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Ausgewählte Publikationen

„Von der Leyens Tabubruch könnte Folgen haben“
Interview mit DGAP Associate Fellow Magdalena Kirchner in Cicero
von Magdalena Kirchner
Cicero, 28. Juli, 2015.
Seit mehr als einem Jahr liefert Deutschland Waffen an die kurdischen Peschmerga im Nordirak. Die jüngste Gewalt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK sieht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen daher mit Sorge. An der Waffenfrage wird sich der Erfolg der Bundeswehrmission bemessen, sagt die Politikanalystin Magdalena Kirchner.
Ukraine: Stefan Meister im Interview mit ,World Economy'
Wer hat hier eigentlich das Sagen und in welche Richtung entwickelt sich das Land?
von Stefan Meister
World Economy: Wirtschaft & Finanzen Newsreport, Mittwoch, 29. Juli, 2015
Der deutsche Politologe und Experte Dr. Stefan Meister, Programmleiter für Osteuropa und Zentralasien des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP e.V., antwortet Fragen. World Economy
Auf Anreize setzen statt auf Sanktionen
Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“
von Josef Braml
Diplomatisches Magazin, Juli 2015, S. 48-49
Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Atomdeal mit Iran
Die Hardliner werden nicht stillhalten
von Ali Fathollah-Nejad
Huffington Post, 6. Juli 2015
Am 7. Juli soll der langersehnte Deal zwischen Iran und den sechs Großmächten (E3+3) unterzeichnet werden. Nachdem das Abkommen von Lausanne vom 2. April gar keines war, sondern lediglich eine Erklärung, haben wir es diesmal mit einem Abkommen zu tun, das den Rahmen des Prozesses gegenseitiger Schritte abstecken soll. Um den kommenden Deal besser einordnen zu können, ist ein Blick auf die Lausanner Erklärung unerlässlich.
Die moldauische Enttäuschung
Die moldauische Enttäuschung„Es ist frustrierend, doch gleichzeitig ein Spiegel der politischen Realität Moldaus“
von Stefan Meister
Newsletter der moldauischen Foreign Policy Association in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Juli 2015 (in englischer Sprache)
Als Priorität deutscher Außenpolitik war die Republik Moldau ein wirklicher Anwärter auf einen Beitritt zur Europäischen Union – doch die Unbeständigkeit und Korruption seiner politischen Klasse haben das Land zu einer großen Enttäuschung für die Europäer werden lassen. Angesichts der Griechenlandkrise, Bedrohungen wie ISIS und dem Krieg in der Ukraine ist Moldau nun für die Europäer zumindest kurz- bis mittelfristig in den Hintergrund gerückt. Ein Interview mit Stefan Meister.
Vom Atomdeal geblendet
Vom Atomdeal geblendetWeshalb beschönigende Iran-Analysen nicht weiterhelfen
von Ali Fathollah-Nejad
Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), 6. Juli 2015
Seit der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Hassan Rohani im August 2013 lässt sich eine deutliche Umkehr bei der Tendenz politischer Analysen konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinedschad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, erscheint dasselbe Land nunmehr in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung. Beide Narrative sind kaum geeignet, um die komplexen Realitäten in der Islamischen Republik zu erfassen.
Zeit zu handeln
Zeit zu handeln Europa muss sich dem Aufstieg populistischer Parteien stellen
von Julian Rappold
Heinrich-Böll-Stiftung European Union, 22. Mai 2015, 11 S. (in englischer Sprache)
Obwohl populistische Parteien kein neues Phänomen darstellen, unterstreichen die Ergebnisse der Europaparlamentswahlen 2014, dass ihr Erfolg in ganz Europa eine neue Größenordnung erreicht hat. Die nun seit sechs Jahren andauernde Wirtschafts- und Schuldenkrise trägt ihren Teil zur Frustration europäischer Bürger bei. Um deren Vertrauen zurückzugewinnen, ist eine durchdachte Gegenstrategie zum Populismus dringend vonnöten; nicht zuletzt, weil 2015 Wahljahr in mehreren europäischen Staaten ist.
Fünf Illusionen über das System Putin
Fünf Illusionen über das System PutinEine Realitätsprüfung populärer Thesen
von Stefan Meister
Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Arbeitspapier Sicherheitspolitik, Nr. 6/2015
Im Kontext der Ukrainekrise, die sich zu einer grundlegenden Krise des Westens mit Russland ausgeweitet hat, spielen „hybride Kriegsführung“, Propaganda, Verschwörungstheorien und vor allem unterschiedliche Perzeptionen eine wesentliche Rolle. Gerade im westlichen Diskurs beeinflussen einige Fehlinterpretationen mit Blick auf die Machtstrukturen in Moskau die Bewertung der Krise.
Die USA am Rande der Ukrainekrise
von Josef Braml
11. Juni 2015, Heinrich-Böll-Stiftung
Die Krise in der Ukraine interessiert Washington nur peripher. Die USA haben als Weltmacht aber ein mittelbares Interesse, zumindest symbolisch zu reagieren, um ihren Führungsanspruch in anderen Regionen zu wahren, in denen Kerninteressen auf dem Spiel stehen. Die Ukraine-, ja Russland-Krise ist Europas Problem – aber auch eine Chance für zukunftsorientierte Energiepolitik.
Die Ukraine im westlich-russischen Spannungsfeld
Die Krise, der Krieg und die Aussichten
von Christian Wipperfürth
Verlag Barbara Budrich, Mai 2015, 73 S., ISBN 978-3-8474-0622-8, 7,90 €.
Die latente westlich-russische Konkurrenz um die zwischen ihnen gelegenen Länder ist Ende Februar 2014 in der innerlich gespaltenen Ukraine in einen offenen Konflikt ausgebrochen, der trotz aller Ausgleichsbemühungen eskalierte und im Sommer in der Ostukraine in einen Krieg mündete. Die Gefahr ist hoch, dass er erneut ausbricht. Aber selbst wenn dies unterbleiben sollte: Der Westen und Russland befinden sich nunmehr in einer neuen Phase ihrer Beziehungen.
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