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Ausgewählte Publikationen

NATO’s Inward Outlook
NATO’s Inward Outlook Global Burden Shifting
von Josef Braml
Smart Defense and the Future of NATO: Can the Alliance Meet the Challenges of the Twenty-First Century? Conference Report and Expert Papers, The Chicago Council on Global Affairs, 14. Mai 2012, 8 S.
Dass die USA als größter Beitragszahler des NATO-Militärhaushalts wirtschaftlich angeschlagen sind, bringt das Bündnis in eine schwierige Situation. Washington wird versuchen, für eine ausgewogenere Lastenteilung unter seinen Partnern zu sorgen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Allianz. Sowohl die Idee einer „globalen NATO“ als auch die Zusammenarbeit mit demokratischen Partnerländern in Südostasien werden künftig eine stärkere Rolle spielen.
Focused Engagement
Focused EngagementNATO’s Political Ambitions in a Changing Strategic Context
von Henning Riecke
Smart Defense and the Future of NATO: Can the Alliance Meet the Challenges of the Twenty-First Century? Conference Report and Expert Papers, The Chicago Council on Global Affairs, 14. Mai 2012, 8 S.
Sollte sich die NATO auf bestimmte Pflichten beschränken – oder ihr Mandat ausweiten? Wie lassen sich trotz schrumpfender Budgets neue Aufgaben bewältigen? Wie soll das Bündnis mit Akteuren wie Russland und China umgehen? Die NATO steckt in einem strategischen Dilemma: Während sie sich eigentlich auf wenige Prioritäten konzentrieren müsste, um schlagkräftiger zu werden, erfordern die immer vielfältigeren Herausforderungen eine breitere Aufstellung.
Transatlantische Beziehungen: Wenn Außenpolitik zu Innenpolitik wird
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Paul Jutteau, Julia von Studzinski
Trotz der Uneinigkeit zwischen den beiden großen Parteien einerseits und den rechts- und linksradikalen Parteien andererseits über die künftige Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen hat das Thema im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt. Alle Parteien haben sich jedoch bei der Organisation des Wahlkampfs an den USA orientiert.
Das Unvereinbare vereinbaren:
François Hollande vor dem zweiten Wahlgang
von Richard Probst
François Hollande geht nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl gemäß der Umfragen als Favorit in den zweiten Wahlgang. Umfragen am Abend des ersten Wahlgangs sahen den sozialistischen Kandidaten in der zweiten Wahlrunde mit 54 Prozent der Stimmen vor seinem Konkurrenten, dem amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy (46 Prozent). Für François Hollande gilt es, im zweiten Wahlgang das Stimmenreservoire der gesamten Linken auf sich vereinen, ohne dabei die Wähler der Mitte abzuschrecken.
Agrarpolitik: bloß nicht zu konkret
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Sonja Korspeter
Kühe streicheln und Käse degustieren: Solche Bilder der Kandidaten auf der Internationalen Landwirtschaftsmesse (Salon International d’Agriculture, SIA) Ende Februar in Paris sind ein Muss in jedem französischen Präsidentschaftswahlkampf. Der Sozialist François Hollande, so heißt es, habe sogar ganze zehn Stunden auf der Messe verbracht. Doch welche agrarpolitischen Positionen vertreten die einzelnen Kandidaten?
Integrationspolitik: Zwischen Populismus und Enthaltung
von Simona Gnade
Integration ist ein heikles Thema, erst recht zu Wahlkampfzeiten. Standen die Themen Migration und Integration bereits im letzten französischen Präsidentschaftswahlkampf ganz oben auf der politischen Agenda, so nehmen sie auch 2012 wieder eine zentrale Rolle ein, wobei sich eine klassische Rechts-Links-Polarisierung in den Debatten feststellen lässt.
Atomenergie: Wirtschaftsinteressen im Vordergrund
Atomenergie: Wirtschaftsinteressen im Vordergrund Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Paul Jutteau
Die Energiepolitik Frankreichs hat sich in ihrer Ausrichtung seit den 1970er Jahren und der Einführung des französischen Atomprogramms nach dem Zweiten Weltkrieg kaum verändert. So war sie nie ein entscheidendes noch polarisierendes Thema in den französischen Präsidentschaftswahlen. Doch die Atomkatastrophe in Japan im März 2011 sowie die Perspektive eines Ausstieges aus der Atomenergie einiger europäischer Länder, hat die Wahrnehmung der Atomenergie in Frankreich verändert.
Deutschland: Die Kandidaten und die Gouvernante
Deutschland: Die Kandidaten und die GouvernantePräsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Claire Demesmay
Bis vor Kurzem wurde Nicolas Sarkozy nicht Müde, auf das "Modell Deutschland" zu verweisen: Der deutsche Weg aus der europäischen Schuldenkrise, so Sarkozys Botschaft im Wahlkampf, ist der richtige. Der Schuss ging nach hinten los. "Madame Merkel entscheidet, Monsieur Sarkozy folgt", spottete sein Herausforderer François Hollande. Wie sind die Reaktionen der Opposition auf die Deutschland-Rhetorik Sarkozys zu interpretieren? Und wofür steht Deutschland generell im französischen Wahlkampf?
Justiz: Wie blickdicht ist die Augenbinde der Justitia?
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Christian Sauer
Das französische Tagesgeschehen war die letzten Monate geprägt von aufsehenerregenden Ermittlungsverfahren, Prozessen und Urteilen - und dies, obwohl die französische Justiz in vielen Bereichen deutlich überlastet ist, die Justizvollzugsanstalten seit Jahren überbelegt sind und dort katastrophale Zustände herrschen.
Interessengruppen und Think-Tanks
von Josef Braml
In: Simon Koschut und Magnus Kutz (Hrsg.): Die Außenpolitik der USA: Theorie – Prozess – Politikfelder – Regionen, Opladen und Toronto: Verlag Barbara Budrich, 2012, S. 117-132.
In keinem anderen Land als den USA wird ein derart breiter und offener (außen-)politischer Diskurs gepflegt, an dem sich unzählige Interessengruppen und Think-Tanks maßgeblich beteiligen und in dem sie ihre verschiedenen Kommunikationsrollen ausüben können. Das Checks and Balances-System der Vereinigten Staaten eröffnet diesen zivilgesellschaftlichen Organisationen vielfältige Einwirkungsmöglichkeiten, insbesondere aufgrund seiner Durchlässigkeit: Sie bedingt eine hohe Rotation und erleichtert Karrierewechsel.
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