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Ausgewählte Publikationen

Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?
Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?Das Weltkriegsgedenken sollte auch über die deutsch-russischen Beziehungen von heute nachdenken lassen
von Stefan Meister
Handelsblatt-Beilage, „Russia Beyond the Headlines“, 7. Mai 2015
Die Nachkriegsordnung war geprägt von der Neuverteilung Europas in Einflusszonen: Europas Osten verschwand hinter dem Eisernen Vorhang und tauchte 1989 wieder auf. Aus deutscher Sicht ermöglichte vor allem die Schlussakte von Helsinki 1975 einen Dialog mit der Sowjetunion und trug damit zum Ende des Ost-West-Konflikts bei. Während Russland heute erneut die Einteilung in Einflusssphären fordert, möchte die deutsche Seite die kollektive Sicherheit von „Helsinki“.
Marokkos beachtenswerter Reformprozess
Marokkos beachtenswerter ReformprozessDie Verfassungsreform aus dem Jahr 2011 hat strukturveränderndes Potenzial
von Sigrid Faath
Wuqûf-Kurzanalyse Nr. 26. Berlin, April 2015
In Marokko findet seit mehreren Jahren ein beachtenswerter Reformprozess statt, den die internationale Öffentlichkeit angesichts der Entwicklungen seit 2011 in Syrien, Libyen und Ägypten nur am Rande wahrgenommen hat. Kern dieses Reformprozesses ist die modifizierte Verfassung von 2011, die zahlreiche Ansätze zur demokratischen Institutionenbildung, mehr Partizipation der Bürger, zur Verankerung von Menschenrechten und zur umfassenden Entwicklung des Landes liefert.
Riad setzt auf Risiko
Riad setzt auf RisikoSaudi-Arabien und der Krieg in Jemen
von Sebastian Sons
Zenith 01/2015, 2. April 2015
Saudi-Arabiens König Salman will mit der Militärstrategie gegen die Huthis Stärke zeigen. Doch die Intervention in Jemen spielt den Dschihadisten in die Hände – und könnte das Königshaus an der Nord- und Südgrenze in Bedrängnis bringen.
Zentralasien nach dem Abzug der ISAF
Zentralasien nach dem Abzug der ISAFDie zentralasiatischen Regime spielen Terrorgefahr und Drogenschmuggel gegen innere Reformen aus
von Ralf-Peter Masser
Policy Papier, März 2015, 14 S.
Der Abzug von ISAF aus Afghanistan hat fundamentale Auswirkungen auf die Sicherheitssituation der gesamten Region. So befürchten die zentralasiatischen Staaten ein Übergreifen islamistischer Kämpfer aus Afghanistan und Pakistan auf ihr Staatsgebiet sowie einen Anstieg des Drogenschmuggels durch selbiges. Doch gerade letzterer Fall zeigt: Ohne tiefgreifende Reformen in den Staaten selbst wird es keine nachhaltige Verbesserung der regionalen Sicherheitslage geben.
Afrikanische Sicherheit: Hier wird ein Luftschloss gebaut
Afrikanische Sicherheit: Hier wird ein Luftschloss gebautBerlin und Brüssel geben Millionen für stehende Krisenreaktionskräfte aus, die niemand braucht
von Sebastian Gräfe
Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), 5. März 2015
In Zeiten des Ukrainekonflikts hat es Afrika schwer im politischen Berlin. Die außenpolitische Debatte wird von transatlantischen und europäischen Themen dominiert. Aus sich selbst heraus reicht der Aufmerksamkeitshorizont gerade bis zum Nahost-Konflikt oder zum iranischen Atomwaffenprogramm und Afghanistan. Diskussionen über Afrika verlassen in den seltensten Fällen Fachkreise.
Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen (2014)
Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen (2014)Die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in den Staaten des Westlichen Balkans stand im Fokus des TRAIN-Programms 2014
von
Die Ukraine nach der Parlamentswahl – ein Richtungswechsel?
Die Ukraine nach der Parlamentswahl – ein Richtungswechsel?
von Stefan Meister
Deutsche Beratergruppe Newsletter, Ausgabe 74, Dezember 2014
Mit der ukrainischen Parlamentswahl Ende Oktober hat sich eine Mehrheit der Bevölkerung für ein reformorientiertes und proeuropäisches Parlament ausgesprochen und radikalen Parteien eine klare Absage erteilt. Vertreter des Maidan sind über verschiedene Parteien in die Rada gewählt worden und können jetzt innerhalb und außerhalb des Parlaments Druck auf die etablierten Eliten ausüben.
Hongkong stellt die Systemfrage
Hongkong stellt die Systemfrage
von Eberhard Sandschneider
Die Zeit, 30. September 2014.
Die großen wirtschaftlichen Erfolge Chinas haben die dahinterliegenden Probleme verdeckt. Die Proteste in Hongkong sind ein Beleg dafür, wie instabil das Land ist.
Hindernisse bei der Bekämpfung islamistischer Gewalt in Tunesien
von Sigrid Faath
Wuqûf-Kurzanalyse Nr. 24. Berlin, September 2014.
Am 16. Juli 2014 wurden bei dem bislang blutigsten Anschlag bewaffneter Islamisten 15 Soldaten getötet. Der Anschlag ist Teil einer Auseinandersetzung zwischen zwei unvereinbaren Staats‐ und Gesellschaftskonzepten, die seit dem Machtwechsel in Tunesien im Januar 2011 die Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bestimmt.
Verhandlungen mit Putin
Verhandlungen mit Putin"Obama und Merkel müssen nach Moskau"
von Stefan Meister
Interview, Spiegel Online, 3.9.2014
Wladimir Putin will eine Niederlage der Rebellen in der Ostukraine nicht akzeptieren. Sie sind sein Faustpfand, um über das Schicksal der Ukraine zu bestimmen. Russland-Experte Stefan Meister sieht nur einen Ausweg aus der Krise.
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