Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte

Die EU sollte im Handelskonflikt zwischen USA und China nicht Zaungast bleiben

15. May 2019 - 0:00 | von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner

DGAPkompakt 6, 16. Mai 2019, 6 S.

Kategorie: Welthandel, China, Vereinigte Staaten von Amerika

Trotz Verhandlungen eskalierte Trump am 10. Mai den Handelsstreit mit China. Mittlerweile bezeichnet auch die EU China als systemischen Rivalen. Damit nähert sie sich den USA an. Doch die transatlantische Kooperation hat Grenzen. Trump scheint durch unilaterale Maßnahmen die wirtschaftliche Verflechtung mit China aufbrechen zu wollen. Die EU setzt auf multilaterale Regeln. Gleichzeitig muss sie aktiver den Dialog mit China – und den USA – vorantreiben. Ansonsten droht sie, zum Verlierer zu werden.

© REUTERS/Kevin Lamarque

 
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