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Ausgewählte Publikationen

Making America Great Again versus Made in China
Making America Great Again versus Made in ChinaThe US Geo-Economic Rivalry with China
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPanalyse Nr. 2, 2019, 60 S.
The trade conflict between the United States and China is a severe threat to the world economy. While the debate over the effectiveness of tariffs is at a steady boil in the United States, the EU is opposed to tariffs as a means for dealing with China. Although serious issues with China must be addressed – such as dumping and subsidization – tariffs will make the United States neither more competitive nor secure.
Königsweg zur Präsidentenkür
Königsweg zur PräsidentenkürNur ein Spitzenkandidat sollte Kommissionspräsident werden
von Julian Rappold, Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 16, 2019, 3 S.
Nach der Europawahl kämpfen das Europäische Parlament und der Europäische Rat um die Deutungshoheit über die Ernennung des zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten. Während das Europäische Parlament den Spitzenkandidaten-Prozess endgültig etablieren möchte, regt sich Widerstand im Europäischen Rat. Beide Institutionen müssen rasch einen gesichtswahrenden Kompromiss finden, um ein langwieriges Tauziehen zu vermeiden. Dies wird nicht ohne einen der Spitzenkandidaten gehen – im weitesten Sinne.
Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Die neue Qualität von luftbasierten BedrohungenNeue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich
von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.
Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.
Sustaining Multilateralism in a Multipolar World
Sustaining Multilateralism in a Multipolar WorldWhat France and Germany Can Do to Preserve the Multilateral Order
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker, Elvire Fabry, Carole Mathieu, Eric-André Martin
Notes du Cerfa, No. 148, Ifri, June 2019, Claire Demesmay, Barbara Kunz, (ed.), 32 S.
While international multilateralism is under strain, it is vital for France and Germany to defend it, since it is the most appropriate system for preserving their interests – particularly in terms of welfare, security, prosperity and environmental protection. Against this backdrop, three political fields offer opportunities for joint initiatives: trade, conventional arms control and climate change
Stückwerk beenden, Entwicklung ziviler Fähigkeiten professionalisieren
von Carina Böttcher
PeaceLab, online, 29.05.2019
Die Entwicklung der Fähigkeiten für die zivilen EU-Missionen ist derzeit fragmentiert und unkoordiniert. Durch nationale Implementierungspläne des zivilen GSVP-Pakts und eine Überprüfung der zivilen Fähigkeiten können die EU-Mitgliedstaaten die Grundlage für mehr Koordination und Kooperation schaffen. Wenn die zivile GSVP professionalisiert werden soll, ist das dringend nötig.
Wo kein Wille, da kein Weg
Wo kein Wille, da kein WegMigrationspolitik nach der Europawahl
von Victoria Rietig, Mona Lou Günnewig
DGAPstandpunkt 15, 27. Mai 2019, 3 S.
Trotz aller Diskussionen um das Thema Migration im Wahlkampf wird der Ausgang der Europawahl die Migrationspolitik Europas nur wenig ändern. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist die Macht des Europaparlaments im Bereich Migration und Asyl begrenzt, zum anderen zeigen die Mitgliedstaaten kaum Willen, die Reformen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) anzugehen. Daher werden interne Blockaden, ad-hoc Aktionen und die Verlagerung von Problemen auf Pufferstaaten am Rande Europas weitergehen.
Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte
Wenn Zwei sich streiten, verliert der DritteDie EU sollte im Handelskonflikt zwischen USA und China nicht Zaungast bleiben
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPkompakt 6, 16. Mai 2019, 6 S.
Trotz Verhandlungen eskalierte Trump am 10. Mai den Handelsstreit mit China. Mittlerweile bezeichnet auch die EU China als systemischen Rivalen. Damit nähert sie sich den USA an. Doch die transatlantische Kooperation hat Grenzen. Trump scheint durch unilaterale Maßnahmen die wirtschaftliche Verflechtung mit China aufbrechen zu wollen. Die EU setzt auf multilaterale Regeln. Gleichzeitig muss sie aktiver den Dialog mit China – und den USA – vorantreiben. Ansonsten droht sie, zum Verlierer zu werden.
Looking beyond Sibiu
Looking beyond SibiuEU cooperation can move forward – flexibly
von Julian Rappold, Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 14, 7. Mai 2019, 3 S.
Das Treffen des Europäischen Rates in Sibiu sollte eigentlich die Europäische Union stärken, die in zwei Wochen an die Wahlurnen geht und zu diesem Zeitpunkt ursprünglich bereits den Brexit vollzogen zu haben dachte. Die Mitgliedsstaaten sind jedoch zerstritten und zögern vor nennenswerten Verpflichtungen für die Zukunft der EU zurück, obwohl die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger zur EU steigt. Der Gipfel spiegelt den Zustand der EU, muss aber nicht ihre Zukunft nach der Wahl bestimmen.
Runter von der Reservebank
Runter von der ReservebankSpanien kann ein starker Spieler in der EU werden – und Deutschland sollte dazu beitragen
von Jonas Richter
DGAPstandpunkt 13, 2. Mai 2019, 3 S.
Seit der Parlamentswahl ist das Zweiparteiensystem in Spanien endgültig vorüber. Trotz fehlender Mehrheit und des Einzugs der Rechtspopulisten ist eine Regierungsbildung aber durchaus möglich. In Europa sollte Madrid danach eine stärkere Rolle spielen: Wirtschaftliche Stabilisierung, pro-europäischer Konsens und das nachlassende Engagement anderer Mitgliedsstaaten verleihen Madrid mehr Gewicht und neue Chancen. Berlin sollte mit Spanien das Potenzial für die Weiterentwicklung der EU ausschöpfen.
Höfliche Revolutionen
Höfliche RevolutionenJapans Thronwechsel setzt eine erfolgreiche Geschichte wandelbarer Tradition fort
von Volker Stanzel
DGAPstandpunkt 12, 30. April 2019, 4 S.
Japans neuer Kaiser Naruhito hat ein scheinbar unpolitisches Amt, aber große Bedeutung im sich rapide wandelnden Japan: In einer Dialektik zwischen Tradition und Moderne spielt er eine wichtige integrative Rolle. Dem scheidenden Kaiser Akihito gelangen Traditionsbrüche ohne Disruption. Die Regierung hat mit der Namenswahl für Naruhitos Regentschaft die „Harmonie“ als Referenzrahmen gesetzt. Als Tenno wird er für Japans Interesse am Erhalt der gefährdeten, für Japan wichtigen internationalen Ordnung stehen.
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