Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die bisherige Sicherheitsordnung ganz Europas zerrüttet und den Kontinent in Alarmbereitschaft versetzt. Um zu verstehen, wie Deutschland und seine Partner im Ernstfall eines russischen Angriffs reagieren würden, haben das German Wargaming Center (GWC) der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und die WELT eine mögliche Eskalation in einem Wargame simuliert. Dieses ist Grundlage des neuen WELT-Podcasts „Ernstfall – Was, wenn Russland uns angreift? Ein Wargame“, der seine Premiere in der DGAP feiert.
Für den mehrteiligen Podcast wurde ein Angriff auf die NATO-Ostflanke simuliert. Politiker, ehemalige Militärs und Experten übernehmen darin für einen Tag die Rolle der Bundesregierung. Ein zweites Team spielt die Perspektive des Kreml.
Das Projekt soll zeigen, wie Entscheidungen im Krisenfall getroffen werden und wo Herausforderungen liegen. Teilnehmende des Wargames werden bei der Veranstaltung das Publikum an der Simulation teilhaben lassen. Dabei werden sie über die Entscheidungsdynamik, kritische Wendepunkte des Spiels sprechen und erklären, was sich über Deutschlands Handlungsfähigkeit lernen lässt.
Ablauf: Nach kurzen Keynotes folgt eine moderierte Paneldiskussion mit Beteiligten aus dem Wargame. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch. Der Abend klingt bei einem anschließenden Empfang aus.
Begrüßung:
Thomas Kleine-Brockhoff, Otto Wolff-Direktor der DGAP
Keynote:
Dr. Hans-Peter Bartels, Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) & ehemaliger Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags.
Referent:innen:
Carolina Drüten, International Security Correspondent, Welt
Alexander Gabuev, Director, Carnegie Russia Eurasia Center
Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., Bundesministerium der Verteidigung
Dr. Joseph Verbovsky, Co-Direktor, German Wargaming Center
Moderation: Alma Gretenkord, Junge DGAP
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