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Ausgewählte Publikationen

Risiko in Rom
Risiko in RomEine von EU-kritischen Parteien geführte Regierung würde die Stabilität Italiens gefährden – und mit ihr die EU
von Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 6, 2018, 4 S.
In Italien wurde am 4. März 2018 Wirklichkeit, was in den Niederlanden und in Frankreich im vergangenen Jahr noch abgewendet werden konnte: aus der Parlamentswahl sind euroskeptische Populisten als die großen Sieger hervorgegangen. Ob die anti-Establishment Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) oder die rechtspopulistische Lega jedoch die Regierung führen werden, bleibt vorerst offen.
All That Xi Wants
All That Xi WantsChina’s Communist Party is Trying to Reform the Country from the Top Down
von Bernt Berger
DGAPstandpunkt 5, 2018, 3 S.
The Chinese Communist Party leadership's move to drop the constitutional limits restricting President Xi Jinping’s tenure have been interpreted as a long-term power grab by many international media. This view, however, misses a crucial point: The Central Committee is embarking on reforms to consolidate the government – from the top down. Not yet on board in this process are key stakeholders.
Stabil instabil
Stabil instabilPutins Wiederwahl wird den gesellschaftlichen Wandel nicht aufhalten
von Stefan Meister
DGAPstandpunkt 4, 22. Februar 2018, 3 S.
Seit 18 Jahren regiert Wladimir Putin Russland: Eine ganze Generation junger Erwachsener kennt nur ihn als nationale Integrationsfigur. Gerade diese Generation aber hat Putin abgehängt, indem er sich immer mehr als Führungsfigur der konservativen, vor allem kleinstädtischen und ländlichen Mehrheit positioniert hat. Den gesellschaftlichen Wandel wird er damit nicht stoppen können – und auf ihn sollte der Westen setzen.
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische Strategien
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische StrategienZur Münchner Sicherheitskonferenz 2018
von Daniela Schwarzer, Henning Hoff
DGAPstandpunkt 2, 19. Februar 2018, 5 S.
Das Risiko zwischenstaatlicher Konflikte ist heute so groß wie seit 1989 nicht mehr. Die angespannte internationale Sicherheitslage bestimmte die Münchener Sicherheitskonferenz. Die Konferenz machte ebenso deutlich: Der Westen und Europa haben keine nennenswerten politischen Strategien, um neue Lösungen und Wege zu mehr Stabilität zu finden. Mehr Engagement, Ideen und Leistung sind nötig.
Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken
Trump im Aufwind: Mit der Wirtschaft wuchern, von Problemen ablenken
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 1, 31. Januar 2018, 2 S.
Diese Gelegenheit hat sich Trump nicht entgehen lassen. Früh im Jahr hält der US-Präsident eine Rede über die Lage der Nation vor dem Kongress. Trotz aller Kritik steht Trump nicht schlecht da: Er reklamiert den Wirtschaftsaufschwung für sich und lenkt damit von Problemen ab. Mit Reformen in der Immigrationspolitik und Investitionen in die Infrastruktur setzte er auf Projekte, in denen Kompromisse mit dem Kongress greifbar sind. Damit nimmt Trump auch die Zwischenwahlen im November in den Blick.
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
Andrej Babiš is not Central Europe’s Game-Changer
von Milan Nič, Vít Dostál
DGAPstandpunkt 15, 25. Oktober 2017, 3 S.
The Czech election result seems worrying at first: Yet another populist leader has been catapulted into power in Central Europe. But billionaire Andrej Babiš and his populist ANO party, which received almost 30 percent of the vote, is not necessarily going to push the Czech Republic into an illiberal and anti-EU direction.
Pragmatisch und europäisch
Pragmatisch und europäischFrankreich setzt neue Ziele in der Verteidigungspolitik
von Christian Mölling, Claudia Major
DGAPstandpunkt 13, 16. Oktober 2017, 3 S.
Mit seiner Revue Stratégique richtet Präsident Macron Frankreichs Verteidigungspolitik neu aus. Anstatt die Debatte auf den institutionellen Rahmen einer europäischen Verteidigungspolitik zu fokussieren, stellt Paris pragmatische Lösungen und eine europäische Handlungsfähigkeit mit unterschiedlichen Akteuren in den Vordergrund. Das hat Folgen für Deutschland und die Europäer. Berlin sollte auf die Pariser Einladung schnell und konstruktiv antworten.
Nationalismus dient nicht der Nation
Nationalismus dient nicht der NationDeutschland sollte auf Macrons Europainitiative offen und entschieden reagieren
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 11, 27. September 2017, 3 S.
Frankreich ist zurück. Staatspräsident Emmanuel Macron hat sein Land in seiner Rede an der Universität Sorbonne als zupackende und visionäre Führungsmacht in Europa positioniert. Das ist eine sehr gute Nachricht für Deutschland. Paris packt die Weiterentwicklung der Europäischen Union an und dies mit einem Erneuerungsgeist, der für die EU eine große Chance ist – gerade in Zeiten herber Kritik von Rechts- wie Linkspopulisten.
Trumps Nicht-Regierungs-Organisation
Trumps Nicht-Regierungs-OrganisationStrategische Staatsdemontage hinter vermeintlichem Chaos
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 8, 2017, 3 S.
US-Präsident Trumps Handeln wirkt auf viele Beobachter impulsiv und erratisch. Dennoch zeigt es in seiner vermeintlichen Inkohärenz eine klare Linie und ein klares Ziel: Es geht darum, die Rolle des Staates in den USA radikal zu beschneiden. Er könnte damit durchkommen – trotz der vehementen Kritik, die ihm insbesondere seit den Zwischenfällen in Charlottesville aus Wirtschaft und Gesellschaft entgegenschallt.
Eine Revolution für Europas Rüstungsindustrie
Eine Revolution für Europas  RüstungsindustrieParis und Berlin wollen gemeinsam ein europäisches Kampfflugzeug entwickeln
von Claudia Major, Christian Mölling
DGAPstandpunkt 6, 14. Juli 2017, 3 S.
Mit einem Paukenschlag haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsch-französische Partnerschaft in der Verteidigung auf die nächste Stufe gehoben, als sie am 13. Juli den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeuges verkündet haben. Dies ist das größte vorstellbare Rüstungsprojekt, das derzeit in Europa möglich ist. Es soll langfristig die aktuellen Kampfflugzeug-Flotten beider Länder ersetzen und ist offen für die Beteiligung anderer, vor allem europäischer Nationen.
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