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Ausgewählte Publikationen

Lots of Talk, Little Action?
 Lots of Talk, Little Action? Chances and Impediments for a New EU-U.S. Trade Agenda
von Claudia Schmucker
AICGS Issue Brief 41, 6. Dezember 2011, 8 S.
Das jüngste Treffen des Transatlantischen Wirtschaftsrats (TEC) Ende November brachte zwar einige Fortschritte. Aber der transatlantischen Partnerschaft fehlt es an einer Vision. Die Abschaffung aller Zölle könnte den Wirtschaftsbeziehungen zwischen EU und USA neuen Schwung verleihen. Zusätzlich sollten beide Seiten nun auf der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation im Dezember ein „Doha Light“-Abkommen unterstützen, um die Glaubwürdigkeit der WTO wiederherzustellen.
Preventing Conflict, Managing Crisis
Preventing Conflict, Managing CrisisEuropean and American Perspectives
von Eva Gross, Daniel Hamilton, Claudia Major, Henning Riecke
Center for Transatlantic Relations, EU Center of Excellence, The Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, The Johns Hopkins University, Washington D.C., 6. Dezember 2011, 154 S.
Zehn Jahre ISAF-Mission haben zu einer prekären Stabilität am Hindukusch geführt. Die einen zweifeln an dem Einsatz, die anderen verweisen auf Fortschritte. Das Krisenmanagement der Amerikaner und Europäer ist keinesfalls in der Krise, so das Fazit der Studie des Center for Transatlantic Relations und der DGAP zur Zukunft der internationalen Krisenreaktion. Es müssten allerdings alle vorhandenen Instrumente genutzt und die strategischen Planungen verbessert werden.
Die Schwäche der Ordnungsmacht
Die Schwäche der Ordnungsmacht
von Josef Braml
Business and Diplomacy 3, 31. Oktober 2011, S. 50/51
Die USA drohen als Weltgestalter künftig auszufallen. Die hohe Verschuldung lässt Kreditwürdigkeit und Kaufkraft sinken, steigende soziale Ungleichheit birgt politischen Sprengstoff. Zudem macht der industrielle Niedergang der größten Volkswirtschaft der Welt zu schaffen. Ein “Green New Deal” soll helfen, doch das politische System steckt in einer Selbstblockade. All das bedroht auch die bislang unangefochtene militärische Stellung des Landes.
Südlicher Gaskorridor und Südkaukasus
Südlicher Gaskorridor und Südkaukasus
von Stefan Meister, Marcel Viëtor
in: South Caucasus – 20 Years of Independence, Friedrich Ebert Stiftung, 1. November 2011, S. 335-353
Für den Transport fossiler Energieträger vom kaspischen Raum nach Europa ist der Südkaukasus eine Schlüsselregion. Das Nabucco-Projekt gilt bislang als zentrales Vorhaben zur künftigen Versorgung der EU-Mitgliedstaaten. Der EU fehlt jedoch ein umfassendes Konzept für die Region. Nur bei einer engen Verzahnung von Entwicklungshilfe, Energie- und Sicherheitspolitik kann das europäische Engagement Erfolg haben.
Der Umgang der nordafrikanischen Staaten mit dem Machtwechsel in Libyen 2011
Der Umgang der nordafrikanischen Staaten mit dem Machtwechsel in Libyen 2011Außenbeziehungen zwischen Kooperation und Misstrauen
von Sigrid Faath, Hanspeter Mattes
Wuqûf-Kurzanalyse 21, 18. Oktober 2011, 29 S.
Der libysche Bürgerkrieg blieb nicht ohne Auswirkungen auf die nordafrikanischen Nachbarländer. Diese verfolgen gegenüber den neuen Kräften in Tripolis vor allem ihre eigenen Interessen. Sie ziehen bilaterale Beziehungen regionalen Ansätzen vor und stehen untereinander in scharfer wirtschaftlicher Konkurrenz. Der Westen wiederum muss sich darauf einstellen, dass die Regierungen in Nordafrika ihm mit Misstrauen begegnen und islamistische Akteure auch auf die Außenpolitik an Einfluss gewinnen.
USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
von Josef Braml
ifo-Schnelldienst 17/2011, S. 11 – 14
Steuern USA und Weltwirtschaft auf die nächste Krise zu? Die Lage ist prekär: Private und staatliche Rekordverschuldung und immer mehr Amerikaner in Armut lassen die Kaufkraft schwinden. Hinzu kommt eine Blockade des politischen Systems. Die Abwertungspolitik der Notenbank verschleppt nur die Strukturprobleme der US-Wirtschaft. Der Ausweg besteht darin, die Industrieproduktion anzukurbeln und durch technologische Innovationen die Abhängigkeit vom teuren Importöl zu reduzieren, so Josef Braml.
Sicherheitspolitischer Neustart zwischen Russland und der EU?
Sicherheitspolitischer Neustart zwischen Russland und der EU?Das Weimarer Dreieck, Russland und die östliche Nachbarschaft der EU
von Stefan Meister
Genshagener Papiere 7, Juli 2011, 26 S.
„Russland und der Westen reden aneinander vorbei“, so Stefan Meister in seiner aktuellen Studie, und das wird auch so bleiben – trotz eines zur Zeit intensiven sicherheitspolitischen Dialogs. Vor allem in der gemeinsamen Nachbarschaft sind die Interessengegensätze kaum zu überwinden: Während Moskau das Andauern der dortigen Konflikte begrüßt, fordert Brüssel deren Lösung. Um aber Druck auf den Kreml ausüben zu können, müsste die EU die verschiedenen mitgliedstaatlichen Positionen zusammenführen.
Zustimmung und Ablehnung
Frankreich und die Beitrittskandidatur der Türkei zur EU
von Katrin Sold
in: Dokumente. Zeitschrift für den Deutsch-französischen Dialog 2/2011, S. 29-30
Europa als eigenständiger Machtfaktor im internationalen Gefüge: Dieses Konzept einer „Europe puissance“ prägt die französische Außenpolitik seit den Anfängen der Fünften Republik. Es liegt auch der jahrzehntelangen Unterstützung Frankreichs für den Annäherungsprozess der Türkei an Europa zu Grunde. Erst Ende des 20. Jahrhunderts beginnt sich Frankreichs Haltung gegenüber der Türkei zu wandeln. Heute blockiert Paris zentrale Kapitel der Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei.
Neue Impulse aus Paris und Berlin?
Finanzmarktreform im transatlantischen Spannungsverhältnis
von Katrin Sold, Nele Katharina Wissmann
in: Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog 4/2010, S. 28-30
Angesichts der internationalen Finanzkrise setzen sich alle großen Industrie- und Schwellenländer für eine stärkere Finanzmarktregulierung ein. Bei der Umsetzung der geforderten Reformen werden jedoch große Unterschiede im Gestaltungswillen der Staaten offenbar. Frankreich und Deutschland müssen daher eine europäische Führungsrolle übernehmen und die französische G20-Präsidentschaft nutzen, um die Reform des internationalen Finanzsystems voranzutreiben.
L’approche transatlantique s’impose
Pour une initiative « éco-écologique » franco-allemande
von Katrin Sold, Nele Katharina Wissmann
in: Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog 4/2010, S. 25-27
Trotz der engen transatlantischen Beziehungen Deutschlands und Frankreichs kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Europäern und Amerikanern, beispielsweise in der Klimapolitik. Deutschland und Frankreich können im Rahmen eines „öko-ökologischen Ansatzes“ gemeinsam neue Akzente in der Klimapolitik setzen und damit als Vorreiter grüner Technologien auch der transatlantischen Klimapolitik neue Impulse geben.
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