Die Geoökonomie der USA: Globales Wettrüsten gegen China

4. February 2018 - 0:00 | von Josef Braml

In: Michael Staack und David Groten: China und Indien im regionalen und globalen Umfeld, Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/

Kategorie: Vereinigte Staaten von Amerika

Die USA versuchen zu verhindern, dass China durch seine Währungs- und Handelspolitik mehr Einfluss gewinnt. Anders als sein Amtsvorgänger Barack Obama, der seine "Hinwendung nach Asien", die Eindämmung Chinas, mit einer Transpazifischen Partnerschaftsinitiative (TPP) handelspolitisch im Verbund mit alliierten Ländern forcieren wollte, setzt US-Präsident Donald Trump auf die Stärke seines Militärs sowie seine nationalistische Wirtschaftspolitik.

Dabei nimmt er nicht nur eine Konfrontation mit China, sondern auch Verwerfungen mit Amerikas Alliierten in Kauf. Diese können sich indes das Wohlwollen der Schutzmacht sichern, wenn sie in bilateralen Handelsbeziehungen umso mehr Tribut zollen, auch indem sie amerikanische Waffen kaufen. Die Geoökonomie der USA ist der Haupttreiber eines neuen globalen Rüstungswettlaufs, der immer mehr in Asien und im pazifischen Raum ausgetragen wird. Die Freunde der USA in Asien und im Pazifik werden mit neuen Sicherheitsvereinbarungen und Waffenlieferungen gegen den möglichen Aggressor China aufgerüstet.

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