Chinas Rolle in Zentralasien

Mit seiner Status Quo-Politik verschärft Peking die Instabilität der Region

16. April 2013 - 0:00 | von Luba von Hauff

DGAPanalyse 3, 12. April 2013, 22 S.

Kategorie: Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Zentralasien, China

China konnte seinen Einfluss in Zentralasien in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausbauen. Pekings Hauptinteresse besteht darin, die separatistischen Kräfte im eigenen Land einzudämmen. Um den Status Quo in der Region zu wahren, unterstützt China die dortigen autoritären Regime. Damit jedoch wird Zentralasien weiter destabilisiert. Die Bevölkerung ist über das politische Versagen ihrer Regierungen frustriert, in den bislang säkularen Gesellschaften gewinnen islamistische Kräfte an Boden.

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