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Ausgewählte Publikationen

Verhandlungen mit Putin
Verhandlungen mit Putin"Obama und Merkel müssen nach Moskau"
von Stefan Meister
Interview, Spiegel Online, 3.9.2014
Wladimir Putin will eine Niederlage der Rebellen in der Ostukraine nicht akzeptieren. Sie sind sein Faustpfand, um über das Schicksal der Ukraine zu bestimmen. Russland-Experte Stefan Meister sieht nur einen Ausweg aus der Krise.
EU-Belarus Beziehungen: Vor einem pragmatischen Neuanfang?
von Maria Davydchyk
Newsletters des German Economic Team Belarus (GET Belarus), 30. Ausgabe, September-Oktober
Solange die Stabilität und Sicherheit an der EU Ostgrenze nicht gewährleistet ist, intensiviert sich das politische Tauwetter zwischen Belarus und der EU. Dabei wird die pragmatische Ausrichtung beider Partner immer deutlicher. Unter welchen Prämissen entwickelten sich die bilateralen Beziehungen, und was ist davon zu erwarten?
Keine Angst vor transatlantischem Handelsabkommen!
Keine Angst vor transatlantischem Handelsabkommen!
von Claudia Schmucker
Politisches Feuillleton, Deutschlandradio Kultur, 30.07.2014
Die Bundesregierung prüft derzeit, ob sie im Herbst dem neuen Handelsabkommen der EU mit Kanada zustimmen wird. Das wäre interessant, weil sie dadurch auch Stellung zum Abkommen mit den USA bezieht. Die Ökonomin Claudia Schmucker sieht jedenfalls gute Chancen für transatlantischen Handel.
Einhundert Jahre später: Was Sarajevo für Europa bedeutet
Einhundert Jahre später: Was Sarajevo für Europa bedeutetCornelius Adebahr warnt, dass die EU – will sie ihre Erweiterung fortführen – vorsichtig vorgehen sollte
von Cornelius Adebahr
Global Policy, 26. Juni 2014
1914 erscheint lange her in einem Land, das gegenwärtig genügend eigene Probleme hat – von sozialen Unruhen über politischen Stillstand bis zu den kürzlichen Überschwemmungen. Auch noch fast zwei Jahrzehnte nach dem Abkommen von Dayton von 1995 ist der bosnische Staat dysfunktional. Die EU – oftmals ein Kürzel für die „internationale Gemeinschaft“ – befindet sich in einer Machtstellung, in der sie gleichzeitig als Retter und Sündenbock wahrgenommen wird.
Europas eigene Energie
Europas eigene EnergieEnergieversorgung: Welche Alternativen hat Europa?
von Josef Braml
ifo Schnelldienst, Nr. 9/2014, 65. Jahrgang, München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, S. 3-5.
Wladimir Putins völkerrechtswidrige Annexion der Krim und der mögliche Staatszerfall der Restukraine haben den Europäern einmal mehr ihre Ohnmacht, weil Abhängigkeit von Russlands Energielieferungen vor Augen geführt. Trotz politischer Rhetorik, diese Schwäche zu beseitigen, wird die gegenseitige Energieabhängigkeit auf absehbare Zeit bestehen bleiben. Sie könnte aber, nicht zuletzt dank der erneuten Krise, merklich verringert werden.
Reframing Germany’s Russia policy
An opportunity for the EU
von Stefan Meister
ECFR Policy Brief, 24. April 2014, 12 S.
Deutschland ist in der EU bislang ein Fürsprecher Russlands gewesen: Seine Modernisierung zu unterstützen hat gut zu deutschen Wirtschaftsinteressen gepasst. Doch Berlin hat sich eingestehen müssen, dass seine kooperative Russlandpolitik in einer Sackgasse steckt. Die europäischen Partner sollten diese neugefundene Distanz gegenüber Moskau dazu nutzen, Deutschland zu einer Führungsrolle in der Koordinierung einer gemeinsamen Russland- und Östliche Partnerschaft-Politik zu bewegen.
Die deutsche Europadebatte vor den Wahlen zum Europäischen Parlament: Plus Ça Change?
Die deutsche Europadebatte vor den Wahlen zum Europäischen Parlament: Plus Ça Change?
von Almut Möller
The Polish Quarterly of International Affairs, 1/2014
Kommt jetzt auch endlich in Deutschland die Europadebatte in Schwung? Mit welchen Themen positionieren sich die deutschen Parteien im Kampf um die 96 Sitze im Europäischen Parlament? Wird der Wahlkampf der europäischen Sozialdemokraten und Sozialisten, angeführt von Martin Schulz, Spuren in der Großen Koalition in Berlin hinterlassen?
Anspruch und Wirklichkeit
Chancen und Grenzen der Eurasischen Wirtschaftsintegration
von Maria Davydchyk, Ekaterina Romanova
Ost-Ausschuss Informationen, 1. April 2014, S.13ff.
Nach einer Zollunion und einem Einheitlichen Wirtschaftsraum wollen Russland, Belarus und Kasachstan nun eine Eurasische Wirtschaftsunion bilden, die zum 1. Januar 2015 in Kraft treten soll. Ziel ist die Bündelung von Ressourcen, Finanz- und Humankapital zur Steigerung der internationalen Konkurrenzfähigkeit. Erklärtes Vorbild ist die Europäische Union. Doch inwieweit entspricht der bisherige Verlauf der Eurasischen Wirtschaftsintegration ihren Zielen? Was bestimmt ihre Perspektiven und Grenzen?
Tieferliegende westliche Werte
von Josef Braml
Offenburger Tageblatt/Mittelbadische Presse, 24.3.2014, Seite 4
Die Mittelbadische Presse hat beim USA-Experten Josef Braml nachgefragt: In welche Richtung wird sich der Krim-Konflikt entwickeln?
Neue deutsch-französische Schönwetterperiode
Neue deutsch-französische SchönwetterperiodeBerlin und Paris wollen wieder enger kooperieren. Um die EU voranzubringen, bedarf es aber noch größerer Anstrengungen
von Claire Demesmay
ParisBerlin 96, März 2014, S. 11 [Beitrag in französischer Sprache]
Schon lange lief die Regierungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich nicht mehr so rund wie derzeit. Um eine neue Dynamik für Europa zu entfachen, müssen die Partner aber ambitionierter zu Werke gehen. Der deutsch-französische Ministerrat, zu dem kürzlich wieder beide Kabinette zusammenkamen, ist ein geeignetes Forum, um guten Willen zu zeigen. Nun gilt es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln – ob für die Währungs-, die Energie- oder die Nachbarschaftspolitik.
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