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Ausgewählte Publikationen

Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen
Den EU-Erweiterungsprozess voranbringenDer Kampf gegen Korruption und informelle Praktiken im Westlichen Balkan stand im Fokus des TRAIN Programms 2017
von
Korruption im Justizsystem, die Qualität von Bildungseinrichtungen und Transparenz im öffentlichen Auftragswesen – zu diesen und weiteren Aspekten des übergeordneten Themas „corruption and informal practices“ forschten Think-Tanks aus dem Westlichen Balkan im Rahmen des TRAIN-Programms 2017. Ihre Ergebnisse und Empfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern und in ihren Heimatländern.
Die Lage im ukrainisch kontrollierten Teil des Donbass
Wilfried Jilge zu zivilgesellschaftlichem Aufbruch und dem Fortbestehen alter Klans
von Wilfried Jilge
Eine aktive Zivilgesellschaft bemüht sich im staatlich kontrollierten Teil des Donbass um mehr Demokratie, auch im wichtigen „Chemiedreieck“ unweit der Kontaktlinie. Gleichzeitig dominieren dort noch die alten politischen Klans, deren Kollaboration mit den prorussischen Separatisten häufig straflos bleibt. Zusammen mit Korruption und einer schwachen Wirtschaft untergräbt dies das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat und in neue, aus dem Maidan hervorgegangene politische Kräfte.
Ein neues Kapitel im iranisch-saudischen Hegemonialkonflikt
von Ali Fathollah-Nejad
Der Artikel erschien zuerst als Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung, 22.11.2017
Die Affäre um Libanons Ministerpräsidenten Saad Hariri zeigt, wie rücksichtslos Saudiarabien und Iran ihre Konflikte auf dem Rücken Dritter austragen. Dabei hängt alles mit allem zusammen: Das Ende des IS-«Kalifats», der Krieg in Syrien, der Konflikt in Jemen.
Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West
Gemeinsame Publikation des SAIS Center for Transatlantic Relations und der DGAP
von Daniel Hamilton, Stefan Meister
Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West, Center for Transatlantic Relations, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins University and the German Council on Foreign Relations/Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 2017, 209 S. Diese Publikation entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Die anhaltenden Spannungen des Westens mit Russland über die Entwicklungen im Osten Europas stellen Leitprinzipien europäischer Politik der letzten 25 Jahre infrage. Die gemeinsame Transatlantische Strategiegruppe der DGAP und des Center for Transatlantic Relations hat ihre Arbeit im zweiten Jahr fortgesetzt. Stand im ersten Buch die westliche Sichtweise im Vordergrund, sind im neuen Band die Anforderungen der gemeinsamen Nachbarstaaten zwischen Russland und der EU in den Mittelpunkt gerückt.
Eastern Voices: Is the West Listening?
Eastern Voices: Is the West Listening?Einleitung aus der DGAP-Gemeinschaftspublikation Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West
von Daniel Hamilton, Stefan Meister
Eastern Voices: Europe’s East Faces an Unsettled West, Center for Transatlantic Relations, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins University and the German Council on Foreign Relations/ Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 2017, 209 S. Diese Publikation entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Der anhaltende Krisenmodus in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ist zur neuen Normalität geworden, der Krieg in der Ostukraine befindet sich bereits im dritten Jahr. Die neue Gemeinschaftspublikation der DGAP und des Center for Transatlantic Relations der Johns Hopkins University untersucht die Lage mit Sicht auf die gemeinsamen Nachbarstaaten. Lesen Sie hier die Einleitung und Zusammenfassung des Buches. Dieses entstand mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
von Milan Nič, Vít Dostál
DGAPstandpunkt 15, 25. Oktober 2017, 3 S.
The Czech election result seems worrying at first: Yet another populist leader has been catapulted into power in Central Europe. But billionaire Andrej Babiš and his populist ANO party, which received almost 30 percent of the vote, is not necessarily going to push the Czech Republic into an illiberal and anti-EU direction.
Pragmatisch und europäisch
Pragmatisch und europäischFrankreich setzt neue Ziele in der Verteidigungspolitik
von Christian Mölling, Claudia Major
DGAPstandpunkt 13, 16. Oktober 2017, 3 S.
Mit seiner Revue Stratégique richtet Präsident Macron Frankreichs Verteidigungspolitik neu aus. Anstatt die Debatte auf den institutionellen Rahmen einer europäischen Verteidigungspolitik zu fokussieren, stellt Paris pragmatische Lösungen und eine europäische Handlungsfähigkeit mit unterschiedlichen Akteuren in den Vordergrund. Das hat Folgen für Deutschland und die Europäer. Berlin sollte auf die Pariser Einladung schnell und konstruktiv antworten.
Paris lädt ein. Berlin sollte der Einladung folgen
Frankreich gibt sich eine neue Verteidigungsstrategie. Warum das für Deutschland wichtig ist - und wie die neue Koalitio
von Claudia Major, Christian Mölling
Der Tagesspiegel, 16. Oktober 2017
Kritik der Iran-Analysen unter Präsident Rohani
Von Dämonisierung zu Glorifizierung
von Ali Fathollah-Nejad
Oliver Ernst (Hrsg.), Iran-Reader 2017: Beiträge zum deutsch-iranischen Kulturdialog, S. 9-24 und S. 191-194.
Bei der Betrachtung vieler politischer Analysen zu Iran – seit der Amtsübernahme von Präsident Hassan Rohani im August 2013 – kommt man nicht umhin, eine deutliche Umkehr in der Tendenz der politischen Berichterstattung zu konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, so erscheint dasselbe Land heutzutage in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung.
Nationalismus dient nicht der Nation
Nationalismus dient nicht der NationDeutschland sollte auf Macrons Europainitiative offen und entschieden reagieren
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 11, 27. September 2017, 3 S.
Frankreich ist zurück. Staatspräsident Emmanuel Macron hat sein Land in seiner Rede an der Universität Sorbonne als zupackende und visionäre Führungsmacht in Europa positioniert. Das ist eine sehr gute Nachricht für Deutschland. Paris packt die Weiterentwicklung der Europäischen Union an und dies mit einem Erneuerungsgeist, der für die EU eine große Chance ist – gerade in Zeiten herber Kritik von Rechts- wie Linkspopulisten.
DGAP in den Medien
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