China, USA und Europa: Distanz und Nähe in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie sei ein „game changer“, ein prägendes Jahrhundert-Ereignis, das die Welt nachhaltig verändern werde – so oder ähnlich lauten die Einschätzungen der Medien. Doch vielleicht wirkt Corona auch nur als Inkubator, der die bestehenden Entwicklungen und Trends beschleunigt bzw. verstärkt. Die Pandemie nährt die Hoffnung einer stärkeren multilateralen Zusammenarbeit, birgt aber auch die Gefahr, bestehende nationalistische und isolationistische Impulse zu verstärken. Vor diesem Hintergrund diskutieren die Expertinnen und Experten der DGAP das für die künftige Welthandelsordnung ausschlaggebende sino-amerikanische Verhältnis und die davon abhängige Rolle Europas. Gemeinsam wollen wir analysieren, wie sich Europa vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in Handelsfragen aufstellt, welche Rolle multilaterale Institutionen wie WTO, WHO und G20 in der Krise spielen und was vom G7-Format zu erwarten ist.

Gäste:

Reinhard Bütikofer, MdEP, Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China und Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten

Dr. Josef Braml, Leiter Amerika-Programm, DGAP

Dr. Claudia Schmucker, Programmleiterin Globalisierung und Weltwirtschaft der DGAP

Didi Kirsten Tatlow, Senior Fellow im Asien-Programm der DGAP

Moderation:

Rainer Rudolph, Senior Fellow der DGAP

Die Veranstaltung findet online über die Plattform Zoom statt. Sie werden Gelegenheit haben, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.

Date
10 June 2020
Time
-
Event location

Germany

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