Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges
Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges

G20-Gipfel in Argentinien

15. November 2018 - 0:00 | von Dr. Claudia Schmucker | Argentinien, G8/G20

Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.

Publikationen

  • Merkel und Putin im Dialog

    Die Rückkehr des Pragmatismus

    von Stefan Meister | Russische Föderation, Internationale Politik/Beziehungen
    DGAPstandpunkt 19, 16. August 2018, 2 S.

    Merkel und Putin im Dialog

    Die Begegnung zwischen Angela Merkel und Wladimir Putin am Samstag in Meseberg markiert einen Wendepunkt in den deutsch-russischen Beziehungen. Obwohl der Ukraine-Konflikt ungelöst ist, erfordern Themen wie Nord Stream 2, der Krieg in Syrien, das Iran-Abkommen und die US-Handelspolitik unter Präsident Donald Trump eine pragmatische Interessenpolitik auf beiden Seiten. Das Treffen ist eine Chance, das deutsch-russische Verhältnis auf der Arbeitsebene zu normalisieren, ohne grundsätzliche Differenzen aufzugeben.

  • Erdoğans Echokammer: Die türkische Lira-Krise ist hausgemacht

    von Kristian Brakel | Türkei, Wirtschaft & Finanzen
    DGAPstandpunkt 18, 16. August 2018, 3 S.

    Erdoğans Echokammer: Die türkische Lira-Krise ist hausgemacht

    Nicht die von US-Präsident Trump angekündigte Erhöhung der Zölle auf Stahlimporte ist für den Verfall der Lira verantwortlich. Die Krise ist vielmehr Ergebnis einer ins Trudeln geratenen Wirtschaftspolitik. Die aktuelle türkische Wirtschaftspolitik ist dabei symptomatisch für das immer autoritärer werdende „System Erdoğan“: Nepotismus, die Säuberung des Staatsapparats, die Verschmelzung des Präsidenten mit dem Staat und eine überambitionierte Außenpolitik zeigen jetzt ihre negative Wirkung.

  • Frankreichs Wirtschaft nach der Wahl

    Die Reformaufgaben der Regierung

    von Markus Gabel | Frankreich, Wirtschaft & Finanzen
    DGAPanalyse 7, 26. September 2017, 16 S.

    Frankreichs Wirtschaft nach der Wahl

    Reformen in Frankreich und Fortschritte auf europäischer Ebene gehören für Emmanuel Macron zusammen. Er hat angekündigt, den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen und den Bildungsbereich zu reformieren sowie öffentliche Ausgaben zu kürzen und Steuern zu senken. Diese Reformen Frankreichs gelten auch in Deutschland als Voraussetzung, um die EU weiter zu integrieren – etwa durch die Vertiefung der Währungsunion und des Binnenmarkts sowie eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung.

Veranstaltungen

Der Weltraum als Wirtschaftsraum
Wachstumsperspektiven, Gefahrenpotenziale und Regelungsbedarfe
19.06.2017 | 11:00 - 16:30 | DGAP | Raumfahrttechnologie
Kategorie: Raumfahrttechnologie
Arbeit 4.0
Anforderungen an den Luftfahrtstandort Deutschland
12.06.2017 | 13:30 - 15:00 | DGAP
In unruhigem Fahrwasser
Die Weltwirtschaft und die Zukunft von Wachstum und Handel
18.05.2017 | 10:15 - 17:00 | DGAP
In unruhigem Fahrwasser
Populismus, Protektionismus und wirtschaftliche Stagnation - ein gemeinsam von der Japan Economic Foundation (JEF) und der DGAP veranstaltetes Symposium lotete die Herausforderungen aus, vor denen Japan und die EU stehen, und zeigte dabei Wege zu neuem Wachstum in einer digitalisierten Wirtschaft auf.
Programme zum Schwerpunkt
  • Globalisierung und Weltwirtschaft

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