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Ausgewählte Publikationen

Deutsch-Tschechisches Gesprächsforum 2012
Folgeveranstaltung zur Jahreskonferenz in Passau 2011
von Gereon Schuch, Jennifer Schevardo
Mehr Europa, nicht weniger – dies allein ist der richtige Weg aus der derzeitigen Krise. In diesem Urteil stimmten Georg Milbradt und Pavel Mertlík bei der Diskussion in Prag überein. Der Ökonom und der Ex-Politiker skizzierten die Entstehung der Eurokrise zwar unterschiedlich, doch bei den Lösungsmöglichkeiten waren sie sich einig: Ohne klare Regeln und Sanktionsmöglichkeiten drohe der EU der Zerfall – und den europäischen Staaten eine Rückkehr zu Protektionismus und mühsamer Konkurrenz.
Die G20 zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die G-20-Gruppe hat seit ihrer Gründung nicht viel erreicht. Aber sie soll noch eine Chance bekommen
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Süddeutsche Zeitung, 4. Juni 2012
Am 18./19. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) in Los Cabos, Mexiko. Die Erwartungen an das Treffen sind bereits im Vorfeld gering. Drei Jahre, nachdem sich die Gruppe selbst zum wichtigsten Koordinationsgremium für die Weltwirtschaft erklärt hat – befindet sich die G 20 in einem fundamentalen Dilemma, schreiben die DGAP-Expertinnen Claudia Schmucker und Katharina Gnath in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung.
Nach dem Arabischen Frühling
Nach dem Arabischen Frühling
von Sigrid Faath
Bundeswehr, Reader Sicherheitspolitik 4, 19. März 2012
Erneute Demonstrationen gegen den Militärrat in Ägypten, umfassende Streiks in Tunesien. Ein Jahr nach der panarabischen Protestwelle wächst die Ungeduld der Bürger. In den Ländern mit Machtwechsel verschärfen sich grundlegende Probleme: Der Ausfall von Sicherheitskräften lässt die Kriminalität aufblühen, Terroristen finden Rückzugsräume. Und: Die wirtschaftliche Lage ist schlecht. „Der eigentliche – soziale – Sprengstoff konnte bisher in keinem Land entschärft werden,“ schreibt Sigrid Faath.
Focused Engagement
Focused EngagementNATO’s Political Ambitions in a Changing Strategic Context
von Henning Riecke
Smart Defense and the Future of NATO: Can the Alliance Meet the Challenges of the Twenty-First Century? Conference Report and Expert Papers, The Chicago Council on Global Affairs, 14. Mai 2012, 8 S.
Sollte sich die NATO auf bestimmte Pflichten beschränken – oder ihr Mandat ausweiten? Wie lassen sich trotz schrumpfender Budgets neue Aufgaben bewältigen? Wie soll das Bündnis mit Akteuren wie Russland und China umgehen? Die NATO steckt in einem strategischen Dilemma: Während sie sich eigentlich auf wenige Prioritäten konzentrieren müsste, um schlagkräftiger zu werden, erfordern die immer vielfältigeren Herausforderungen eine breitere Aufstellung.
NATO’s Inward Outlook
NATO’s Inward Outlook Global Burden Shifting
von Josef Braml
Smart Defense and the Future of NATO: Can the Alliance Meet the Challenges of the Twenty-First Century? Conference Report and Expert Papers, The Chicago Council on Global Affairs, 14. Mai 2012, 8 S.
Dass die USA als größter Beitragszahler des NATO-Militärhaushalts wirtschaftlich angeschlagen sind, bringt das Bündnis in eine schwierige Situation. Washington wird versuchen, für eine ausgewogenere Lastenteilung unter seinen Partnern zu sorgen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Allianz. Sowohl die Idee einer „globalen NATO“ als auch die Zusammenarbeit mit demokratischen Partnerländern in Südostasien werden künftig eine stärkere Rolle spielen.
Transatlantische Beziehungen: Wenn Außenpolitik zu Innenpolitik wird
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Paul Jutteau, Julia von Studzinski
Trotz der Uneinigkeit zwischen den beiden großen Parteien einerseits und den rechts- und linksradikalen Parteien andererseits über die künftige Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen hat das Thema im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt. Alle Parteien haben sich jedoch bei der Organisation des Wahlkampfs an den USA orientiert.
Das Unvereinbare vereinbaren:
François Hollande vor dem zweiten Wahlgang
von Richard Probst
François Hollande geht nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl gemäß der Umfragen als Favorit in den zweiten Wahlgang. Umfragen am Abend des ersten Wahlgangs sahen den sozialistischen Kandidaten in der zweiten Wahlrunde mit 54 Prozent der Stimmen vor seinem Konkurrenten, dem amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy (46 Prozent). Für François Hollande gilt es, im zweiten Wahlgang das Stimmenreservoire der gesamten Linken auf sich vereinen, ohne dabei die Wähler der Mitte abzuschrecken.
Agrarpolitik: bloß nicht zu konkret
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Sonja Korspeter
Kühe streicheln und Käse degustieren: Solche Bilder der Kandidaten auf der Internationalen Landwirtschaftsmesse (Salon International d’Agriculture, SIA) Ende Februar in Paris sind ein Muss in jedem französischen Präsidentschaftswahlkampf. Der Sozialist François Hollande, so heißt es, habe sogar ganze zehn Stunden auf der Messe verbracht. Doch welche agrarpolitischen Positionen vertreten die einzelnen Kandidaten?
Integrationspolitik: Zwischen Populismus und Enthaltung
von Simona Gnade
Integration ist ein heikles Thema, erst recht zu Wahlkampfzeiten. Standen die Themen Migration und Integration bereits im letzten französischen Präsidentschaftswahlkampf ganz oben auf der politischen Agenda, so nehmen sie auch 2012 wieder eine zentrale Rolle ein, wobei sich eine klassische Rechts-Links-Polarisierung in den Debatten feststellen lässt.
Atomenergie: Wirtschaftsinteressen im Vordergrund
Atomenergie: Wirtschaftsinteressen im Vordergrund Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Paul Jutteau
Die Energiepolitik Frankreichs hat sich in ihrer Ausrichtung seit den 1970er Jahren und der Einführung des französischen Atomprogramms nach dem Zweiten Weltkrieg kaum verändert. So war sie nie ein entscheidendes noch polarisierendes Thema in den französischen Präsidentschaftswahlen. Doch die Atomkatastrophe in Japan im März 2011 sowie die Perspektive eines Ausstieges aus der Atomenergie einiger europäischer Länder, hat die Wahrnehmung der Atomenergie in Frankreich verändert.
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