Prof. Dr. Stefan Brüne

Associate Fellow, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

Fachgebiete

  • Europäische Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitiken
  • Afrikapolitik Frankreichs
  • Afrikapolitik Deutschlands
  • Politische, ökonomische und gesellschaftliche Konfliktlagen am Horn von Afrika 
  • Evaluierung internationaler Entwicklungszusammenarbeit
  • Politische Kommunikation und Neue Medien in Subsahara-Afrika

Sprachen

Amharisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Suaheli

Kontakt

E-Mail: bruene@af.dgap.org

Stefan Brüne, ehemals Mitarbeiter der in Dschibuti ansässigen Intergovernmental Authority on Development und Gastprofessor am Institute for Peace and Security Studies der Universität Addis Abeba (Äthiopien), war zuletzt als Politischer Berater der EU-Ausbildungsmission EUTM in Mogadischu (Somalia) und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Juba (Südsudan) tätig.

Er studierte Politische Wissenschaft, Geschichte, Philosophie, Germanistik und Publizistik an den Universitäten Mainz und Marburg. 1986 promovierte er an der Freien Universität Berlin in Politikwissenschaft zum Thema „Unterentwicklung und radikale Militärherrschaft in Äthiopien“. Es folgten Lehr- und Forschungstätigkeiten als Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Afrika-Kunde in Hamburg und als Hochschulassistent am Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften der Universität Osnabrück (Geographie/Entwicklungsländerforschung). Ab 1993 war er, als  Wissenschaftlicher Referent am Deutschen Übersee-Institut in Hamburg,  Mitherausgeber des im Beck-Verlag erscheinenden „Jahrbuch Dritte Welt“. Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn nach Frankreich, in die USA, in die UdSSR, nach China, Äthiopien, Tansania und Mosambik.

1995 erfolgte die interdisziplinäre Habilitation (Sozialgeografie und Politische Wissenschaften) am Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften der Universität Osnabrück. Thema der Habilitationsschrift: „Zwischen Hegemonie und Entwicklungsanspruch: Die französische Afrikapolitik südlich der Sahara“. Es folgten Gastprofessuren an der Universität Osnabrück, dem Institut d’Études Politiques de Paris (in Paris und Nancy), der Katholischen Hochschule Eichstätt-Ingolstadt, der Universität Hamburg (Europa-Kolleg, Asien-Afrika-Institut) und an der Mekelle University in Äthiopien. Daneben evaluierte er Projekte und Programme internationaler Organisationen (Weltbank, BMZ, GIZ) mit afrika- und asienbezogenen Länder- und Themenschwerpunkten.

Seit 2016 ist er Associate Fellow der DGAP.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Die Republik Südsudan kommt nicht zur Ruhe
Zentrale Krisenursache sind rivalisierende Eigeninteressen bewaffneter Eliten
von Stefan Brüne
Die Republik Südsudan kommt nicht zur Ruhe
Nach opferreichen Auseinandersetzungen schlossen die südsudanesischen Konfliktparteien im August 2015 ein Friedensabkommen, wenngleich unter großem internationalem Druck. Auf die jüngst vereidigte Übergangsregierung sollten 2018 freie Wahlen folgen. Doch brutale Machtkämpfe und ausgeprägte Gewalt halten an. Eine politisch verhandelte Überwindung der Interessengegensätze ist nicht in Sicht. Der UN-Sicherheitsrat erwägt Sanktionen und befürwortet die Entsendung einer internationalen Schutztruppe.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Innere Konflikte, Internationale Politik/Beziehungen, Südsudan