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Ausgewählte Publikationen

Die blockierte Weltmacht
Die blockierte WeltmachtUSA-Experte Josef Braml gibt einen aktuellen Einblick in den Politikbetrieb der Vereinigten Staaten
von Josef Braml
Informationen zur politischen Bildung 4/2013, Bundeszentrale für Politische Bildung, 68 S.
Staatsverschuldung und Haushaltsstreit haben die USA an den Rand der Unregierbarkeit gebracht. Als globale Ordnungsmacht sind die Vereinigten Staaten geschwächt. Ist das politische System des mächtigsten Landes der Welt für die anstehenden Probleme gerüstet? USA-Experte Josef Braml erläutert Washingtons wichtigste Themen, erklärt die Spielregeln des amerikanischen Politikbetriebs und analysiert die Arbeit der Entscheidungsträger.
Tunesiens neue Verfassung: Kein Grund zur Euphorie
Tunesiens neue Verfassung: Kein Grund zur EuphorieFormal stehen die Zeichen auf Neuanfang, doch das Dokument birgt gesellschaftlichen Konfliktstoff
von Sigrid Faath
Wuqûf-Kommentar, 12. Februar 2014, 5 S.
Drei Jahre nach dem Sturz Präsident Ben Alis hat sich Tunesien eine neue Verfassung gegeben. Doch die vielfach gefeierte Einigung zwischen Islamisten und säkularen Kräften ist ein Dokument der Mehrdeutigkeiten und Widersprüche. Es versucht den Spagat zwischen dem Heiligen und dem Weltlichen, will zwei unvereinbaren Konzepten gerecht werden. Damit lässt es die Frage nach der Grundorientierung des Landes unbeantwortet – und wird die gesellschaftlichen Konflikte in Tunesien weiter zuspitzen.
Reformagenda für Südosteuropa
Reformagenda für SüdosteuropaTRAIN 2013: Stärkung des politischen Dialogs zwischen Entscheidungsträgern und Think-Tanks zu Fragen der EU-Integration
von TRAIN Programm
TRAIN Policy Briefs, 12. Februar 2014
Zwölf Think-Tank-Vertreter aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien forschten im Rahmen des TRAIN-Programms 2013 zu aktuellen Problemstellungen ihrer Länder beim Prozess der EU-Annäherung. Ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern, in den Ländern der Region und in Form von sechs Policy Briefs. TRAIN steht für: Think Tanks Providing Research and Advice through Interaction and Networking.
Deutschland, Fels in der Brandung
Trotz Euro-Krise: Europapolitik spielte im deutschen Wahlkampf kaum eine Rolle
von Claire Demesmay
Text in französischer Sprache: Berlin face à la tempête. Et vogue le navire, in: La Revue Nouvelle, Januar 2014, S. 37-44
Während Deutschlands Nachbarn die Bundestagswahl 2013 als europäisches Ereignis aufmerksam verfolgten, spielten umgekehrt im deutschen Wahlkampf europäische Themen – abgesehen von der Frage der Zukunft des Euro – kaum eine Rolle. Claire Demesmay geht der Frage nach, warum Europapolitik in Deutschland zu keiner echten Kontroverse taugt, obwohl doch die EU in ihrer schwersten Krise steckt.
Teheran testen
Teheran testenDer Westen sollte die Politik der neuen iranischen Führung ernst nehmen
von Cornelius Adebahr
Carnegie Europe, 17. Januar 2014, 46 S.
Ist Präsident Hassan Rohani ein Reformer oder ein Wolf im Schafspelz? Zwar bleiben die wahren Beweggründe für Teherans Nuklearprogramm unklar, aber Rohani hat einen offeneren Ton gegenüber dem Westen angeschlagen. Dem müssen nun Taten folgen. Um in der Nuklearfrage voranzukommen, muss sich aber auch der Westen um seinen Verhandlungspartner bemühen. Cornelius Adebahr analysiert die veränderten Rahmenbedingungen iranischer Politik, nennt Kompromissmöglichkeiten und bleibende Streitfragen.
