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Ausgewählte Publikationen

„Ein Silicon Valley entsteht nicht auf Knopfdruck der Regierung“
„Ein Silicon Valley entsteht nicht auf Knopfdruck der Regierung“Jane Zavalishina über die Entwicklung der Tech-Industrie in Russland
von Alena Epifanova
Das innovative Potenzial für Digitalisierung ist in Russland enorm hoch, Talente sind genug vorhanden und Banken wie auch die staatliche Administration arbeiten im Endkundenbereich viel digitaler als Europa. Doch die Rahmenbedingungen, die der russische Staat schafft, hemmen auch die Wettbewerbsfähigkeit und blockieren dringend benötigte Investitionen für russische Startups. Diese brauchen aber den globalen Markt, um ihre Technologien im Businessbereich erfolgreicher zu implementieren.
„Informationen lassen sich nicht aufhalten“
„Informationen lassen sich nicht aufhalten“Andrej Soldatow zur Digitalisierung in Russland
von Alena Epifanova
Digitalisierung ist einer der innovativen Wirtschaftsbereiche in Russland, der das intellektuelle Potential des Landes verdeutlicht. Im Vergleich zu Deutschland ist es in russischen Städten oft leichter, Zugang zum Internet zu bekommen. Russland ist eine Vernetzungsgesellschaft, die sozialen Netzwerke boomen. Gleichzeitig versucht der russische Staat, auch diesen Bereich systematisch unter Kontrolle zu bringen, was technisch nicht immer gelingt und zu mehr technologischer Kooperation mit China führt.
„Kalt, distanziert und von der Gesellschaft abgeschottet“
„Kalt, distanziert und von der Gesellschaft abgeschottet“14 Fragen zum französischen Bildungssystem an Olivier Giraud
von
DGAP-Interview, Juli 2018
Im Interview mit Sara Jakob vom Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen der DGAP erläutert der Bildungsforscher Olivier Giraud die Stärken und Schwächen des französischen Bildungssystems und analysiert dessen Eignung, soziale Inklusion zu fördern und Chancengleichheit herzustellen. Olivier Giraud ist Politikwissenschaftler, Forschungsdirektor am CNRS und Co-Direktor des LISE (Laboratoire interdisciplinaire pour la sociologie économique), Paris.
Russische Desinformationspolitik verstehen
Ein Gespräch mit Peter Pomerantsev (auf Englisch)
von Juulia Baer-Bader
Peter Pomerantsev spricht darüber, wie sehr Russland auf moderne politische und psychologische Beeinflussung im Ausland setzt. Trotz ähnlicher Ziele unterscheidet sich die heutige russische Vorgehensweise deutlich von der sowjetischer Zeiten, insbesondere durch die technologisch stark veränderte Medienlandschaft. Pomerantsev sieht die unabhängigen Medien in der Pflicht, sich verstärkt mit ihrem Publikum auseinanderzusetzen und so die Öffentlichkeit vor Desinformation und Fake News zu schützen.
Russlands Umgang mit Konfliktzonen im Kaukasus
Im Gespräch mit Sergej Markedonow
von Juulia Baer-Bader
Juulia Barthel (Robert Bosch-Zentrum für Russland, und Zentralasien, DGAP) sprach mit dem Politikwissenschaftler Sergej Markedonow (Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität in Moskau) über die russische Herangehensweise an Konfliktzonen im Kaukasus und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Russland und dem Westen.
„Wir sind kein Schlachtfeld und schon gar nicht die Trophäe“
„Wir sind kein Schlachtfeld und schon gar nicht die Trophäe“ Andrii Deshchytsia, amtierender Außenminister der Ukraine
von
DGAP-Interview, 23. Mai 2014
Wie kann die Ukraine ihre Souveränitätskrise überwinden? Welche Interessen verfolgt das Land als ein Subjekt der internationalen Politik? Und wie sieht es die europäische Sicherheitsarchitektur? Die Ukraine wünsche sich das Gleiche wie jede andere Nation auch, so Andrii Deshchytsia – Frieden und Wohlstand. Der Weg dorthin liegt für ihn in einer europäischen Perspektive.
„Für die Zwei-Staaten-Lösung wird die Zeit langsam knapp“
„Für die Zwei-Staaten-Lösung wird die Zeit langsam knapp“Andreas Reinicke, EU-Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten, über die geplante Initiative der USA
von Andreas Reinicke
DGAP-Interview, 26. April 2013
In die Bemühungen um eine Lösung des Nahost-Konflikts kommt wieder Bewegung. US-Präsident Obama besuchte im März Israel und die Palästinensischen Gebiete. Sein Außenminister John Kerry will zwischen den Kontrahenten vermitteln. Sowohl die USA als auch die EU halten am Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung fest. „Wir wissen aber nicht, wie lange das Zeitfenster dafür noch offen steht. Es wird einen Punkt geben, an dem diese Option nicht mehr realistisch ist,“ sagt Andreas Reinicke im DGAP-Interview.
Starthilfe für Kosovo
Starthilfe für KosovoKrisenmanagement-Experte Pieter Feith über die schwierige Staatsgründung, den Dialog mit Serbien und die EU-Perspektive
von Pieter Feith
DGAP-Interview, 27. Februar 2013
Im Juli tritt mit Kroatien das nächste Balkan-Land der EU bei. Auch mit Serbien könnten bald Beitrittsverhandlungen beginnen – vorausgesetzt, Belgrad akzeptiert die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Teilrepublik Kosovo. Pieter Feith war von 2008 bis 2012 internationaler Repräsentant im Kosovo. Sein Stab hatte die Aufgabe, den Aufbau des neuen Staates zu überwachen, für den ebenfalls Aussicht auf EU-Mitgliedschaft besteht.
Plan B für Mali
Plan B für MaliECOWAS-Präsident Alassane Ouattara wünscht sich, dass auch deutsche Soldaten bei der Befreiung des Landes mitmachen
von Alassane Ouattara
DGAP-Interview, 21. Januar 2013
Der jüngste Vorstoß der Rebellen habe ihn nicht überrascht, sagt Alassane Ouattara im DGAP-Interview. „Seit November arbeiten wir an einem Plan B.“ Die EU wollte sich mit einer Ausbildungseinheit noch ein Jahr Zeit lassen. Eine westafrikanische Eingreiftruppe ist nun ins Krisengebiet unterwegs. Im Interview spricht Ouattara über Zeitplan, Ziele und Defizite der Mali-Mission. Er begrüßt die Unterstützung der Bundeswehr und plädiert zudem für die Beteiligung deutscher Truppen.
Nahostkonflikt: „Europa muss jetzt handeln“
Nahostkonflikt: „Europa muss jetzt handeln“Der palästinensische Botschafter Abdel Shafi über den neuen Status seines Landes, die Hamas und Israels Siedlungspolitik
von Salah Abdel Shafi
DGAP-Interview, 17. Dezember 2012
„Nun können wir den Israelis auf Augenhöhe entgegentreten“, sagt Salah Abdel Shafi über die Aufnahme seines Landes als Beobachterstaat in die Vereinten Nationen. Der Schritt sei angesichts der Siedlungspolitik und der Weigerung Israels, Verhandlungen zu führen, nötig geworden, um den Weg zur Zweistaatenlösung offen zu halten. Damit aber die Konfliktparteien den Gesprächsfaden wieder aufnehmen, bedürfe es einer neuen Initiative der Europäer und Amerikaner.
DGAP in den Medien