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Ausgewählte Publikationen

Russische Desinformationspolitik verstehen
Ein Gespräch mit Peter Pomerantsev (auf Englisch)
von Juulia Barthel
Peter Pomerantsev spricht darüber, wie sehr Russland auf moderne politische und psychologische Beeinflussung im Ausland setzt. Trotz ähnlicher Ziele unterscheidet sich die heutige russische Vorgehensweise deutlich von der sowjetischer Zeiten, insbesondere durch die technologisch stark veränderte Medienlandschaft. Pomerantsev sieht die unabhängigen Medien in der Pflicht, sich verstärkt mit ihrem Publikum auseinanderzusetzen und so die Öffentlichkeit vor Desinformation und Fake News zu schützen.
Russlands Umgang mit Konfliktzonen im Kaukasus
Im Gespräch mit Sergej Markedonow
von Juulia Barthel
Juulia Barthel (Robert Bosch-Zentrum für Russland, und Zentralasien, DGAP) sprach mit dem Politikwissenschaftler Sergej Markedonow (Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität in Moskau) über die russische Herangehensweise an Konfliktzonen im Kaukasus und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Russland und dem Westen.
„Wir sind kein Schlachtfeld und schon gar nicht die Trophäe“
„Wir sind kein Schlachtfeld und schon gar nicht die Trophäe“ Andrii Deshchytsia, amtierender Außenminister der Ukraine
von
DGAP-Interview, 23. Mai 2014
Wie kann die Ukraine ihre Souveränitätskrise überwinden? Welche Interessen verfolgt das Land als ein Subjekt der internationalen Politik? Und wie sieht es die europäische Sicherheitsarchitektur? Die Ukraine wünsche sich das Gleiche wie jede andere Nation auch, so Andrii Deshchytsia – Frieden und Wohlstand. Der Weg dorthin liegt für ihn in einer europäischen Perspektive.
„Für die Zwei-Staaten-Lösung wird die Zeit langsam knapp“
„Für die Zwei-Staaten-Lösung wird die Zeit langsam knapp“Andreas Reinicke, EU-Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten, über die geplante Initiative der USA
von Andreas Reinicke
DGAP-Interview, 26. April 2013
In die Bemühungen um eine Lösung des Nahost-Konflikts kommt wieder Bewegung. US-Präsident Obama besuchte im März Israel und die Palästinensischen Gebiete. Sein Außenminister John Kerry will zwischen den Kontrahenten vermitteln. Sowohl die USA als auch die EU halten am Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung fest. „Wir wissen aber nicht, wie lange das Zeitfenster dafür noch offen steht. Es wird einen Punkt geben, an dem diese Option nicht mehr realistisch ist,“ sagt Andreas Reinicke im DGAP-Interview.
Starthilfe für Kosovo
Starthilfe für KosovoKrisenmanagement-Experte Pieter Feith über die schwierige Staatsgründung, den Dialog mit Serbien und die EU-Perspektive
von Pieter Feith
DGAP-Interview, 27. Februar 2013
Im Juli tritt mit Kroatien das nächste Balkan-Land der EU bei. Auch mit Serbien könnten bald Beitrittsverhandlungen beginnen – vorausgesetzt, Belgrad akzeptiert die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Teilrepublik Kosovo. Pieter Feith war von 2008 bis 2012 internationaler Repräsentant im Kosovo. Sein Stab hatte die Aufgabe, den Aufbau des neuen Staates zu überwachen, für den ebenfalls Aussicht auf EU-Mitgliedschaft besteht.
