Deutschland als europäische Führungsmacht

Die Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen

19. June 2017 - 0:00 | von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold

DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.

Kategorie: Europäische Union, Deutschland

Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.

© Reuters/Matt Dunham/Pool

Emmanuel Macron, Alexis Tsipras und Angela Merkel während des NATO-Gipfels in Brüssel, Mai 2017.

Die EU hat auf mehreren Ebenen einen Vertrauensverlust erfahren – worin liegen dessen Gründe und was sind seine Auswirkungen auf die EU? Diese Fragen behandelt eine kurze Reihe von DGAP-Kompakt-Analysen, konzipiert von Claire Demesmay, Leiterin des Programms Frankreich/deutsch-französische Beziehungen und Jana Puglierin, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen.

Zuvor schrieb Claudia Schmucker über die Auswirkungen innereuropäischen Misstrauens auf die EU-Handelspolitik, und Julie Hamann über Elitenwahrnehmung und gesellschaftliche Spaltung in Europa.

 
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