Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Die deutsche Gesellschaft muss sich darauf einstellen, dass die Bundesrepublik im Rahmen von Landes- und Bündnisverteidigung einen größeren Beitrag leisten wird. Der Operationsplan Deutschland soll dafür die gesamtstaatlichen Rahmenbedingungen für die militärische Verteidigung ordnen. Doch was bedeutet das konkret? Welche Aufgaben kommen auf Bund, Länder und Kommunen zu? Welche Rolle spielen kritische Infrastruktur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich die notwendige Sicherheitsvorsorge mit Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Kontrolle verbinden?
In zwei Impulsvorträgen und einer anschließenden Diskussion wollen wir diese Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:
Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben
Henning Höne MdL, Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Landtag Nordrhein-Westfalen
Moderation:
Nina Locher, Policy Fellow für Integrierte Sicherheit und Resilienz im Zentrum für Sicherheit & Verteidigung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin
Regionalforum NRW/Düsseldorf in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Bildungszentrum NRW