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Ausgewählte Publikationen

Deutschland aus der Perspektive seiner EU-Partner
Deutschland aus der Perspektive seiner EU-PartnerDie Krise führte zu einem Rückzug ins Nationale – jetzt ist mehr Fingerspitzengefühl gefragt
von Almut Möller, Roderick Parkes
AIES Focus 7, 17. Dezember 2012, 4 S.
Je länger die Schuldenkrise dauert, desto mehr wird die größte und erfolgreichste Volkswirtschaft der EU zum zentralen Bezugspunkt für andere Mitgliedsländer. Die Unterschiede zu Deutschland zu betonen scheint heute Teil der nationalen Identität vieler Partner zu sein. Es ist jetzt vor allem an Deutschland, die Kommunikation und Kooperation in der EU zu verbessern, damit die Gemeinschaft arbeitsfähig bleibt, schreiben Almut Möller und Roderick Parkes.
Ernüchternde Zwischenbilanz für EU-Außendienst
Ernüchternde Zwischenbilanz für EU-AußendienstDGAP-Experte Cornelius Adebahr nennt in einer Befragung des britischen Oberhauses, was dem Ashton-Apparat noch fehlt
von Cornelius Adebahr
Beitrag zum „Call for Evidence: European External Action Service“ des britischen Oberhauses, Europa-Ausschuss, 12. Dezember 2012
Eine der wichtigsten Neuerungen des Lissabon-Vertrags war die Einrichtung eines Auswärtigen Dienstes. Allerdings funktioniert der noch längst nicht wie geplant. Zwei Jahre nach Gründung des EAD evaluiert Brüssel nun dessen Arbeitsweise. Jetzt muss es darum gehen, die Arbeitsteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten zu verbessern, fordert Cornelius Adebahr, und illustriert Defizite und Möglichkeiten der EU-Außenpolitik am Beispiel der Delegationen und Sonderbeauftragten in Drittländern.
Transatlantische Beziehungen in der Krise
Transatlantische Beziehungen in der KriseDie Schuldenkrise beschleunigt den außenpolitischen Perspektivwechsel der USA hin zum Pazifik
von Josef Braml
Palais Biron, 16/Winter 2012, S. 52-56
Unter Rekordverschuldung und innenpolitischer Blockade leidet auch die außenpolitische Leistungsfähigkeit der USA, ob in der Sicherheits-, Handels- oder Währungspolitik. Gerade im militärischen Bereich sind die Amerikaner zu massiven Einsparungen gezwungen. Konventionelle Streitkräfte werden daher durch neue Waffensysteme ersetzt, Aufgaben auf Alliierte abgewälzt. Die Krise beschleunigt zudem die Ausrichtung der amerikanischen Außenpolitik weg vom Atlantik hin zum Pazifik.
Bilaterale Gesprächsformate überdenken!
Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums
von Gereon Schuch, Jennifer Schevardo, Vladimir Handl
Strategiepapier, 19. November 2012
Seit 1997 richtet das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum jährlich eine Konferenz zum Stand der bilateralen Beziehungen aus. Mit dem EU-Beitritt Tschechiens 2004 stellt sich die Frage, wie zeitgemäß solche bilateralen Foren heute sind. Die beiden Ko-Vorsitzenden, Parl. Staatssekretär Dr. Max Stadler MdB und MUDr. Luděk Sefzig, Senator a.D., haben eine Reflexionsgruppe unter Leitung der DGAP damit beauftragt, die Arbeit des Forums zu bilanzieren und Empfehlungen für die Zukunft zu erarbeiten.
Tunesiens Salafisten
Tunesiens SalafistenZiele – Strategien – Einfluss
von Sigrid Faath, Hanspeter Mattes
wuqûf Kurzanalysen 22, November 2012, 28 S.
In Tunesien – dem Land, in dem der „arabische Frühling“ begann – sind islamistische Parteien und Organisationen aktiv dabei, einen Religionsstaat zu errichten. Bei den Wahlen im Oktober 2011 trug die Ennahda-Partei mit einer starken salafistischen Fraktion den Sieg davon. Dadurch hat die islamistische Bewegung insgesamt an Einfluss gewonnen. Die Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes sind fatal. Tunesien droht eine lange Periode der Instabilität.
