von Claire Demesmay | 7. May 2017 - 0:00 | WirtschaftsWoche

    Laut Demesmay müsse Emmanuel Macron seine Reformvorhaben so schnell wie möglich umsetzen. Nach der Deutschen Bundestagswahl hoffe er auf weitere Kooperation seitens Deutschlands. „Macrons Kalkül ist, schnell zu liefern, um dann nach der Bundestagswahl in einer womöglich etwas anderen Konstellation der Bundesregierung Gehör zu erhalten“, sagt Claire Demesmay. Ohne Reformen auf der europäischen Ebene, besonders in der Euro-Zone, wird Macron seine Ziele nicht erreichen.

  • Trotz Wahlsieg stehen Macron neue Herausforderungen bevor

    Interview mit Claire Demesmay | 7. May 2017 - 0:00 | ARD Brennpunkt

    Es wird schwierig zu regieren, wenn Präsident und Parlament unterschiedlichen politischen Lagern angehören. Das Ergebnis der kommenden Parlamentswahlen im Juni wird entscheiden, wie effizient Präsident Emmanuel Macron regieren kann. Obwohl der französische Präsident viel Macht hat, muss er eine breite Mehrheit im Parlament bekommen, um Reformen umsetzen zu können. Laut Demesmay würden die Verhandlungen mit den großen Volksparteien Macron viel Zeit, Energie und Stabilität kosten.

  • Stärke und Gesprächsbereitschaft zeigen

    Sebastian Feyock im Interview | 6. May 2017 - 0:00 | Kanzlerin Direkt

    Die Kanzlerin unterstreicht im Gespräch mit Sebastian Feyock die doppelte Herangehensweise der NATO angesichts der neuen Sicherheitslage in Europa: Bereitschaft zur Verteidigung des gesamten Bündnisgebietes zeigen, den Gesprächsfaden mit Russland aber nicht abreißen lassen.

  • Ukraine: Nicht vergessen, wer der Agressor ist

    Interview mit Wilfried Jilge | 3. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Laut Wilfried Jilge sei es die richtige Entscheidung von Angela Merkel gewesen, sich mit Präsident Wladimir Putin zu treffen. Sie habe die Position des Westens im Ukraine-Konflikt noch einmal verdeutlicht. Sie habe existenzielle Fragen wie den Waffenstillstand oder den Gefangenenaustausch angesprochen. Jedoch habe Putin laut Jilge kein Interesse an der Lösung dieser Fragen oder etwas konkret zu ändern. Nach Ansicht von Jilge sei das Problem, dass Putin keinen Einfluss auf die Separatisten ausübe.

  • Schwierig mit Le Pen zu debattieren

    Interview mit Claire Demesmay | 3. May 2017 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Nach Ansicht von Claire Demesmay habe sich Emmanuel Macron beim TV-Duell um das Präsidentenamt in Frankreich besser präsentiert. Macron habe mit Fakten argumentiert und sei gut vorbereitet gewesen, während Le Pen Lügen verbreiten würde. Sie habe verwirrt und verwirrend gewirkt.

  • Putin braucht den Konflikt mit dem Westen

    Interview mit Stefan Meister | 2. May 2017 - 0:00 | Deutsche Welle

    Beim Treffen habe Putin versucht die Wirtschaftsbeziehungen im Energiebereich hervorzuheben, um verbindende Themen aufzuzeigen. Abgesehen von weichen Faktoren wie Städtepartnerschaften und Bildungsaustauschprogrammen seien die deutsch-russischen Beziehungen angespannt und es herrschten „fast überall große Differenzen.“

  • Saudis schrecken vor Gewalt nicht zurück

    Kommentare von Sebastian Sons | 30. April 2017 - 0:00 | ZDF heute.de, Tagesschau.de, BR

    Beim Besuch von Angela Merkel in Saudi-Arabien, ging es um die Chancen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig mahnte Merkel die Menschenrechtslage im Land an. Ein weiteres Thema war der Bürgerkrieg im Jemen. Obwohl der neue saudische König Salman laut Sebastian Sons einen proaktiveren Kurs fährt, schrecke er nicht davor zurück, dort militärische Gewalt einzusetzen.

Veranstaltungen