Dr. Maria Davydchyk

Associate Fellow, Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien

Fachgebiete

  • Europäische Nachbarschaftspolitik und östliche Partnerschaft der EU
  • Beziehungen zwischen der EU und Belarus
  • Beziehungen zwischen der EU und Kasachstan
  • Eurasische Wirtschaftsunion
  • Gesellschaftliche Transformation in Mittel- und Osteuropa

Sprachen

Englisch, Russisch, Belarussisch, Polnisch

Kontakt

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Medienanfragen

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Dr. Maria Davydchyk ist Associate Fellow des Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien. Sie arbeitet im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Von 2012 bis 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Robert Bosch-Zentrum und im Berthold-Beitz-Zentrum der DGAP tätig. Vor ihrer Tätigkeit an der DGAP arbeitete sie von 2010 bis 2012 als freiberufliche Bildungsreferentin für den Verein „Bürger Europas“ in Berlin.

Maria Davydchyk promovierte zum Thema „Transformation der Kulturpolitik. Kulturpolitische Veränderungen nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems in Mittel- und Osteuropa“. Sie hat Kulturwissenschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen in Minsk und Ludwigsburg studiert.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Sanktionsmüde?
Die Beziehungen zwischen der EU und Belarus
von Maria Davydchyk
Sanktionsmüde?
2015 waren die Beziehungen zwischen der EU und Belarus so dynamisch wie zuletzt vor über zwanzig Jahren, trotz Sanktionen. Grund war die prekäre sicherheitspolitische Lage: Zur Lösung des Ukrainekonfliktes etablierte Belarus das Minsker Format. Nun beschloss die EU, die Sanktionen gegen Belarus aufzuheben. Statt Bestrafung rückt die Schaffung positiver Anreize für mehr Zusammenarbeit zwischen Brüssel und Minsk in den Mittelpunkt.
Kategorie: Sanktionen, Belarus
Wichtige Wahl trotz vorhersehbarem Ergebnis
Eine Kurzanalyse der belarussischen Präsidentschaftswahlen
von Maria Davydchyk
Get Belarus Newsletter, Ausgabe 36, September/Oktober 2015
Die Präsidentschaftswahlen vom 11. Oktober waren das zentralste politische Ereignis in Belarus seit Jahren. Der zum fünften Mal gewählte Präsident Alexander Lukaschenko profitierte dabei von der fragilen sicherheitspolitischen Situation in Osteuropa. Auch wenn die Wahlen friedlich verliefen, sollte sich die EU nicht nur von rein pragmatischen Gesichtspunkten im Umgang mit Belarus leiten lassen, sondern die Gesellschaftsentwicklung im Land aufmerksam verfolgen.
Kategorie: Wahlen, Belarus
Emanzipationskurs mit Hindernissen
Der Einfluss der Ukrainekrise auf die russisch-belarussischen Beziehungen
von Maria Davydchyk
DGAPanalyse 12, 8. Oktober 2015, 14 S.
Emanzipationskurs mit Hindernissen
Bislang galt zwischen Russland und Belarus das Prinzip „Subventionen gegen Loyalität“. Doch die Ukrainekrise und die schlechte Wirtschaftsentwicklung in Russland schwächen auch das System Lukaschenko, das in eine noch stärkere Abhängigkeit von russischen Krediten gerät. Belarus würde mehr Unabhängigkeit gerne austesten, jedoch ohne die Zusammenarbeit mit Russland grundsätzlich zu hinterfragen; denn die sicherheits- und wirtschaftspolitische Verflechtung mit Russland bleibt alternativlos.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Belarus
Eurasische Widersprüche
Die Eurasische Wirtschaftsunion zwischen Integration und Isolation
von Maria Davydchyk, Ekaterina Romanova
DGAPkompakt 2, 16. Februar 2015, 7 S.
Eurasische Widersprüche
Während seine Beziehungen zum Westen immer frostiger werden, treibt Russland im postsowjetischen Raum die Institutionalisierung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) voran. Obwohl die Ukrainekrise die innen-, wirtschafts- und geopolitischen Widersprüche zwischen den Ländern der EAWU offenlegt, sollten die EU-Mitgliedstaaten die EAWU nicht politisch ignorieren, sondern neben bilateralen Beziehungen zu ihren Mitgliedstaaten auch Beziehungen zu den EAWU-Institutionen aufbauen und diese anerkennen.
Kategorie: Regionale Organisationen
EU-Belarus Beziehungen: Vor einem pragmatischen Neuanfang?
von Maria Davydchyk
Newsletters des German Economic Team Belarus (GET Belarus), 30. Ausgabe, September-Oktober
Solange die Stabilität und Sicherheit an der EU Ostgrenze nicht gewährleistet ist, intensiviert sich das politische Tauwetter zwischen Belarus und der EU. Dabei wird die pragmatische Ausrichtung beider Partner immer deutlicher. Unter welchen Prämissen entwickelten sich die bilateralen Beziehungen, und was ist davon zu erwarten?
