Dr. Katharina Gnath

Associate Fellow, Programm Globalisierung und Weltwirtschaft

Fachgebiete

  • Europäische Wirtschafts- und Währungsunion
  • EU-Wirtschaftspolitik und Institutionen
  • Internationale Wirtschaftsorganisationen (IWF, G7/8, G20)

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

E-Mail: katharina.gnath@bertelsmann-stiftung.de

Medien- und Praktikumsanfragen

Dr. Claudia Schmucker
Leiterin Programm Globalisierung und Weltwirtschaft
Tel.: +49 (0)30 25 42 31-26
E-Mail: schmucker@dgap.org

Dr. Katharina Gnath ist Senior Project Manager bei der Bertelsmann Stiftung und arbeitet im Bereich der Governance der europäischen Währungsunion und zu europäischer Wirtschaftspolitik. Seit 2009 ist sie Associate Fellow der DGAP, wo sie zuvor zwei Jahre das Programm Globalisierung und Weltwirtschaft leitete.

Weitere berufliche Stationen waren der Londoner Think-Tank The Federal Trust for Education and Research, die Stiftung Neue Verantwortung in Berlin sowie die internationale Abteilung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.

Katharina Gnath studierte Philosophie, Politik und Volkswirtschaft an der Universität Oxford (BA Hons.) sowie Europäische Politik und Governance an der London School of Economics (MSc). Im Rahmen der Berlin Graduate School for Transnational Studies (Hertie School of Governance/Freie Universität Berlin) wurde sie zu den Außenbeziehungen der Eurozone in internationalen Finanzinstitutionen promoviert.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Die G20: alternativlos, aber reformbedürftig
Um langfristig effektiv zu bleiben, muss die G20 gestärkt werden und sich auf internationale Themen konzentrieren
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 17, 18. Dezember 2014, 5 S.
Die G20: alternativlos, aber reformbedürftig
Unterschiedliche Interessen und Rahmenbedingungen der Mitglieder machen Kompromisse schwierig und die Gipfeltreffen haben ihre Strahlkraft verloren. Die G20 ist jedoch ohne Alternative. Sie bleibt das einzige internationale Forum, das den gleichberechtigten Dialog zwischen wichtigen Industrie- und Schwellenländern ermöglicht.
Kategorie: G8/G20
Reform der G20
„Think 20 Network“ gibt Empfehlungen für das Gipfeltreffen 2014 in Australien
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Think20 Papers 2014, S. 43-48 [Publikation in Englisch]
Reform der G20
Als zentrales internationales Forum für wirtschaftliche Koordinierung soll die G20 einen wesentlichen Beitrag zur globalen wirtschaftlichen Stabilität leisten. Im Zentrum steht das Rahmenabkommen für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum, in dem sich die G20-Länder verpflichten, ihre Wirtschaftspolitiken stärker aufeinander abzustimmen. Wie das Monitoring verbessert werden kann, dazu machen Katharina Gnath und Claudia Schmucker Vorschläge in ihrem Beitrag zum „Think20 Paper“.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, G8/G20, Weltweit, Australien
Fünf Jahre G20: Konzentration auf Kernaufgaben!
Um relevant zu bleiben, muss sich die Gruppe auf ihre Rolle als Dialogforum und Agenda-Setter besinnen
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 5, 1. September 2013, 8 S.
Fünf Jahre G20: Konzentration auf Kernaufgaben!
Wenn die G20 zu einem jährlichen Fototermin verkommt und thematisch weiter überfrachtet wird, manövriert sie sich in die Bedeutungslosigkeit. Dabei wird sie auch nach der Finanzkrise gebraucht. Nur die G20 bietet den Industrie- und Schwellenländern ein informelles Dialogforum. Auf dem Gipfel in St. Petersburg kann sie ihre herausgehobene Rolle in der globalen Wirtschaftsordnung unter Beweis stellen. Dazu muss aber die Agenda gestrafft und von Einzelinteressen frei gehalten werden.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Russische Föderation
Entscheidungen für die Eurozone
Wie sinnvoll sind die Maßnahmen zur Überwindung der Eurokrise?
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 25. September 2012, 6 S.
Entscheidungen für die Eurozone
Anfang November fällt die Troika ihr Urteil über die Reformen in Griechenland. Auch wenn es nicht genügend Fortschritte gibt, sollte Griechenland in der Währungsunion gehalten werden. Ein Austritt könnte zu einem gefährlichen Dominoeffekt in anderen Eurostaaten führen. Eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung hat die EZB eingenommen: Mit ihrem neuen Anleiheprogramm reagiert sie flexibel und undogmatisch. Dies ist angesichts der Hilflosigkeit anderer europäischer Akteure notwendig.
Kategorie: Europäische Union, Wirtschaft und Währung, Europa
Die G20 zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die G-20-Gruppe hat seit ihrer Gründung nicht viel erreicht. Aber sie soll noch eine Chance bekommen
