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Ausgewählte Publikationen

Trotz Küsschen keine Kompromisse bei Merkels Besuch im Weißen Haus
Merkel in Washington
von Cornelius Adebahr
Dieser Text erschien zuerst in Focus, 28.0.2018
Überraschend freundlich hat US-Präsident Donald Trump die Bundeskanzlerin im Weißen Haus empfangen. Doch an den inhaltlichen Differenzen ändert das natürlich nichts - Küsschen verhindern eben keine Strafzölle.
These von „einem Volk“
In seinen Reden zeigt Putin, was er von der Unabhängigkeit der Nachbarländer hält
von Wilfried Jilge
Der Text ist bei Focus Online am 24. April 2018 erschienen.
Seit der Annexion der Krim herrscht in vielen Ländern an Russlands Grenze die Angst, dass ihnen ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Hört man bei den Reden von Russlands Präsident Putin genauer hin, ist die Angst nicht ganz unbegründet: Putin sieht die Russen als geteiltes Volk.
Erneuerung des Elysée-Vertrags:
Mehr Substanz in der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europa
von Deutsch-französische Reflexionsgruppe
Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt.
Besser handeln
von Josef Braml
Der Text ist zuerst am 4. April 2018 als Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau erschienen.
Donald Trump ist dabei, die globale Wirtschaftsordnung zu zerstören. Aber Überschussländer wie Deutschland können etwas dagegen tun.
Putins Wiederwahl wird gesellschaftlichen Wandel in Russland nicht aufhalten
Gastkommentar in der NZZ
von Stefan Meister
Das Regime des Wladimir Putin lebt von Stabilität und Repression, Ölexport und der militärisch-patriotischen Mobilisierung gegen den «dekadenten» Westen. Für die jüngere Generation ist die Kultur der Korruption und der Angst keine Option mehr.
Putins Russland – stabil in der Krise
von Stefan Meister
Politikum Heft 1/2018, S. 58-61
Russland ist ein „konsolidiertes autoritäres Regime“ mit systematischer Einschränkung von politischem Wettbewerb auf allen Ebenen des Staates. Der Präsident nimmt eine zentrale Rolle ein und ermöglicht die Selbstbereicherung der Eliten auf Kosten eines ökonomisch stagnierenden Staates. Wandel kann langfristig nur von innen kommen.
Amerikas Forderung nach UN-Reformen
von Josef Braml
Vereinte Nationen, Nr. 1/2018, S. 9-14
Die USA haben seit jeher ihr außerordentliches Gewicht in die Waagschale gelegt, um sicherzustellen, dass die UN durch Reformen ein den amerikanischen Interessen dienliches Instrument bleiben. Auch US-Präsident Donald J. Trumps 'transaktionale Führung' entspricht dem traditionellen instrumentellen Verständnis der politischen Elite und Bevölkerung der Weltmacht.
Raus aus dem nationalen Schrebergarten
Vor dem Besuch des polnischen Premierministers in Berlin
von Jana Puglierin, Milan Nič
Erschienen auf Tagesspiegel Causa, 07. Februar 2018
Polen sollte ein konstruktives Verhältnis zu Deutschland suchen - und zu Brüssel. Wer die anstehenden Weichenstellungen in der EU mitbestimmen will, muss sich einbringen.
Die Geoökonomie der USA: Globales Wettrüsten gegen China
von Josef Braml
In: Michael Staack und David Groten: China und Indien im regionalen und globalen Umfeld, Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/
Die USA versuchen zu verhindern, dass China durch seine Währungs- und Handelspolitik mehr Einfluss gewinnt. Anders als sein Amtsvorgänger Barack Obama, der seine "Hinwendung nach Asien", die Eindämmung Chinas, mit einer Transpazifischen Partnerschaftsinitiative (TPP) handelspolitisch im Verbund mit alliierten Ländern forcieren wollte, setzt US-Präsident Donald Trump auf die Stärke seines Militärs sowie seine nationalistische Wirtschaftspolitik.
Putins schöne neue Weltordnung gewinnt mehr und mehr an Realität
von Stefan Meister
Dieser Text ist zuerst als Gastkommentar in der NZZ erschienen, 2. Februar 2018.
Als klarer Underdog angetreten, lässt Wladimir Putin den Westen immer öfter nach seinen Ideen von Weltordnung tanzen. Wo Demokratien mit Situationen hadern und um Entscheidungen ringen, spielt er geschickt die Stärke der Macht aus.
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