Sebastian Gräfe

Associate Fellow, Programm USA/Transatlantische Beziehungen

Fachgebiete

  • Transatlantische Beziehungen
  • Friedenssicherung
  • Schutz der Zivilbevölkerung
  • Südsudan

Sprachen

Englisch

Kontakt

E-Mail: graefe@dgap.org

Sebastian Gräfe ist seit Januar 2015 Associate Fellow der DGAP und beschäftigt sich insbesondere mit zivilen und militärischen Instrumenten der Konfliktprävention und -lösung. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für zivil-militärische Zusammenarbeit (ZentrZMZBw). Zuvor arbeitete er als „Information Analyst“in der UN-Friedensmission in Südsudan. Bevor er nach Ostafrika ging, leitete er das Programm für Außen- und Sicherheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Nordamerika, in Washington D.C. sowie das Brüsseler Büro einer deutschen Europaabgeordneten. Als Stipendiat des Stiftungskollegs für internationale Aufgaben (jetzt Mercator Kolleg) befasste er sich mit den Beziehungen zwischen der EU und Iran. Er schloss sein Magisterstudium der Politikwissenschaft, Ethnologie und Volkswirtschaftslehre 2002 an der Universität Leipzig ab.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Rette sich, wer kann
Bessere Frühwarnung allein führt nicht zu besserer Krisenprävention
von Sebastian Gräfe
Internationale Politik 6, November/Dezember 2016, S. 52-57
Rette sich, wer kann
Trotz konzeptioneller und technischer Fortschritte bei der Informationsgewinnung ist es heute immer noch sehr schwierig, Erkenntnisse in politisches Handeln zu übersetzen, um Krisen zu bewältigen. Denn wo Unklarheit über Interessen und Ziele möglicher Handlungsoptionen herrscht, kann es keine konzertierte Aktion geben.
Kategorie: Konfliktprävention/-management, Weltweit
Improvisieren als Strategie
Erfahrungen beim Schutz der Zivilbevölkerung in Südsudan
von Sebastian Gräfe
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, Policy Briefing, Juli 2015
Improvisieren als Strategie
Das Umfeld von UN-Friedensmissionen hat sich in den letzten zwei Dekaden stark verändert. Reine Waffenstillstandsüberwachungen sind umfassenden Mandaten zum Staatsaufbau und Schutz der Zivilbevölkerung gewichen. Der Krieg in Südsudan offenbart exemplarisch strategische und technische Herausforderungen der UN in Situationen mit staatlichen und nicht-staatlichen Konfliktparteien. Die Erfahrungen der Mission in Südsudan können helfen, das Konzept der Protection of Civilians weiterzuentwickeln.
Kategorie: Peace-Keeping, Südsudan
Afrikanische Sicherheit: Hier wird ein Luftschloss gebaut
Berlin und Brüssel geben Millionen für stehende Krisenreaktionskräfte aus, die niemand braucht
von Sebastian Gräfe
Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), 5. März 2015
Afrikanische Sicherheit: Hier wird ein Luftschloss gebaut
In Zeiten des Ukrainekonflikts hat es Afrika schwer im politischen Berlin. Die außenpolitische Debatte wird von transatlantischen und europäischen Themen dominiert. Aus sich selbst heraus reicht der Aufmerksamkeitshorizont gerade bis zum Nahost-Konflikt oder zum iranischen Atomwaffenprogramm und Afghanistan. Diskussionen über Afrika verlassen in den seltensten Fällen Fachkreise.
Kategorie: Sicherheitspolitik