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Süddeutsche Zeitung, 4. Juni 2012
Am 18./19. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) in Los Cabos, Mexiko. Die Erwartungen an das Treffen sind bereits im Vorfeld gering. Drei Jahre, nachdem sich die Gruppe selbst zum wichtigsten Koordinationsgremium für die Weltwirtschaft erklärt hat – befindet sich die G 20 in einem fundamentalen Dilemma, schreiben die DGAP-Expertinnen Claudia Schmucker und Katharina Gnath in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen
Wider den Gipfelglanz
Die G20 muss den Netzwerkgedanken stärken
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 5, 1. Juni 2012, 6 S.
Wider den Gipfelglanz
Die Erwartungen an den G20-Gipfel am 18./19. Juni in Mexiko sind gering, konkrete Ergebnisse wird es kaum geben. Man will zur Überwindung der Eurokrise aufrufen, erneut soll es auch um die Mittelaufstockung des IWF gehen. Die G20 befindet sich in einem Dilemma zwischen dem Wunsch nach medienwirksam inszenierten Gipfeln und dem Anspruch, als globales Lenkungsgremium nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Als gemeinsames Netzwerk der Industrie- und Schwellenländer wird sie aber dringend gebraucht.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, G8/G20
G20, IWF und WTO in turbulenten Zeiten
Legitimität und Effektivität auf dem Prüfstand
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
SWP-Studie, März 2012, 37 S.
G20, IWF und WTO in turbulenten Zeiten
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie wichtig internationale Wirtschaftsgovernance ist. Eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Krise kam der G20 zu, aber auch der Internationale Währungsfonds und die Welthandelsorganisation waren gefordert. Wie gut haben diese Institutionen die Krise gemeistert? Wie ist es um ihre Legitimität, aber auch um ihre Effektivität bestellt? Was können sie tun, um Trägheit und Fragmentierung künftig zu verringern?
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, IWF, Weltbank, G8/G20
Same economic nightmares, different solutions
Transatlantic approaches to international macroeconomic policy-making in the face of the crisis
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
AICGS Policy Report 48, Dezember 2011, 34 S.
Same economic nightmares, different solutions
Makroökonomische Entscheidungen werden zunehmend im Rahmen der G20 und des IWF getroffen. Welche Rolle kommt dem transatlantischen Bündnis zu? Immer deutlicher zeigt sich: Wie sich die globale Finanzkrise bewältigen ließe, darüber sind sich USA und EU keineswegs einig, weder bei der Konjunkturerholung noch bei langfristigen Wachstumsstrategien. Die transatlantische Kooperation sollte daher verbessert werden, etwa durch einen permanenten makroökonomischen Dialog auf höchster politischer Ebene.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Finanzkrise, IWF, G8/G20, Vereinigte Staaten von Amerika, Europa
Der G20-Gipfel in Cannes im Zeichen der Eurokrise
Viele Eigeninteressen, wenig Gemeinsamkeiten
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 9, 20. Oktober 2011, 9 S.
Der G20-Gipfel in Cannes im Zeichen der Eurokrise
Der Handlungsdruck, unter dem die Staats- und Regierungschefs standen, als sie Anfang November 2011 in Cannes zum G20-Gipfel zusammenkamen, konnte kaum höher sein. Ein möglicher Zahlungsausfall Grie­chenlands beunruhigte Politik und Märkte gleichermaßen. Die Schul­denkrise und ihre Auswirkungen auf Finanzmärkte und Weltkonjunktur dominierten daher die Gipfelagenda. Zwischen USA und Europäern bestanden dabei deutliche Differenzen, wie ein langfristiges Wirtschaftswachstum zu erzielen ist.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Finanzkrise, Finanzmärkte, Wirtschaft und Währung, G8/G20, Europa, Deutschland, Frankreich, Vereinigte Staaten von Amerika
Eile mit Weile
Europa darf Amerika in der Finanz- und Handelspolitik nicht unter Zeitdruck setzen
von Katharina Gnath
Internationale Politik 1, Januar 2009, S.62 - 70.
Von der neuen US-Administration ist zunächst keine internationale Führungsrolle in der Finanz- oder Handelspolitik zu erwarten. Europa sollte jenseits schneller Abschlüsse alle Möglichkeiten für langfristige multilaterale Ansätze ausloten und Überzeugungsarbeit gegenüber den USA leisten, um die weltwirtschaftlichen Herausforderungen anzugehen.
Kategorie: Finanzkrise, Finanzmarktregulierung, Welthandel, Wirtschaft & Finanzen, Bilaterale und multilaterale Abkommen, WTO, Vereinigte Staaten von Amerika, Nordamerika, Europa
DGAP in den Medien
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