DGAP Core Expertise Publication page

  • Gefährliches Spiel der EZB: Warum wir einen Finanzminister für die ganze EU brauchen

    US-Liberalismus hat ausgedient

    von Josef Braml
    Gastbeitrag in: Focus Online, 24. August 2019

    Die Geldpolitik der Notenbanken gefährdet die wirtschaftliche und politische Stabilität. Es ist höchste Zeit, dass die Politik wieder handlungsfähig wird, um die Verwerfungen der nächsten Finanzkrise abzumildern.

  • Diplomatie Ja, Militär Nein

    Deutschland sollte einer Mission am Golf fernbleiben

    von Dina Fakoussa | Iran, Deutsche Außenpolitik
    DGAPstandpunkt 22, 29. August 2019, 3 S.

    Diplomatie Ja, Militär Nein

    Die deutsche Regierung erwägt, sich an einer Mission in der Straße von Hormus zur Beobachtung und Sicherung der freien Seefahrt zu beteiligen. Ohne ein Kooperationsgesuch von Staaten im Golf birgt eine solche Entsendung hohe Risiken für eine weitere Eskalation. Frankreichs diplomatischer Vorstoß beim G7-Gipfel in Biarritz ist ein wichtiger Schritt, den Konflikt mit Iran zu entschärfen. Auch Deutschland sollte neue diplomatische Wege einschlagen und einen Gegenpol zur US-Politik bilden.

  • Ein Schiff wird kommen?

    Deutschlands Optionen für einen Marineeinsatz in der Straße von Hormus

    von Christian Mölling, Torben Schütz, Carlo Masala | Iran, Sicherheitspolitik
    DGAPkompakt 15, 28. August 2019, 11 S.

    Ein Schiff wird kommen?

    In der Straße von Hormus gefährdet der Iran die Freiheit der Seefahrt. Deutschland sollte gemeinsam mit EU-Partnern eine maritime Mission entwickeln und gegebenenfalls auch führen. Dieses Kompakt zeigt, dass Europa über hinreichende militärische Fähigkeiten für eine Beobachter- oder eine Schutzmission verfügt. Die Mission sollte eng mit der geplanten See-Operation der USA koordiniert werden, sich aber nicht in einen Krieg hineinziehen lassen.

  • Unsere Währung, euer Problem

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika
    Gastbeitrag, Handelsblatt, 13.08.2019,S. 48

    Unsere Währung, euer Problem

    US-Präsident Donald Trump und seine Berater wollen den USA mithilfe protektionistischer Maßnahmen zu neuer Stärke verhelfen – auf Kosten anderer, insbesondere exportstarker Länder wie Deutschland und China.

  • Leinen los für eine EU-Mission am Persischen Golf!

    von Christian Mölling, Torben Schütz, Carlo Masala | Iran, Konflikte und Strategien
    Gastbeitrag, FAZ, 12.08.2019

    Die Amerikaner patrouillieren. Russland und China denken darüber nach. Berlin aber könnte am Ende mit Anspruch und ohne Partner dastehen. Es ist höchste Zeit, das zu verhindern.

  • The Unraveling of the Shanghai „Deal“

    US-China Trade-cum-Currency Conflict comes to Europe

    von Shahin Vallée | China, Wirtschaft und Währung
    DGAPstandpunkt 21, 8. August 2019, 2 S.

    The Unraveling of the Shanghai „Deal“

    The trade conflict between the US and China has now clearly escalated into the currency realm. This will force Europe to respond to avert being the “variable of adjustment” for an economic conflict from which it cannot remain an innocent bystander.

  • Eine Gefahr für die Weltwirtschaftsordnung

    von Josef Braml
    Gastbeitrag im Cicero, 07. August 2019

    Wie können nationale Identitäten gepflegt werden, ohne dass diese in aggressiven, ausgrenzenden Nationalismus ausarten? Diese Frage gewinnt nach den Terroranschlägen von El Paso und Dayton an Brisanz. Die Antwort der Weltmacht USA wird ausschlaggebend für eine friedliche Wirtschafts- und Weltordnung sein.