Amerikas Energiewende
Amerikas EnergiewendeDer Druck auf die USA steigt, den Ölkonsum zu drosseln und auf Alternativen zu setzen
von Josef Braml
Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik 4, Oktober 2012, S. 551-561
Fast 40 Prozent ihres Energiebedarfs decken die USA mit Erdöl. Ein Großteil davon muss aus Krisenregionen importiert werden. Auch mit neuen Fördermethoden lässt sich die Eigenproduktion nicht im gewünschten Maße steigern. Die Abhängigkeit vom Importöl aber kostet die US-Wirtschaft wichtige Wachstumspunkte und macht sie krisenanfällig. Und sie schränkt die politische Handlungsfähigkeit Washingtons ein. Die USA müssen energiepolitisch umsteuern. Sie könnten dabei eine Vorreiterrolle übernehmen.
Abgeordnete auf fragwürdiger Iran-Mission
Abgeordnete auf fragwürdiger Iran-MissionDebatte um parlamentarische Delegation
von Cornelius Adebahr
Tagesspiegel (Online), 25.10.2012
Mitglieder des Bundestages und des Europäischen Parlaments wollen am Sonntag nach Iran reisen und werden dafür scharf kritisiert. Freies Mandat versus kluge Außenpolitik: Wann Parlamentarier derzeit nach Iran reisen sollten – und wann nicht; und welcher Zufall den Abgeordneten zu Hilfe kommen könnte, kommentiert Cornelius Adebahr im Tagesspiegel.
Wirtschafts- und Finanzkrise in den USA
Wirtschafts- und Finanzkrise in den USAHausgemachte Probleme haben in die Krise geführt – und beschleunigen nun den Wandel, schreibt DGAP-Experte Josef Braml
von Josef Braml
Peter Lösche und Anja Ostermann (Hrsg.): Die Ära Obama. Erste Amtszeit, Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung, 19. Oktober 2012, S. 31-49
Kann der Umbau der US-Wirtschaft gelingen? Josef Braml analysiert, wie die strukturellen Schwächen von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den USA sich gegenseitig verstärken und wie schwierig daher ein Ausweg aus der Krise ist. Staatsverschuldung, steigende Armut und schwindende Kaufkraft gefährden Amerikas Rolle als Weltmacht. Die politischen Kräfte in Washington aber stehen sich kompromisslos gegenüber und beschränken so die Handlungsfähigkeit der Regierung.
EU–Ukraine: weniger Symbolpolitik, mehr Realpolitik, bitte!
EU–Ukraine: weniger Symbolpolitik, mehr Realpolitik, bitte!Brüssel sollte die Möglichkeiten des Freihandelsabkommens nutzen, statt unerreichbare Bedingungen zu stellen
von Stefan Meister
Deutsche Beratergruppe, Newsletter 50, 18. Oktober 2012
Die Parlamentswahl am 28. Oktober in der Ukraine lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Land, dessen Wirtschaft kriselt und dessen Staatsapparat reformbedürftig ist. Brüssels Ansinnen, durch Nicht-Unterzeichnung des fertigen Freihandelsabkommens der Führung in Kiew demokratische Zugeständnisse abzuringen, blieb erfolglos. Die EU sollte das Vertragswerk lieber so formulieren, dass sie damit Druck auf die Eliten ausüben und die Bevölkerung in die Modernisierung des Landes einbeziehen kann.
Islamische Akteure in Nordafrika
Islamische Akteure in NordafrikaWas sind ihre Ziele? Wie groß ist ihr Einfluss? Aktuelle Analysen zu Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien
von Sigrid Faath
Konrad Adenauer Stiftung, 15. Oktober 2012, 317 S.
Die Umbrüche in Nordafrika haben den politischen Akteuren neue Handlungsspielräume eröffnet, die sich vor allem islamische Organisationen zunutze machen konnten. Im Gegensatz zu den Zielen des arabischen Frühlings streben sie ein religiös-autoritäres Regiment an. Gesellschaftliche Konflikte sind vorprogrammiert. Die Kenntnis der neuen Kräfte ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachbarschaftspolitik der EU. Studie mit fünf Länderanalysen.
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