Archiv DGAP in den Medien

  • Trumps Amerika gefährdet die westlichen Werte

    Gastbeitrag von Josef Braml | 15. December 2016 - 0:00 | Tagesspiegel

    Donald Trump profitierte mit seiner Ankündigung, „Amerika wieder groß machen“ zu wollen, von dem Minderwertigkeitsgefühl sozialer Verlierer, die sich von etablierten Politikern im Stich gelassen fühlen. „Amerika und die westliche Welt werden die Geister nicht mehr los, die der Zauberlehrling Trump rief“, so Braml. Im Vergleich des Aufstiegs von Trump und der Alternative für Deutschland (AfD) findet Braml bei allen Unterschieden eine wichtige Gemeinsamkeit: Die Unzufriedenheit mit der politischen Klasse.

  • Konfessionskrieg nur Deckmäntelchen

    Interview mit Sebastian Sons | 15. December 2016 - 0:00 | Der Standard

    Sebastian Sons geht davon aus, dass der von vielen Seiten beschworene konfessionelle Konflikt nur ein „Deckmäntelchen“ zur Instrumentalisierung geopolitischer und strategischer Interessen sei. Es gehe Saudi-Arabien vor allem um das Bewahren seiner religiösen Dominanz in der sunnitischen Welt sowie seiner Rolle als Erdöllieferant. Dabei sei das Feindbild Iran ein willkommenes Motiv, um die eigene Bevölkerung hinter sich zu vereinen.

  • Zum Jahr 2016

    Diskussion mit Sylke Tempel | 15. December 2016 - 0:00 | ZDF Maybrit Illner

    In der Sendung diskutierte Sylke Tempel zum Titelthema „Wut, Werte, Wahrheit – wie hat uns 2016 verändert?“. Dabei waren die Wahl in den USA, Populismus, Russland, Brexit und Türkei die bestimmenden Themen der Sendung. „Es ist momentan nicht einfach in dieser komplexen Welt Lösungen zu finden“, so Tempel.

  • Außenpolitik wird komplexer

    15. December 2016 - 0:00

    Für Deutschland habe sich der gewohnte Kontexte mit Blick auf den schwieriger werdenden Konsens innerhalb der EU und der zu erwartenden Ungewissheiten in den USA geändert. Dadurch würden Abstimmungsprozesse komplexer und die Arbeit verschiedener politischer Ressorts greife stärker ineinander. Schwarzer führt als Beispiele Terrorismus und Umwelt an. Es seien innenpolitische Ausgangspunkte mit außenpolitischen Folgen.

  • Russlands Ziele in Syrien

    Interview mit Stefan Meister | 14. December 2016 - 0:00 | ZDF Nachrichtensendung "heute in Europa"

    Die russische Führung wolle in erster Linie einen Sieg für Assad in Syrien. Moskau nutze jetzt die Phase bis zur Einsetzung Trumps dazu, so viel Landgewinn wie möglich zu machen. Dabei nehme Putin auch auf zivile Opfer keine Rücksicht. Letztlich gehe es vor allem darum, den bestmöglichen Deal mit den USA im Sinne von Assad und Putin auszuhandeln.

  • Saudi-Arabien: ein Land voller Widersprüche

    Interview mit Sebastian Sons | 13. December 2016 - 0:00 | WDR5 Redezeit

    Auf der einen Seite ist Saudi-Arabien seit 2011 einer der wichtigsten Akteure im Nahen- und Mittleren Osten. Die Revolution in Ägypten und der Bürgerkrieg in Syrien haben dazu geführt, dass Saudi-Arabien noch an Bedeutungszuwachs gewonnen. Auf der anderen Seite ist Saudi-Arabien ein Exporteur der wahabitischen Lehre, die für viele Djihadisten eine Inspiration darstellt.

  • Sicherung russischer Einflusssphäre

    Interview mit Wilfried Jilge | 13. December 2016 - 0:00 | DPA Audio

    Der Chef des Mineralölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson, soll neuer Außenminister der USA werden. Wilfried Jilge geht davon aus, dass Tillerson gute Beziehungen zu Putin hat. Tillerson verfügt über keinerlei politische Erfahrungen und er ist es gewöhnt Geschäfte zu machen. Daher ist davon auszugehen, dass Tillerson an Vereinbarungen von Deals mit Putin interessiert ist. Hier könnte die Gefahr bestehen, dass Vereinbarungen zu Lasten Dritter getroffen werden.