  • Selbstschädigende Russland-Sanktionen

    Eine Allianz gegen das aufstrebende China

    von Josef Braml | Russische Föderation, Sanktionen
    Gastkommentar, NZZ, 3. August 2019, S. 9

    Der amerikanische Präsident Donald Trump und seine Wirtschafts- und Sicherheitsberater haben denkbar schlechte wirtschaftliche und geopolitische Argumente gegen Deutschland wegen seiner Pläne zu Nord Stream 2. Ein Interessenausgleich zwischen den USA und Russland wäre schon deshalb notwendig, um Chinas raumgreifende Aktivitäten einzudämmen. Doch Trump sind vorerst innenpolitisch die Hände gebunden – durch den Sonderermittler Robert Mueller und den Kongress.

  • Wirtschaft als Waffe

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Wirtschaft & Finanzen
    Gastkommentar, Handelsblatt, 29. Juli 2019, S. 48

    Unterhalb der Schwelle direkter militärischer Konfrontation werden Konflikte zunehmend mit aller Härte mit geoökonomischen Mitteln ausgefochten. Handels-, Technologie- oder Finanzpolitik werden als Mittel verstanden, um (geo-)strategische Ziele zu erreichen.

  • Tech-Geopolitik auf dem Vormarsch

    Die zunehmende Verbindung von Technologie und Geopolitik fordert Deutschland heraus

    von Kaan Sahin
    DGAPstandpunkt 20, Juli 2019, 3 S.

    Tech-Geopolitik auf dem Vormarsch

    Das geostrategische Denken entdeckt zunehmend Schlüsseltechnologien als zentrales Instrument für globalen Einfluss. Dies zeigt sich am Wettlauf der USA und Chinas um die Vorherrschaft bei der KI und beim zukünftigen Mobilfunkstandard 5G. Deutschland und Europa hingegen erwachen gerade aus dem technologischen Dornröschenschlaf. Sie stehen nun vor der Herausforderung, ihre Ambitionen und ihren Umgang mit Blick auf die Technologien, Partner und Wettbewerber zu definieren und politisch umzusetzen.

  • America First

    NATO-Partner als Gefährder der nationalen Sicherheit der USA

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, NATO
    Bulletin: Außen- und Sicherheitspolitik, Nr. 2/2019. S. 8-9

    In seiner geo-ökonomischen Vermischung von Handels- ­und Sicherheitspolitik nimmt US-Präsident Donald Trump Amerikas NATO-Partner weniger als Verbündete denn als Gefährder wahr.

  • Making America Great Again versus Made in China

    The US Geo-Economic Rivalry with China

    von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner | Welthandel
    DGAPanalyse Nr. 2, 2019, 60 S.

    Making America Great Again versus Made in China

    The trade conflict between the United States and China is a severe threat to the world economy. While the debate over the effectiveness of tariffs is at a steady boil in the United States, the EU is opposed to tariffs as a means for dealing with China. Although serious issues with China must be addressed – such as dumping and subsidization – tariffs will make the United States neither more competitive nor secure.

  • Sustaining Multilateralism in a Multipolar World

    What France and Germany Can Do to Preserve the Multilateral Order

    von Claire Demesmay, Claudia Schmucker, Elvire Fabry, Carole Mathieu, Eric-André Martin
    Notes du Cerfa, No. 148, Ifri, June 2019, Claire Demesmay, Barbara Kunz, (ed.), 32 S.

    Sustaining Multilateralism in a Multipolar World

    While international multilateralism is under strain, it is vital for France and Germany to defend it, since it is the most appropriate system for preserving their interests – particularly in terms of welfare, security, prosperity and environmental protection. Against this backdrop, three political fields offer opportunities for joint initiatives: trade, conventional arms control and climate change

  • Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen

    Neue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich

    von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
    DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.

    Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen

    Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.

