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Ausgewählte Publikationen

Reframing Germany’s Russia policy
An opportunity for the EU
von Stefan Meister
ECFR Policy Brief, 24. April 2014, 12 S.
Deutschland ist in der EU bislang ein Fürsprecher Russlands gewesen: Seine Modernisierung zu unterstützen hat gut zu deutschen Wirtschaftsinteressen gepasst. Doch Berlin hat sich eingestehen müssen, dass seine kooperative Russlandpolitik in einer Sackgasse steckt. Die europäischen Partner sollten diese neugefundene Distanz gegenüber Moskau dazu nutzen, Deutschland zu einer Führungsrolle in der Koordinierung einer gemeinsamen Russland- und Östliche Partnerschaft-Politik zu bewegen.
Die deutsche Europadebatte vor den Wahlen zum Europäischen Parlament: Plus Ça Change?
Die deutsche Europadebatte vor den Wahlen zum Europäischen Parlament: Plus Ça Change?
von Almut Möller
The Polish Quarterly of International Affairs, 1/2014
Kommt jetzt auch endlich in Deutschland die Europadebatte in Schwung? Mit welchen Themen positionieren sich die deutschen Parteien im Kampf um die 96 Sitze im Europäischen Parlament? Wird der Wahlkampf der europäischen Sozialdemokraten und Sozialisten, angeführt von Martin Schulz, Spuren in der Großen Koalition in Berlin hinterlassen?
Anspruch und Wirklichkeit
Chancen und Grenzen der Eurasischen Wirtschaftsintegration
von Maria Davydchyk, Ekaterina Romanova
Ost-Ausschuss Informationen, 1. April 2014, S.13ff.
Nach einer Zollunion und einem Einheitlichen Wirtschaftsraum wollen Russland, Belarus und Kasachstan nun eine Eurasische Wirtschaftsunion bilden, die zum 1. Januar 2015 in Kraft treten soll. Ziel ist die Bündelung von Ressourcen, Finanz- und Humankapital zur Steigerung der internationalen Konkurrenzfähigkeit. Erklärtes Vorbild ist die Europäische Union. Doch inwieweit entspricht der bisherige Verlauf der Eurasischen Wirtschaftsintegration ihren Zielen? Was bestimmt ihre Perspektiven und Grenzen?
Tieferliegende westliche Werte
von Josef Braml
Offenburger Tageblatt/Mittelbadische Presse, 24.3.2014, Seite 4
Die Mittelbadische Presse hat beim USA-Experten Josef Braml nachgefragt: In welche Richtung wird sich der Krim-Konflikt entwickeln?
Neue deutsch-französische Schönwetterperiode
Neue deutsch-französische SchönwetterperiodeBerlin und Paris wollen wieder enger kooperieren. Um die EU voranzubringen, bedarf es aber noch größerer Anstrengungen
von Claire Demesmay
ParisBerlin 96, März 2014, S. 11 [Beitrag in französischer Sprache]
Schon lange lief die Regierungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich nicht mehr so rund wie derzeit. Um eine neue Dynamik für Europa zu entfachen, müssen die Partner aber ambitionierter zu Werke gehen. Der deutsch-französische Ministerrat, zu dem kürzlich wieder beide Kabinette zusammenkamen, ist ein geeignetes Forum, um guten Willen zu zeigen. Nun gilt es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln – ob für die Währungs-, die Energie- oder die Nachbarschaftspolitik.
»Wir haben Machtpolitik verlernt«
von Wirtschaftswoche
Wirtschaftswoche Nr. 011, 10.03.2014, Seite 30
Martin Schulz und Eberhard Sandschneider debattieren in der Wirtschaftswoche über die Fehler der EU in der Ukraine, den richtigen Umgang mit Russland - und die Zukunft der europäischen Außenpolitik.
Reformen oder Austritt?
Reformen oder Austritt? Die britische Frage droht, die EU zu zerreißen. Deutschland muss sich dringend in die Debatte einschalten
von Almut Möller
Deutschlandradio Kultur, 18. Februar 2014
Großbritanniens Premier David Cameron stellt die EU-Mitgliedschaft seines Landes auf den Prüfstand – und bietet sich zugleich als Anführer einer Reformbewegung an. Damit trifft er den Nerv vieler Europäer. Die Bundesregierung muss sich aktiver in diese Debatte einbringen, mahnt Almut Möller. Berlin will Großbritannien in der EU halten. Zwar nicht um jeden Preis. Aber Kanzlerin Angela Merkel sollte bei ihrem London-Besuch am 27. Februar den Ball Camerons aufnehmen.
Die blockierte Weltmacht
Die blockierte WeltmachtUSA-Experte Josef Braml gibt einen aktuellen Einblick in den Politikbetrieb der Vereinigten Staaten
von Josef Braml
Informationen zur politischen Bildung 4/2013, Bundeszentrale für Politische Bildung, 68 S.
Staatsverschuldung und Haushaltsstreit haben die USA an den Rand der Unregierbarkeit gebracht. Als globale Ordnungsmacht sind die Vereinigten Staaten geschwächt. Ist das politische System des mächtigsten Landes der Welt für die anstehenden Probleme gerüstet? USA-Experte Josef Braml erläutert Washingtons wichtigste Themen, erklärt die Spielregeln des amerikanischen Politikbetriebs und analysiert die Arbeit der Entscheidungsträger.
Reformagenda für Südosteuropa
Reformagenda für SüdosteuropaTRAIN 2013: Stärkung des politischen Dialogs zwischen Entscheidungsträgern und Think-Tanks zu Fragen der EU-Integration
von TRAIN Programm
TRAIN Policy Briefs, 12. Februar 2014
Zwölf Think-Tank-Vertreter aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien forschten im Rahmen des TRAIN-Programms 2013 zu aktuellen Problemstellungen ihrer Länder beim Prozess der EU-Annäherung. Ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern, in den Ländern der Region und in Form von sechs Policy Briefs. TRAIN steht für: Think Tanks Providing Research and Advice through Interaction and Networking.
Tunesiens neue Verfassung: Kein Grund zur Euphorie
Tunesiens neue Verfassung: Kein Grund zur EuphorieFormal stehen die Zeichen auf Neuanfang, doch das Dokument birgt gesellschaftlichen Konfliktstoff
von Sigrid Faath
Wuqûf-Kommentar, 12. Februar 2014, 5 S.
Drei Jahre nach dem Sturz Präsident Ben Alis hat sich Tunesien eine neue Verfassung gegeben. Doch die vielfach gefeierte Einigung zwischen Islamisten und säkularen Kräften ist ein Dokument der Mehrdeutigkeiten und Widersprüche. Es versucht den Spagat zwischen dem Heiligen und dem Weltlichen, will zwei unvereinbaren Konzepten gerecht werden. Damit lässt es die Frage nach der Grundorientierung des Landes unbeantwortet – und wird die gesellschaftlichen Konflikte in Tunesien weiter zuspitzen.
DGAP in den Medien