  • Russland hat Trump nicht zum Präsidenten gemacht

    Gastbeitrag von Stefan Meister | 13. December 2016 - 0:00 | Die Zeit Online

    Amerikanische Geheimdienste vermuten, dass die russische Führung geholfen hat, Donald Trump zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten zu machen. Aber Stefan Meister ist davon nicht überzeugt. Zwar habe die russische Führung Trump unterstützt, aber ob Russland wirklich geglaubt hat, damit Trumps Wahlerfolg zu erreichen, sei fraglich. Laut Meister wären weder die russischen Medien noch Parlamentarier auf Trump vorbereitet gewesen.

  • Situation in der Türkei noch immer angespannt

    Interview mit Kristian Brakel | 12. December 2016 - 0:00 | 20 Minuten

    Die militante kurdische Gruppe TAK („Freiheitsfalken Kurdistans“) übernahm die Verantwortung für das Attentat. Die Stimmung in Istanbul sei schlecht und die Angst habe sich im Laufe des letzten Jahres verstärkt. Sehr viele hätten laut Brakel jetzt das Gefühl, nirgends mehr sicher zu sein. Soziale Medien verbreiten die Annahme, dass die türkische Regierung die Attacke selbst inszeniert habe. Es gebe aber keine Belege, dass die Regierung mit den jüngsten Anschlagswellen zu tun habe.

  • Innenpolitische Krise geht weiter

    Kommentare von Cornelius Adebahr | 12. December 2016 - 0:00 | EurActiv

    Bei der Wahl in Mazedonien liegt Zoran Zaev, Spitzenkandidat der sozialdemokratischen Oppositionspartei (SDSM), mit nur 1,5 Prozentpunkte hinter Nikola Gruevski, nationalkonservative Regierungspartei VMRO-DPMNE und Premierminister. Wie die Regierungsbildung gestaltet sein wird, ist unklar. Mit dem Ergebnis setzt sich die innenpolitische Krise fort und ein EU-Beitritt rückt in weite Ferne.

  • Saudi-Arabien bleibt wichtiger und schwieriger Partner

    Kommentare von Sebastian Sons | 8. December 2016 - 0:00 | Tagesschau.de

    Trotz vieler Verstöße gegen Menschenrechte ist Saudi-Arabien ein wichtiger strategischer Partner der Bundesregierung. Auch wenn Deutschland nicht immer mit Saudi-Arabien zusammen arbeiten wolle, gebe es laut Sons für Deutschland aber keine andere Möglichkeit.

  • Moskau blockiert die OSZE

    Kommentare von Stefan Meister | 7. December 2016 - 0:00 | Tagesspiegel

    Beim OSZE-Ministerrat in Hamburg wird unter anderem auch Sergej Lawrow erwartet. Stefan Meister sagt, dass die OSZE derzeit nicht wirklich handlungsfähig sei, da sie durch Russland blockiert werde. Als Deutschland den OSZE-Vorsitz übernahm, war es ein wichtiges Signal innerhalb der Organisation. Es seien große Erwartungen geweckt worden, die laut Meister nicht erfüllt wurden und gar nicht erfüllt werden konnten.

  • Italiens wirklicher Stresstest steht noch bevor

    Gastbeitrag von Julian Rappold | 6. December 2016 - 0:00 | Tagesspiegel, 20 Minuten

    Aufgrund des Ausgangs des Referendums in Italien tritt Matteo Renzi zurück. Damit verliert die EU einen verlässlichen, pro-europäischen Regierungschef, dem zugetraut wurde, die verkrusteten Strukturen Italiens aufzubrechen. Kurzfristig gehe laut Rappold von Italien kein Risiko für die Eurozone und die EU aus. Aber langfristig stehe der Stresstest für Italien und der EU erst noch bevor, wenn die politische Instabilität im Land anhält und mittelfristig Schocks im italienischen Bankensektor auftreten.

