Privatissimum mit
Dr. Arend Oetker
Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und Politikwissenschaft promovierte Dr. Arend Oetker 1967 zum Dr. rer. pol. mit einer Arbeit über die Finanzierung von Familienunternehmen. Im Anschluss übernahm er 1968 die Firmen, die seine Mutter Ursula Oetker geerbt hatte und baute daraus in über 40 Jahren eine internationale und diversifizierte Unternehmensgruppe auf. Den Kern bildet der Nahrungsmittelbereich mit den Schwartauer Werken und der Schweizer HERO-Gruppe. Die Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, deren geschäftsführender Gesellschafter Oetker ist, hat ihren Verwaltungssitz in Berlin. In der Holding sind zahlreiche Beteiligungen vereint aus den Bereichen Saatgut, Schifffahrt, Rohstoffhandel, Verpackungsdruck und Weiterbildung.
Arend Oetker ist Ehrenmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Präsident der DGAP. Neben der Wissenschaftsförderung liegt ihm der transatlantische Dialog am Herzen. Als Liebhaber von Musik und zeitgenössischer Kunst engagiert er sich im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft. Oetker förderte die Sanierung der St.-Petri-Kirche in Lübeck und die Gründung der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig. Er nimmt eine Reihe von Mandaten im Bereich der Bildenden Kunst und der Musik wahr. Unter anderem hat er den Vorsitz im Aufsichtsrat der Berliner Philharmonie GmbH sowie im Kuratorium der Stiftung Bach Archiv Leipzig. 2007 wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Über sein Leben und sein unternehmerisches, kulturelles und politisches Wirken möchten wir uns mit Arend Oetker im kleinen Kreis unterhalten.