Dr. Ali Fathollah-Nejad

Associate Fellow, Programm Naher Osten und Nordafrika

Fachgebiete

  • Irans Außenpolitik; innenpolitische, geopolitische und geoökonomische Folgen der Sanktionspolitik; Staat-Gesellschafts-Verhältnis
  • MENA-Region: Konflikte und Geopolitik, Außen- und Entwicklungspolitik; Entwicklungen am Persischen Golf; sozioökonomische Hintergründe und geopolitische Auswirkungen der Arabischen Revolten; Politik westlicher und nicht-westlicher Großmächte gegenüber der Region
  • Außenpolitik und Diplomatie in der gegenwärtigen Weltordnung
  • Rechtspopulismus im Westen und in der MENA-Region

Sprachen

Englisch, Französisch, Farsi

Kontakt

E-Mail: fathollah-nejad@af.dgap.org
Twitter: @AFathollah-Nejad

Praktikumsanfragen

Bei Interesse an einem Praktikum im Programm Naher Osten und Nordafrika wenden Sie sich bitte an Laura Lale Kabis-Kechrid: kabis@dgap.org.

Dr. Ali Fathollah-Nejad ist seit Juni 2015 Associate Fellow im Programm Naher Osten und Nordafrika der DGAP. Zudem ist er Visiting Fellow am Brookings Doha Center in Katar, Associate des Iran-Projekts am Belfer Center der Harvard Kennedy School und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre of International Cooperation and Development Research der Université libre de Bruxelles.

Nach einem Studium in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden promovierte er in Internationalen Beziehungen an der School of Oriental and African Studies (SOAS, University of London). Zudem war er Experte im Forschungsprogramm Kultur und Außenpolitik des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa).
Fathollah-Nejad unterrichtete Kurse zu Globalisierung und Entwicklung im Nahen/Mittleren Osten, dem „Arabischen Frühling“ und dem gegenwärtigen Iran an der SOAS, der University of Westminster, der FU Berlin und an der Universität Duisburg–Essen.

Er spricht regelmäßig auf politischen Foren, darunter das Europäische, britische und französische Parlament, die Londoner University of Law und die Diplomatische Akademie Wien. Neben zwei Monografien zum US-Iran-Konflikt hat er auf Englisch, Deutsch und Französisch publiziert, u. a. in The Guardian, FAZ, NZZ, Deutschlandradio Kultur, openDemocracy, World Policy Journal, Huffington Post, Géostratégiques, Insight Turkey, Iranian Diplomacy und Palestine–Israel Journal of Politics, Economics and Culture.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Ein neues Kapitel im iranisch-saudischen Hegemonialkonflikt
von Ali Fathollah-Nejad
Der Artikel erschien zuerst als Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung, 22.11.2017
Die Affäre um Libanons Ministerpräsidenten Saad Hariri zeigt, wie rücksichtslos Saudiarabien und Iran ihre Konflikte auf dem Rücken Dritter austragen. Dabei hängt alles mit allem zusammen: Das Ende des IS-«Kalifats», der Krieg in Syrien, der Konflikt in Jemen.
Kategorie: Iran, Saudi-Arabia
Kritik der Iran-Analysen unter Präsident Rohani
Von Dämonisierung zu Glorifizierung
von Ali Fathollah-Nejad
Oliver Ernst (Hrsg.), Iran-Reader 2017: Beiträge zum deutsch-iranischen Kulturdialog, S. 9-24 und S. 191-194.
Bei der Betrachtung vieler politischer Analysen zu Iran – seit der Amtsübernahme von Präsident Hassan Rohani im August 2013 – kommt man nicht umhin, eine deutliche Umkehr in der Tendenz der politischen Berichterstattung zu konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, so erscheint dasselbe Land heutzutage in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung.
Kategorie: Iran
Wandel durch Handel?
von Ali Fathollah-Nejad
Qantara.de, 23. August 2017
Im Iran ist die Bilanz nach dem Atomdeal von 2015 und vier Jahren unter Präsident Rohani ernüchternd. Die Menschenrechtslage habe sich nicht verbessert und von der wirtschaftlichen Öffnung profitierten vor allem staatsnahe Unternehmen, schreibt der Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad in seiner Analyse.
Kategorie: Iran
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Deutschland
Der Doppelschlag von Teheran
Wie das Regime die Attacken innen- und außenpolitisch instrumentalisiert
von Ali Fathollah-Nejad
Internationale Politik 4, Juli-August 2017, S. 103-107
Der Doppelschlag von Teheran
Obwohl Schiiten dem so genannten Islamischen Staat als Ungläubige gelten, blieb der Iran vom IS-Terror lange verschont – bis zum 7. Juni. Ungereimtheiten bei den Anschlägen wecken aber Zweifel, wer dahintersteckt. Jedenfalls schlachtet das Regime die Ereignisse aus – zur Legitimierung von Repression nach innen und Aggression nach außen.
Kategorie: Terrorismus, Sicherheitspolitik, Staat und Gesellschaft, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien
Welche Gründe und Folgen hat die Rivalität?
von Ali Fathollah-Nejad, Sebastian Sons
Der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien
Was bedeutet die Eskalation zwischen den beiden Regionalmächten für die Krisenregionen im Nahen Osten? Wieviel Einfluss hat der Westen, und wie positioniert er sich zwischen der neuen Annäherung an Iran und dem „Business as Usual“ mit den Saudis? Die DGAP-Experten Ali Fathollah-Nejad und Sebastian Sons im Gespräch über die Instrumentalisierung von Konfessionen, geopolitische Ziele und Machtkonsolidierung.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Iran, Saudi-Arabien
Atomdeal mit Iran
Die Hardliner werden nicht stillhalten
von Ali Fathollah-Nejad
Huffington Post, 6. Juli 2015
Am 7. Juli soll der langersehnte Deal zwischen Iran und den sechs Großmächten (E3+3) unterzeichnet werden. Nachdem das Abkommen von Lausanne vom 2. April gar keines war, sondern lediglich eine Erklärung, haben wir es diesmal mit einem Abkommen zu tun, das den Rahmen des Prozesses gegenseitiger Schritte abstecken soll. Um den kommenden Deal besser einordnen zu können, ist ein Blick auf die Lausanner Erklärung unerlässlich.
Kategorie: Kernenergie, Iran
Vom Atomdeal geblendet
Weshalb beschönigende Iran-Analysen nicht weiterhelfen
von Ali Fathollah-Nejad
Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), 6. Juli 2015
Vom Atomdeal geblendet
Seit der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Hassan Rohani im August 2013 lässt sich eine deutliche Umkehr bei der Tendenz politischer Analysen konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinedschad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, erscheint dasselbe Land nunmehr in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung. Beide Narrative sind kaum geeignet, um die komplexen Realitäten in der Islamischen Republik zu erfassen.
Kategorie: Kernenergie, Iran
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