Plan B für Mali
Plan B für MaliECOWAS-Präsident Alassane Ouattara wünscht sich, dass auch deutsche Soldaten bei der Befreiung des Landes mitmachen
von Alassane Ouattara
DGAP-Interview, 21. Januar 2013
Der jüngste Vorstoß der Rebellen habe ihn nicht überrascht, sagt Alassane Ouattara im DGAP-Interview. „Seit November arbeiten wir an einem Plan B.“ Die EU wollte sich mit einer Ausbildungseinheit noch ein Jahr Zeit lassen. Eine westafrikanische Eingreiftruppe ist nun ins Krisengebiet unterwegs. Im Interview spricht Ouattara über Zeitplan, Ziele und Defizite der Mali-Mission. Er begrüßt die Unterstützung der Bundeswehr und plädiert zudem für die Beteiligung deutscher Truppen.
Nahostkonflikt: „Europa muss jetzt handeln“
Nahostkonflikt: „Europa muss jetzt handeln“Der palästinensische Botschafter Abdel Shafi über den neuen Status seines Landes, die Hamas und Israels Siedlungspolitik
von Salah Abdel Shafi
DGAP-Interview, 17. Dezember 2012
„Nun können wir den Israelis auf Augenhöhe entgegentreten“, sagt Salah Abdel Shafi über die Aufnahme seines Landes als Beobachterstaat in die Vereinten Nationen. Der Schritt sei angesichts der Siedlungspolitik und der Weigerung Israels, Verhandlungen zu führen, nötig geworden, um den Weg zur Zweistaatenlösung offen zu halten. Damit aber die Konfliktparteien den Gesprächsfaden wieder aufnehmen, bedürfe es einer neuen Initiative der Europäer und Amerikaner.
Grenz- und Grundrechtsschutz sind zwei Seiten einer Medaille
Grenz- und Grundrechtsschutz sind zwei Seiten einer MedailleKlaus Rösler, Abteilungsleiter für Einsätze bei Frontex, über neue Migrationsrouten und Kritik an der Grenzschutzarbeit
von Klaus Rösler
DGAP-Interview, 21. November 2012
Im Mittelmeerraum wächst der Zustrom von Flüchtlingen. Außerdem sind die Zuwanderungswege unberechenbarer geworden. „Was uns Sorge bereitet ist die Unsicherheit darüber, wie sich die Migrationsströme in Richtung EU entwickeln werden“, sagt Klaus Rösler von der EU-Grenzschutzagentur. Im DGAP-Interview spricht er darüber, wie die neue Frontex-Verordnung die Koordinierung des Grenzschutzes an den EU-Außengrenzen erleichtert und den Grundrechtsschutz verbessert.
„Erdöl bleibt zentrale Ressource im globalen Energiemix“
„Erdöl bleibt zentrale Ressource im globalen Energiemix“Abdallah Salem El-Badri, Generalsekretär der OPEC
von Abdallah Salem El-Badri
DGAP-Interview, 28. September 2012
Das Zeitalter des Erdöls ist noch lange nicht vorüber. Die Bedeutung des Öls wird in den kommenden Jarzehnten sogar noch zunehmen, prognostiziert OPEC-Chef El-Badri. Um die steigende Nachfrage zu befriedigen, müssen allerdings immer schwieriger zugängliche Lagerstätten erschlossen werden. El-Badri folgte einer Einladung der DGAP und der Wintershall Holding zur Energiedebatte.
„Aus Euroland darf kein separates Kerneuropa werden“
„Aus Euroland darf kein separates Kerneuropa werden“Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission a.D., über das Krisenmanagement der Bundesregierung und der EZB
von Günter Verheugen
DGAP-Interview, 24. September 2012
Eine entscheidende Dekade lang, 1999-2010, hat Günter Verheugen die Europäische Union in Brüssel mitgestaltet. Im DGAP-Interview warnt er vor einer Teilung der EU: „Die Währungsunion ist Bestandteil der Integration.“ Auch für Neumitglieder stehe die Euro-Einführung im Pflichtenheft. Das von Deutschland inspirierte Regelwerk für die Währungsunion aber habe sich als unbrauchbar erwiesen und erschwere eine Lösung der Krise. In der EZB sieht Verheugen den derzeit einzigen handlungsfähigen Akteur.
DGAP in den Medien
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