  • Valls hat kein leichtes Spiel

    Interview mit Claire Demesmay | 6. December 2016 - 0:00 | Deutschlandradio Kultur

    Mit Blick auf die Vorwahlen werde es für Valls werde die Wahl extrem schwierig sein im linken Spektrum zu punkten. Valls stehe für ungeliebte Reformen und seine Glaubwürdigkeit sei im linken Flügel der Parti Socialiste wenig ausgeprägt. Bei den Vorwahlen wird er Kandidaten wie Jean-Luc Mélenchon gegenüber stehen. Dieser spricht sich gegen liberale Reformen aus sowie gegen den momentanen europapolitischen Kurs. Daher wird es für Valls sehr schwierig werden, die Stimmen des linken Lagers zu gewinnen.

  • Italiens Referendum Absage an Renzi

    Interview mit Julian Rappold | 5. December 2016 - 0:00 | n-tv online, SWR2

    Das Ergebnis richte sich laut Julian Rappold gegen die Regierung sowie die negative wirtschaftliche Entwicklung Italiens. Mit dem Rücktritt Matteo Renzis ist politische Instabilität entstanden, die zu Turbulenzen führen könnte. Diese könnten auch mit möglichen negativen Konsequenzen für die Eurozone verbunden sein.

  • Mit einem Nein droht eine Situation der Instabilität

    Interview mit Julian Rappold | 3. December 2016 - 0:00 | WDR5, 20 Minuten

    Julian Rappold erläutert, dass Premierminister Matteo Renzis Rücktritt im Falle eines Neins im Referendum über eine mögliche Verfassungsreform in Italien für das Land eine Situation der Instabilität bedeutet, in der sich die politischen Parteien neu ordnen müssen. Laut Rappold gehe es in diesem Referendum mehr um eine Abstimmung der Regierungsbilanz Renzis als um eine tatsächliche Abstimmung über die Verfassungsreform.

  • Viel Rede, wenig Inhalt

    Interview mit Sarah Pagung | 1. December 2016 - 0:00 | Deutsche Welle TV

    Einen grundsätzlichen Strategiewechsel kann Sarah Pagung in der Rede von Wladimir Putin nicht erkennen. Sie hält die Rede für inhaltsleer. Natürlich erhoffe sich Putin eine Verbesserung der amerikanischen Beziehung unter Donald Trump und zeige sich der neuen US-Regierung gegenüber kooperationsbereit. Trotz der unvorhersehbaren außenpolitischen Agenda Trumps erhoffe sich Putin in folgende drei Richtungen etwas zu erreichen: in Syrien, in der Ukraine und beim Raketenabwehrschild in Osteuropa.

  • Gäbe es die G20 nicht, müsste man sie erfinden

    Kommentare von Claudia Schmucker | 30. November 2016 - 0:00 | Tagesschau.de, BR5

    Claudia Schmucker berichtet, dass sich Deutschland bemüht habe, die Präsidentschaft in diesem Jahr zu bekommen. Die Präsidentschaft werde sich laut Schmucker für Deutschland lohnen. Zudem unterstreicht sie, wie wichtig die Treffen der G20-Staaten sind: „Die G20 muss es geben. Und wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden", so Schmucker.

  • Shabaab-Miliz wieder im Kommen

    Kommentare von Stefan Brüne | 29. November 2016 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Obwohl Stefan Brüne durchaus Fortschritte bei den Abstimmungen in Somalia beobachtet, sei das Land noch weit davon entfernt, demokratische Wahlen (eine Person, eine Stimme) vorzusehen und zu organisieren. Stattdessen gebe es eine Mischung aus personengebundenen, politischen und clanbezogenen Verfahren.

  • Marine Le Pen die große Verliererin der Vorwahl

    Interview mit Claire Demesmay | 28. November 2016 - 0:00 | Deutschlandradio

    Da in Frankreich das Gefühl herrsche, dass in Frankreich nichts passiert, überzeugte François Fillon laut Claire Demesmay damit, klar und streng reformieren zu wollen. Laut Demesmay sei Marine Le Pen „die große Verliererin" der Vorwahl der französischen Konservativen. Fillon biete eine echte Alternative zum Front National, da es Überschneidungen mit dem Programm des Front National gebe. „Es könnte sogar sein, dass er noch bessere Ergebnisse dank Front National-Wählern bekommt", so Demesmay.

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