Vergebliche Liebesmüh’
Die Eurasische Wirtschaftsunion dürfte Außenhandelsprobleme kaum lösen
von Maria Davydchyk, Ekaterina Romanova
IP Länderporträt Russland 4, Juli/August 2014, S. 14-19
Maria Davydchyk und Ekaterina Romanova | Während sich die Ukraine der EU annähert, hat Russland mit Belarus und Kasachstan ein eigenes Integra-tionsprojekt begonnen. Ende Mai 2014 wurden die Gründungsdokumente der Eurasischen Wirtschaftsunion unterzeichnet. Der Weg zu einem gemeinsamen Markt ist aber noch weit, sein Effekt ohnehin fraglich.
Kategorie: Regionale Organisationen, Osteuropa
Anspruch und Wirklichkeit
Chancen und Grenzen der Eurasischen Wirtschaftsintegration
von Maria Davydchyk, Ekaterina Romanova
Ost-Ausschuss Informationen, 1. April 2014, S.13ff.
Nach einer Zollunion und einem Einheitlichen Wirtschaftsraum wollen Russland, Belarus und Kasachstan nun eine Eurasische Wirtschaftsunion bilden, die zum 1. Januar 2015 in Kraft treten soll. Ziel ist die Bündelung von Ressourcen, Finanz- und Humankapital zur Steigerung der internationalen Konkurrenzfähigkeit. Erklärtes Vorbild ist die Europäische Union. Doch inwieweit entspricht der bisherige Verlauf der Eurasischen Wirtschaftsintegration ihren Zielen? Was bestimmt ihre Perspektiven und Grenzen?
Kategorie: Bilaterale und multilaterale Abkommen, Russische Föderation
Zerreißprobe für die Ukraine
Die EU sollte versuchen zu vermitteln und die Zivilgesellschaft unterstützen
von Maria Davydchyk
Fünf Fragen, 26. Januar 2014
Zerreißprobe für die Ukraine
Die Lage in der Ukraine ist auch nach den Gesprächen zwischen Präsident Janukowitsch und den Oppositionsführern äußerst angespannt. Die Angebote des Präsidenten werden von den Regierungsgegnern als Hinhaltetaktik abgelehnt. Sie fordern seinen Rücktritt und Neuwahlen. Dazu aber ist Janukowitsch nicht bereit. Die Fronten sind völlig verhärtet, die Proteste gewaltsam eskaliert. Maria Davydchyk über die Kräfteverhältnisse in der Ukraine und die Möglichkeiten der EU, in dem Konflikt zu vermitteln.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Europa, Ukraine
Belarus nach dem Gipfeltreffen in Vilnius: Bilanz und Perspektiven
von Maria Davydchyk
Get Belarus Newsletter, Ausgabe 25, November - Dezember 2013
Die von der EU lancierte Östliche Partnerschaft (ÖP) hat in Belarus bisher wenig bewirkt. Nur auf multilateraler Ebene besteht zwischen Minsk und Brüssel ein Austausch. Auf belarussischer Seite sind geringes Interesse an tiefgreifenden Reformen problematisch, auf EU-Seite fehlende politische und finanzielle Ressourcen. Beide Seiten müssen die Rolle der ÖP in der Lösung aktueller Herausforderungen besser reflektieren und sie in konkrete Ziele und Strategien umwandeln.
Kategorie: Bilaterale und multilaterale Abkommen, Russische Föderation
Die Ukraine-Politik der EU ist gescheitert
Es wird Zeit, dass die EU der Ukraine eine echte Beitrittsperspektive bietet
von Ewald Böhlke, Maria Davydchyk
DGAPstandpunkt 9, 22. November 2013, 3 S.
Die Ukraine-Politik der EU ist gescheitert
Brüssel hat das wichtigste Anliegen europäischer Außenpolitik aus dem Auge verloren: in der Nachbarschaft für Sicherheit und Wohlstand zu sorgen. Stattdessen kümmert man sich um das Wohlergehen der ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko und stellt der Ukraine entsprechende Bedingungen. Um das Land zu modernisieren, ist diese Politik aber ungenügend. Mittlerweile hat die Zurückweisung des EU-Abkommens durch Kiew in der Ukraine zu heftigen Protesten geführt.
Kategorie: Europäische Union, Europäische Nachbarschaftspolitik, Europa, Ukraine, Russische Föderation
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
  • In Saudi-Arabien „America-First-Strategie“ umsetzen

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Sebastian Sons | Deutschlandfunk, Handelsblatt, Wiener Zeitung

    Sebastian Sons erklärt in einem Interview des Deutschlandfunks, warum Donald Trump nach Saudi-Arabien gereist ist.

  • Rouhani alles andere als ein Reformer

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Ali Fathollah-Nejad | Tagesschau24.de, Arte und Deutsche Welle

    Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran erklärt Ali Fathollah-Nejad die Lage im Land bei Tagesschau24.

  • Der Iran ist fragiler als es scheint

    18. May 2017 - 0:00 | Gastbeitrag von Ali Fathollha-Nejad | Deutschlandfunk Kultur, 3sat, detektor.fm

    Bei Deutschlandfunk bilanziert Ali Fathollah-Nejad die Präsidentschaft von Hassan Rohani und fordert einen Kurswechsel.

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