  • Die Geo-Ökonomie der USA

    von Josef Braml
    Politikum 2/2019, S. 23-28

    In den USA wird Geopolitik seit jeher als Geo-Ökonomie verstanden. „Das Hauptanliegen der Amerikaner ist das Geschäft“, so der oft zitierte Ausspruch des 30. US-Präsidenten Calvin Coolidge (1923–1929). Nach dem Untergang der Sowjetunion als dem Hauptrivalen des Kalten Krieges liegt der außenpolitische Antrieb der USA nunmehr in der Verhinderung eines chinesischen und europäischen Einflusses in der Wirtschafts-, Währungs- und Handelspolitik auf Kosten der USA.

  • Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte

    Die EU sollte im Handelskonflikt zwischen USA und China nicht Zaungast bleiben

    von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner | Welthandel
    DGAPkompakt 6, 16. Mai 2019, 6 S.

    Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte

    Trotz Verhandlungen eskalierte Trump am 10. Mai den Handelsstreit mit China. Mittlerweile bezeichnet auch die EU China als systemischen Rivalen. Damit nähert sie sich den USA an. Doch die transatlantische Kooperation hat Grenzen. Trump scheint durch unilaterale Maßnahmen die wirtschaftliche Verflechtung mit China aufbrechen zu wollen. Die EU setzt auf multilaterale Regeln. Gleichzeitig muss sie aktiver den Dialog mit China – und den USA – vorantreiben. Ansonsten droht sie, zum Verlierer zu werden.

  • Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATO

    Die Fähigkeitszusagen der Bundesregierung erfordern höhere Verteidigungsausgaben

    von Henning Riecke | NATO
    DGAPkompakt 5, 17. April 2019, 4 S.

    Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATO

    Mit seiner harten Haltung zur Lastenteilung in der NATO macht Deutschland es US-Präsident Trump leichter, eigene Verpflichtungen in der Allianz zurückzufahren; Berlin ist damit zudem ein schlechtes Vorbild für andere Verbündete. Vor allem aber riskiert die Bundesregierung den Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit der Allianz, denn ihre Haushaltsplanung widerspricht den erteilten Fähigkeitszusagen. Berlin sollte die Ausgaben erhöhen, um die NATO zu stärken und den deutschen Einfluss im Bündnis auszubauen.

  • Trump’s Zero-Sum Thinking

    And Europe’s response

    von Josef Braml
    International Economy, Winter 2019, p. 64-79

    Defying the hopes of many on the European continent, U.S. President Donald Trump’s “America First” policy will likely be reinforced during the 116th Congress. Henceforth, it will be easier for Trump to make a “new deal” with the new Democratic majority in the House of Representatives.

  • Die Tagung der Angespannten

    Nach der Münchner Sicherheitskonferenz

    von Daniela Schwarzer, Martin Bialecki, Christian Mölling
    DGAPstandpunkt 4, 18. Februar 2019, 3 S.

    Die Tagung der Angespannten

    Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Entscheiderinnen und Entscheider sind derzeit getrieben von neuen Realitäten, etwa durch technologische Entwicklungen, Risse in den Rüstungskontrollregimen und die Perspektive möglicher Rüstungswettläufe. Der Zerfall der internationalen Ordnung im strategischen Wettbewerb der Großmächte sowie die innere und äußere Schwäche der EU erschüttern den Glauben an die eigene Gestaltungskraft. Bei der MSC deutete sich Bewegung an, doch Entspannung ist nicht geboten.

  • Trumps transaktionaler Transatlantizismus

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen
    Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, Oktober 2018, Volume 11, Ausgabe 4, S. 439–448

    US-Präsident Donald Trump und seine Sicherheits- und WirtschaftsberaterInnen sind fest entschlossen, die von den USA nach den beiden desaströsen Weltkriegen geschaffene liberale Weltordnung einzureißen, weil sie ihrer Meinung nach nur Amerikas Rivalen wie China und Europa hilft. Wenn es keine rule of law mehr gibt, keine UN, keine WTO, vielleicht auch keine NATO, dann gilt das Recht des militärisch Stärkeren, namentlich die transaktionale Führung der USA.

Veranstaltungen