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Ausgewählte Publikationen

Weltraum-Akteur Deutschland
Weltraum-Akteur DeutschlandStrategische Aspekte deutscher Weltraumsicherheitspolitik
von Cornelius Vogt
WeltTrends Thesis 13, September 2012, 100 S.
Noch nie waren Gesellschaft, Wirtschaft und Staat so abhängig von weltraumgestützten Anwendungen. Bestes Beispiel ist die Kommunikation via Satellit, ohne die kein Bürger, kein Unternehmen und keine Armee mehr auskommt. Die Nutzung des Weltalls ist zu einem zentralen Aspekt staatlicher Daseinsvorsorge und der Sicherheitspolitik geworden. Für Deutschland geht es darum, sich durch sein Know-how in Schlüsselbereichen der Raumfahrt als internationaler Kooperationspartner unverzichtbar zu machen.
USA im Wahlkampf
USA im WahlkampfDie blockierte Nation
von Josef Braml
Cicero online, Magazin für politische Kultur, 8. September 2012
US-Präsident Barack Obama hat vor vier Jahren einen Politikwechsel versprochen. Wer heute von Obama enttäuscht ist, versteht nicht, wie groß die Probleme waren, die ihm sein Vorgänger hinterlassen hat. Und er hat auch keine Vorstellung davon, wie das politische System in den USA funktioniert bzw. nicht mehr funktioniert. Diese beiden Aspekte sind aber zu berücksichtigen, um die Entwicklung in den USA nach den Wahlen einschätzen zu können, sagt Josef Braml, USA-Experte der DGAP.
Deutsche und französische Mittelmeerpolitik
Trotz europäischem Rahmen bestehen die nationalen Ansätze fort
von Claire Demesmay
Allemagne d’aujourd’hui, Juli-September 2012, S. 185-195
Deutsche und französische Politik gegenüber den südlichen Anrainerländern des Mittelmeeres wird weiterhin von sehr unterschiedlichen Motiven getrieben – obwohl es bereits seit den Neunziger Jahren eine gemeinsame EU-Politik gibt. Beide Länder haben jeweils eigene historische Bindungen zu der Region und unterhalten besondere wirtschaftliche und strategische Beziehungen mit Nordafrika. Die Umbrüche des arabischen Frühlings aber lassen eine Aufwertung des EU-Rahmens nun umso dringender erscheinen.
Entfremdete Partner
Entfremdete PartnerDeutsch-russische Beziehungen nach Putins Rückkehr
von Stefan Meister
Osteuropa 6-8, August 2012, S. 475-484
Die Bundesregierung muss in Russland mehr als bisher das Gespräch mit den erstarkenden gesellschaftlichen Kräften suchen, fordert Stefan Meister. Mit der Moskauer Führung wird der gemeinsame Nenner immer kleiner. Das Vorhaben, Russland im Rahmen einer Modernisierungspartnerschaft zu wirtschaftlichen und politischen Reformen zu bewegen, war bislang wenig erfolgreich.
Das Ende des Kuschelkurses
Francois Hollande hat schmerzhafte Reformen bislang vermieden. Nun muss er beweisen, dass er sich durchsetzen kann.
von Claire Demesmay
Süddeutsche Zeitung, 24. August 2012
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der sich als „Turbopräsident“ feiern ließ, bemüht sich François Hollande, dem Zeitdruck trotz Krise nicht nachzugeben und seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Hollande will einen neuen Regierungsstil etablieren, der auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen setzt, um stabile Kompromisse zu erzielen, erläutert Frankreich-Kennerin Claire Demesmay in ihrem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.
Dollar-Dominanz in Gefahr
Dollar-Dominanz in Gefahr
von Josef Braml
China-Report 53, 15. Juli 2012, S. 10/11
Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank verschleppt nur die Strukturprobleme der amerikanischen Wirtschaft und gefährdet die Dollar-Dominanz. Nachdem die USA bereits im Welthandel ihre Vormachtstellung eingebüßt haben, ist davon auszugehen, dass sich künftig auch die Finanzmärkte multipolar ordnen und von drei Wirtschaftsblöcken dominiert werden: den USA, Euroland und China.
Für eine neue EU-Mittelmeerpolitik
Für eine neue EU-MittelmeerpolitikDurch mehr Kooperation mit den Anrainern könnte die Union viele ihrer internen Probleme lösen
von Almut Möller
Europe, Turkey and the Mediterranean. Fostering Cooperation and Strengthening Relations, Europe in Dialogue 2012/03, Bertelsmann Stiftung, S. 25-32
Spätestens seit den arabischen Umwälzungen wird die EU-Mittelmeerpolitik den Erwartungen nicht mehr gerecht. Almut Möller fordert daher eine strategische Neuausrichtung. Die Umbrüche in Nordafrika und Nahost sollten dabei im Kontext der Krise gesehen werden, in der die EU selbst steckt. Ein Europa der „unterschiedlichen Geschwindigkeiten“, wie es sich durch die Schuldenkrise immer deutlicher herausbildet, könnte den Anrainern künftig mehr Möglichkeiten bieten, mit der Union zusammenzuarbeiten.
Die neue deutsche Frage
Die neue deutsche FrageDeutschlands Europapolitik aus der Sicht anderer EU-Länder
von Almut Möller, Roderick Parkes
EPIN Working Paper 33: Germany as Viewed by Other EU Member States, Juni 2012, 77 S.
Über die Berliner Sicht der Eurokrise wird viel geschrieben. Diese Studie dreht den Spieß um: Analysten anderer EU-Länder diskutieren die „neue deutsche Frage“ und die Berliner Europapolitik aus ihrer Perspektive. Die anderen Regierungen pflegen demnach einen nationalen Narzissmus, mit dem sie sich von Deutschland abgrenzen wollen. „Deutschlands Erfolg verstört seine Partner,“ sagen die Europa-Experten Almut Möller und Roderick Parkes und warnen vor einer Zementierung der Unterschiede.
Das deutsch-französische Duo
Das deutsch-französische DuoPragmatismus und Neid sind die Triebkräfte der Partnerschaft
von Claire Demesmay, Yann-Sven Rittelmeyer
EPIN Working Paper 33: Germany as Viewed by Other EU Member States, Juni 2012, S. 25-28
Das wirtschaftliche Gefälle zwischen beiden Ländern stellt die eingeübte Symmetrie der deutsch-französischen Beziehungen in Frage. Paris ist zwar vom „deutschen Modell“ fasziniert, sieht sich aber keinesfalls als Juniorpartner Berlins in Europa, weder wirtschaftlich noch politisch. Der neue Staatspräsident Hollande will das Gleichgewicht in der Partnerschaft wiederherstellen und tritt gegenüber Kanzlerin Merkel selbstbewusster auf als sein Vorgänger.
Deutsch-Tschechisches Gesprächsforum 2012
Folgeveranstaltung zur Jahreskonferenz in Passau 2011
von Gereon Schuch, Jennifer Schevardo
Mehr Europa, nicht weniger – dies allein ist der richtige Weg aus der derzeitigen Krise. In diesem Urteil stimmten Georg Milbradt und Pavel Mertlík bei der Diskussion in Prag überein. Der Ökonom und der Ex-Politiker skizzierten die Entstehung der Eurokrise zwar unterschiedlich, doch bei den Lösungsmöglichkeiten waren sie sich einig: Ohne klare Regeln und Sanktionsmöglichkeiten drohe der EU der Zerfall – und den europäischen Staaten eine Rückkehr zu Protektionismus und mühsamer Konkurrenz.
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