Reform der G20
Reform der G20„Think 20 Network“ gibt Empfehlungen für das Gipfeltreffen 2014 in Australien
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Think20 Papers 2014, S. 43-48 [Publikation in Englisch]
Als zentrales internationales Forum für wirtschaftliche Koordinierung soll die G20 einen wesentlichen Beitrag zur globalen wirtschaftlichen Stabilität leisten. Im Zentrum steht das Rahmenabkommen für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum, in dem sich die G20-Länder verpflichten, ihre Wirtschaftspolitiken stärker aufeinander abzustimmen. Wie das Monitoring verbessert werden kann, dazu machen Katharina Gnath und Claudia Schmucker Vorschläge in ihrem Beitrag zum „Think20 Paper“.
Belarus nach dem Gipfeltreffen in Vilnius: Bilanz und Perspektiven
von Maria Davydchyk
Get Belarus Newsletter, Ausgabe 25, November - Dezember 2013
Die von der EU lancierte Östliche Partnerschaft (ÖP) hat in Belarus bisher wenig bewirkt. Nur auf multilateraler Ebene besteht zwischen Minsk und Brüssel ein Austausch. Auf belarussischer Seite sind geringes Interesse an tiefgreifenden Reformen problematisch, auf EU-Seite fehlende politische und finanzielle Ressourcen. Beide Seiten müssen die Rolle der ÖP in der Lösung aktueller Herausforderungen besser reflektieren und sie in konkrete Ziele und Strategien umwandeln.
Der Wähler, das unberechenbare Wesen
Eine Analyse des Wählerverhaltens bei der Bundestagswahl 2013
von Claire Demesmay, Daniela Heimerl
Text in französischer Sprache: Derrière le vote du Bundestag: Portrait-robot des électeurs allemand, in: Allemagne d'aujourd'hui 206, Oktober-Dezember 2013, S. 8-21
Warum haben die Wähler bei den Bundestagswahlen im September der CDU ihr bestes Ergebnis seit 1990 beschert? Warum hat sich eine Mehrheit für eine große Koalition ausgesprochen? Das Wahlverhalten der Bürger ist immer schwieriger vorhersehbar, viele entscheiden sich spontan oder bleiben der Wahl ganz fern. In der vorliegenden Analyse gehen die Autorinnen dem Wählervotum auf den Grund, fragen nach Alter, Sozialisation und Wohnort der Bürger und legen ganz unterschiedliche Motive frei.
Bundestagswahl: Womit Europa rechnen muss
Bundestagswahl: Womit Europa rechnen mussDie EU-Partner schauen genau hin, wenn im größten Mitgliedsland gewählt wird
von Julian Rappold
SIEPS European Policy Analysis 14, 13. September 2013, 20 S.
Im hiesigen Wahlkampf haben EU-Themen zwar kaum eine Rolle gespielt. Aber Deutschland kommt weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Lösung der Eurokrise zu. Mit entsprechender Aufmerksamkeit verfolgt man im Ausland die Wahl. Julian Rappold analysiert deren mögliche europapolitische Auswirkungen. Fazit: Obwohl die deutschen Parteien unterschiedliche Ansätze zur Überwindung der Eurokrise verfolgen, ist ein fundamentaler Politikwechsel von einer anderen Regierungskoalition nicht zu erwarten.
Koalition der Unwilligen
Was der Westen aus der Syrien-Krise lernen kann
von Josef Janning
Cicero, 2. September 2013
Die Ordnungsmacht des Westens schwindet. Das führt die Syrien-Krise vor Augen. Amerikaner und Europäer sind sich uneins über die richtige Reaktion. Sie handeln zögerlich, vor allem wenn es um den Einsatz militärischer Mittel geht. Die Regierungen in Washington und London machen sich gar abhängig vom Votum des Parlaments. Diese Kriegsmüdigkeit muss der Westen kompensieren, indem er seine diplomatischen Instrumente ausbaut und der Prävention eine größere Bedeutung beimisst.
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