Dr. Christian Mölling

Fachgebiete

  • Sicherheits- und Verteidigungspolitik
  • Militärische Fähigkeiten
  • Rüstungsindustrie
  • Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU, NATO
  • Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands und anderer größerer europäischer Länder

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-31
E-Mail: moelling@dgap.org

Dr. Christian Mölling ist seit Februar 2017 Stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts der DGAP.

Vor seiner Tätigkeit bei der DGAP arbeitete Christian Mölling beim German Marshall Fund of the United States (GMF), in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), am Center for Security Studies der ETH Zürich sowie am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Er war Visiting Fellow am Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris, am Royal United Services Institute (RUSI) in London und an der Fondation pour la recherche stratégique in Paris.

Er studierte Politik-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften an den Universitäten Duisburg und Warwick und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Abschreckung und Rüstungskontrolle
Europas Sicherheit ohne INF-Vertrag: Politische und strategische Handlungsoptionen für Deutschland und die NATO
von Christian Mölling, Heinrich Brauß
DGAPkompakt 1, 31. Januar 2019, 4 S.
Abschreckung und Rüstungskontrolle
Als Reaktion auf Russlands Bruch des INF-Vertrags werden die USA das Abkommen verlassen. Damit entfällt ein zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit. Gleichzeitig wächst Russlands Bedrohungspotenzial durch Mittelstreckenwaffen: Sie teilen die NATO in zwei Sicherheitszonen und könnten Moskau Eskalationsdominanz verleihen. Deutschland und die NATO sollten ihre verteidigungspolitischen Optionen überprüfen. Die Einheit der NATO und die Ergänzung von Abschreckung durch Dialog gegenüber Moskau sind wesentlich.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen
Tornado-Nachfolge und FCAS
Doppelentscheidung konfrontiert Deutschland mit Zielkonflikten
von Torben Schütz, Christian Mölling
DGAPkompakt 32, 6. Dezember 2018, 6 S.
Tornado-Nachfolge und FCAS
Die Bundesregierung steht in der militärischen Luftfahrt vor zwei wichtigen Entscheidungen: Kurzfristig muss es seine alten „Tornado“-Kampfbomber ersetzen. Auf längere Sicht will Deutschland zudem gemeinsam mit Frankreich das „Future Combat Air Systems“ (FCAS) entwickeln. Beide Beschaffungen entscheiden darüber, welchen Einfluss Berlin auf politische, industrielle, technologische und militärische Entwicklungen in der europäischen und transatlantischen Sicherheit haben wird.
Kategorie: Bundeswehr
Protecting Europe
Meeting the EU’s military level of ambition in the context of Brexit
von Douglas Barrie, Ben Barry, Henry Boyd, Marie-Louise Chagnaud, Nick Childs, Bastian Giegerich, Christian Mölling, Torben Schütz
IISS/DGAP Study, 28. November 2018, 44 S.
Protecting Europe
The ability of the European Union to act in defense, today and in the future, is an important reference point in the discussion relating to strategic autonomy and to the impact of the British exit from the Union (Brexit). The EU has set itself a military level of ambition. This study assesses to what extent the EU is able to fulfil this level of ambition, today and with an outlook towards a 2030 horizon.
« L’armée européenne : un projet prématuré »
von Christian Mölling, Claudia Major
Le Monde, 26. November 2018
Vu d’Allemagne, le projet d’une armée européenne est plutôt bien accueilli. Mais l’enthousiasme qu’il soulève est fondé sur une incompréhension entre Paris et Berlin qui augure mal de son avenir, assurent les chercheurs Claudia Major et Christian Mölling dans une tribune au « Monde ».
Kategorie: Sicherheitspolitik, European Union
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag
Europa braucht eine neue Sicherheitsordnung
von Christian Mölling
DGAPkompakt 27, 25. Oktober 2018, 5 S.
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag
Die US-Regierung möchte den INF-Vertrag zur Beschränkung von landgestützten Mittelstreckenwaffen verlassen. Die Folgen wird vor allem Europa spüren. Der Ausstieg beschleunigt den Wandel der europäischen Sicherheitsordnung. Denn Russland hat trotz des Vertrages ein nukleares Arsenal aufgebaut, mit dem es heute schnell und massiv den europäischen Kontinent angreifen kann. Deutschland sollte sich für mehr Zusammenhalt in der NATO einsetzen, Russland zur Vertragseinhaltung auffordern und die US-Bedenken aufnehmen.
Kategorie: Rüstung
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr
Deutschland trägt mit neuen schweren Transporthelikoptern zu Europas strategischer Autonomie bei
von Christian Mölling, Torben Schütz
DGAPkompakt 24, 15. Oktober 2018, 5 S.
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr
Deutschland unterstützt das EU-Ziel von größerer strategischer Autonomie. Neben militärischen Fähigkeiten braucht dies eine rüstungstechnologische und -industrielle Basis. Besonders wichtig sind dabei schwere Transporthelikopter. Knapp ein Drittel davon stellt Deutschland in Europa. Nun sollen neue Großgeräte angeschafft werden, doch nur die USA sind fähig, sie zu produzieren. Deutschland muss daher bei der Beschaffung politische, militärische und industrielle Interessen in Einklang bringen.
Kategorie: Bundeswehr, European Union
Ziviles Krisenmanagement der EU
Den Ambitionen müssen Taten folgen
von Hannah Neumann, Carina Böttcher, Christian Mölling, Marie Wolf
DGAPkompakt 18, 06. September 2018, 6 S.
Ziviles Krisenmanagement der EU
Europas Sicherheitsumfeld verändert sich drastisch. Damit steht auch das zivile Krisenmanagement der EU an einem Scheideweg. Die aktuellen Herausforderungen können weder von einzelnen Mitgliedstaaten noch mit ausschließlich militärischen Mitteln bewältigt werden. Ein neuer Prozess auf EU-Ebene bietet den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, das zivile Krisenmanagement zu verbessern und zentrale Fragen auf konzeptioneller und institutioneller Ebene zu beantworten.
Kategorie: Sicherheitspolitik, European Union
Ohne Geld ist alles nichts
Bei der Bundeswehr klaffen Anspruch und finanzielle Wirklichkeit auseinander
von Christian Mölling, Torben Schütz, Alicia von Voß
Internationale Politik 5, September-Oktober, 2018, S. 19 - 21
Ohne Geld ist alles nichts
Der Vorwurf, dass Deutschland zu wenig für Sicherheit und Verteidigung ausgibt, steht schon länger im Raum. Tatsächlich reichen die von der Bundesregierung bisher geplanten Etaterhöhungen bei Weitem nicht aus, um die bereits eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Berlins Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel.
Kategorie: Verteidigungspolitik, Organisation der Verteidigung, Militärökonomie, Deutschland
Mehr Geld bedeutet nicht mehr Effizienz
Verteidigungspolitische Verantwortung
von Christian Mölling, Torben Schütz
DGAPkompakt 16, 23.08.2018, 5 S.
Mehr Geld bedeutet nicht mehr Effizienz
Trotz der im Koalitionsvertrag hervorgehobenen Bündnisverpflichtungen für NATO und EU gibt es bis heute kein Verteidigungsbudget, mit dem diese umzusetzen wären. Legt man den Bedarf zugrunde, müsste der Verteidigungshaushalt jedes Jahr bis 2024 um etwa vier Milliarden Euro steigen. Erst damit könnte die Bundeswehr die Aufgaben erfüllen, die ihr Parlament und Bundesregierung gegeben haben. Neben einer angemessenen Ausrüstung braucht es auch Maßnahmen für mehr Effizienz und zur Überwachung der Rüstungsvorhaben.
Kategorie: Bundeswehr, Deutschland
Die Europäische Interventionsinitiative EI2
Warum mitmachen für Deutschland die richtige Entscheidung ist
von Christian Mölling, Claudia Major
DGAPkompakt 10, 14. Juni 2018, 6 S.
Die Europäische Interventionsinitiative EI2
Frankreich will Europas Verteidigung außerhalb der EU-Strukturen organisieren, mit dem Ziel, besser und schneller gemeinsame Militärinterventionen umsetzen zu können. Die Europäische Interventionsinitiative soll die Länder zusammenführen, die politisch willens und militärisch fähig sind, Einsätze durchzuführen. Neun Länder u.a. Großbritannien hat Frankreich bisher eingeladen. Deutschland sieht diese Initiative kritisch, sollte sich ihr aber dennoch anschließen.
Kategorie: Organisation der Verteidigung, Sicherheitspolitik
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