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Ausgewählte Publikationen

Justiz: Wie blickdicht ist die Augenbinde der Justitia?
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Christian Sauer
Das französische Tagesgeschehen war die letzten Monate geprägt von aufsehenerregenden Ermittlungsverfahren, Prozessen und Urteilen - und dies, obwohl die französische Justiz in vielen Bereichen deutlich überlastet ist, die Justizvollzugsanstalten seit Jahren überbelegt sind und dort katastrophale Zustände herrschen.
Interessengruppen und Think-Tanks
von Josef Braml
In: Simon Koschut und Magnus Kutz (Hrsg.): Die Außenpolitik der USA: Theorie – Prozess – Politikfelder – Regionen, Opladen und Toronto: Verlag Barbara Budrich, 2012, S. 117-132.
In keinem anderen Land als den USA wird ein derart breiter und offener (außen-)politischer Diskurs gepflegt, an dem sich unzählige Interessengruppen und Think-Tanks maßgeblich beteiligen und in dem sie ihre verschiedenen Kommunikationsrollen ausüben können. Das Checks and Balances-System der Vereinigten Staaten eröffnet diesen zivilgesellschaftlichen Organisationen vielfältige Einwirkungsmöglichkeiten, insbesondere aufgrund seiner Durchlässigkeit: Sie bedingt eine hohe Rotation und erleichtert Karrierewechsel.
Auf der Suche nach Kohärenz
Auf der Suche nach Kohärenz Die europäische Mittelmeerpolitik nach dem arabischen Frühling
von Claire Demesmay, Carsten Främke, Katrin Sold
Leviathan 1, März 2012, S. 52 – 70
Die Umbrüche in Nordafrika zwingen die Europäische Union dazu, ihre Mittelmeerpolitik neu auszurichten. Ohnehin überarbeitet die EU zur Zeit ihre Nachbarschaftspolitiken. Jetzt geht es darum, die neuen Ansätze mit den bestehenden Stärken zu kombinieren und die euromediterrane Zusammenarbeit noch mehr an den Bedürfnissen der Partner auszurichten.
Haushaltsdisziplin: Schulden reduzieren ohne das Sozialstaatsmodel anzutasten
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Benoît Roussel
Die öffentliche Schuldenlast spielt im französischen Präsidentschafts-wahlkampf eine zentrale Rolle. Seit Beginn der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 ist die Schuldenlast Frankreichs von 65% auf 85% des BIP gestiegen; dies entspricht etwa 1600 Mrd. Euro zum Jahresende 2011. Die Glaubwürdigkeit des Landes auf den Finanzmärkten wurde hierdurch stark beeinträchtigt, wie der Entzug der höchsten Bewertung mit Tripel-A durch die Ratingagentur Standard&Poor im Januar 2012 gezeigt hat.
G20, IWF und WTO in turbulenten Zeiten
G20, IWF und WTO in turbulenten ZeitenLegitimität und Effektivität auf dem Prüfstand
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
SWP-Studie, März 2012, 37 S.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie wichtig internationale Wirtschaftsgovernance ist. Eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Krise kam der G20 zu, aber auch der Internationale Währungsfonds und die Welthandelsorganisation waren gefordert. Wie gut haben diese Institutionen die Krise gemeistert? Wie ist es um ihre Legitimität, aber auch um ihre Effektivität bestellt? Was können sie tun, um Trägheit und Fragmentierung künftig zu verringern?
Immigration et identité culturelle
Immigration et identité culturelle
von Claire Demesmay
Questions Internationales 54, März/April 2012, S. 43-45
Deutschland ist zu einem Einwanderungsland geworden. Es kommt um eine aktive Integrationspolitik nicht herum. Soweit besteht ein breiter Konsens. Darüber hinaus aber bleiben viele Fragen offen. Insbesondere der Umgang mit der kulturellen und religiösen Dimension der Integration stellt eine Herausforderung dar.
Der Hegemon in Nöten
Der Hegemon in Nöten
von Josef Braml
Neue Zürcher Zeitung, 28. März 2012, S. 23
Die wirtschaftliche Lage der USA bleibt prekär. Das Land steckt in einem Teufelskreis. Der Sparzwang verhindert Investitionen. Sozialleistungen werden gekürzt, die Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau. Immer mehr Amerikaner können immer weniger kaufen. Mit der Politik des billigen Geldes verdeckt die Notenbank die strukturellen Schwächen der US-Wirtschaft. Die sozioökonomischen Probleme lähmen Washington auch außenpolitisch und beeinträchtigen seine Rolle als globale Ordnungsmacht.
Europapolitik: Der SKS-Vertrag polarisiert
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Yann-Sven Rittelmeyer
Europa findet in Frankreich längst keinen großen Anklang mehr. Da europapolitische Themen schon im Rahmen der Europawahlen keinen großen Zuspruch finden, ist davon bei nationalen Wahlen folglich normalerweise noch weniger die Rede. Diesmal spielt jedoch das Thema „Europa“ bzw. der Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung (SKS-Vertrag) im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Dabei stützt sich die Debatte auf sehr unterschiedliche und umstrittene Positionen.
Eurokrise: Die Politik in Schockstarre
Eurokrise:  Die Politik in Schockstarre Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Rémi Bourgeot
Der Wahlkampf 2012 findet unter besonderen Bedingungen statt: keine intellektuell fundierte Debatte in Wirtschaftsfragen, keine neuen Visionen für die französische Gesellschaft und ihre ökonomischen Grundlagen. Statt dessen steht die Schuldenkrise wie ein drohendes Gewitter über den Akteuren.
Minderheitenpolitik: Die Tränen sind getrocknet
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Carsten Främke
Gut zwölf Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes zum zivilen Solidaritätspakt (PaCS) scheinen die großen und leidenschaftlich geführten politischen Debatten in Frankreich zur rechtlichen Gleichberechtigung von homosexuellen Partnerschaften der Vergangenheit anzugehören. Dass eine zivilrechtliche Partnerschaft unabhängig von der sexuellen Orientierung möglich geworden ist, wird nicht mehr in Frage gestellt.
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