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Ausgewählte Publikationen

Der Raketenstreit wächst sich zu einer internationalen Krise aus
von Ulrich Weisser
DGAPstandpunkt 5, 06. Juni 2007, 6 S.
What did U.S. officials expect would come from … the development of U.S. bases in Central Asia or from the program to install a new anti-missile system in Central Europe? Even American analysts find bizarre and provocative this plan to put an unproven system of unreliable defence against a threat that does not yet exist, in places where it is certain to be interpreted as hostile by the Russians... William Pfaff – New York Times
Deutschland diskutiert am strategischen Nutzen der Raketenabwehr vorbei
von Jan-Friedrich Kallmorgen
DGAPstandpunkt 4, 14. Mai 2007, 4 S.
Die deutsche Debatte um das von den USA geplante Raketenabwehsystem leidet unter drei Faktoren, die eine nüchterne Analyse der Situation erschweren: Außenpolitische Pläne der USA stehen seit dem Irak-Krieg unter Generalverdacht, Moskaus Interessen wird überproportional viel Rücksichtnahme gewährt und die iranische Bedrohung wird heruntergespielt.
Licht und Schatten auf dem EU-Frühjahrsgipfel 2007
Gemeinsame Energie- und Energieaußenpolitik oder nationale Sonderbeziehungen mit Russland
von Frank Umbach, Alexander Skiba
DGAPstandpunkt 3, 14. Mai 2007, 4 S.
Nach dem EU-Frühjahrsgipfel 2007 steht fest: die Europäische Union ist in den Bereichen Klimaschutz, Energie und Energieaußenpolitik nur vordergründig so geeint, wie es die Ratsbeschlüsse nahe legen. Sie muss gegenüber Russland künftig mit »einer Stimme« sprechen, energiepolitische Entscheidungen zielgerichteter planen und Pipelineprojekte außenpolitisch stärker flankieren. Nur so kann sich die EU zu einem strategischen Akteur in internationalen Energiefragen entwickeln.
Ist Europa konfliktscheu?
Gedanken zur „Berliner Erklärung“
von Henning Riecke, Jan Techau
DGAPstandpunkt 2, 26. März 2007, 12 S.
Mit der Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge hat die EU sich selbst ein Glückwunschtelegramm geschickt. Das Dokument ist knapp und verständlich, vereint Begeisterung über das Erreichte mit eher nüchternen Passagen und enthält einige gelungene Kompromissformulierungen, insgesamt eine angemessene Form der Selbstwürdigung. Grundsätzlichen Konflikte unter den Europäern werden aber ausgeklammert.
TPA: Freie Hand für freien Handel?
US-Präsident Bushs Auseinandersetzung mit dem Kongress um seine handelspolitische Autorität
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 1, 14. Januar 2007, 4 S.
Im Juli 2007 endet die Vereinbarung, wonach der Kongress die vom Präsidenten vorgelegten internationalen Handelsabkommen nur noch als ganzes, das heißt ohne Änderungsanträge annehmen oder ablehnen kann. Damit wird auch die Verhandlungsmacht des Präsidenten auf internationaler Ebene berührt, nämlich Vereinbarungen ohne Wenn und Aber politisch durchsetzen zu können. Wie gut stehen Bushs Chancen erneut die so genannte Trade Promotion Authority zu erhalten?
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