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Ausgewählte Publikationen

Die moldauische Enttäuschung
Die moldauische Enttäuschung„Es ist frustrierend, doch gleichzeitig ein Spiegel der politischen Realität Moldaus“
von Stefan Meister
Newsletter der moldauischen Foreign Policy Association in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Juli 2015 (in englischer Sprache)
Als Priorität deutscher Außenpolitik war die Republik Moldau ein wirklicher Anwärter auf einen Beitritt zur Europäischen Union – doch die Unbeständigkeit und Korruption seiner politischen Klasse haben das Land zu einer großen Enttäuschung für die Europäer werden lassen. Angesichts der Griechenlandkrise, Bedrohungen wie ISIS und dem Krieg in der Ukraine ist Moldau nun für die Europäer zumindest kurz- bis mittelfristig in den Hintergrund gerückt. Ein Interview mit Stefan Meister.
Vom Atomdeal geblendet
Vom Atomdeal geblendetWeshalb beschönigende Iran-Analysen nicht weiterhelfen
von Ali Fathollah-Nejad
Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), 6. Juli 2015
Seit der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Hassan Rohani im August 2013 lässt sich eine deutliche Umkehr bei der Tendenz politischer Analysen konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinedschad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, erscheint dasselbe Land nunmehr in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung. Beide Narrative sind kaum geeignet, um die komplexen Realitäten in der Islamischen Republik zu erfassen.
Fünf Illusionen über das System Putin
Fünf Illusionen über das System PutinEine Realitätsprüfung populärer Thesen
von Stefan Meister
Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Arbeitspapier Sicherheitspolitik, Nr. 6/2015
Im Kontext der Ukrainekrise, die sich zu einer grundlegenden Krise des Westens mit Russland ausgeweitet hat, spielen „hybride Kriegsführung“, Propaganda, Verschwörungstheorien und vor allem unterschiedliche Perzeptionen eine wesentliche Rolle. Gerade im westlichen Diskurs beeinflussen einige Fehlinterpretationen mit Blick auf die Machtstrukturen in Moskau die Bewertung der Krise.
Zeit zu handeln
Zeit zu handeln Europa muss sich dem Aufstieg populistischer Parteien stellen
von Julian Rappold
Heinrich-Böll-Stiftung European Union, 22. Mai 2015, 11 S. (in englischer Sprache)
Obwohl populistische Parteien kein neues Phänomen darstellen, unterstreichen die Ergebnisse der Europaparlamentswahlen 2014, dass ihr Erfolg in ganz Europa eine neue Größenordnung erreicht hat. Die nun seit sechs Jahren andauernde Wirtschafts- und Schuldenkrise trägt ihren Teil zur Frustration europäischer Bürger bei. Um deren Vertrauen zurückzugewinnen, ist eine durchdachte Gegenstrategie zum Populismus dringend vonnöten; nicht zuletzt, weil 2015 Wahljahr in mehreren europäischen Staaten ist.
Die USA am Rande der Ukrainekrise
von Josef Braml
11. Juni 2015, Heinrich-Böll-Stiftung
Die Krise in der Ukraine interessiert Washington nur peripher. Die USA haben als Weltmacht aber ein mittelbares Interesse, zumindest symbolisch zu reagieren, um ihren Führungsanspruch in anderen Regionen zu wahren, in denen Kerninteressen auf dem Spiel stehen. Die Ukraine-, ja Russland-Krise ist Europas Problem – aber auch eine Chance für zukunftsorientierte Energiepolitik.
Die Ukraine im westlich-russischen Spannungsfeld
Die Krise, der Krieg und die Aussichten
von Christian Wipperfürth
Verlag Barbara Budrich, Mai 2015, 73 S., ISBN 978-3-8474-0622-8, 7,90 €.
Die latente westlich-russische Konkurrenz um die zwischen ihnen gelegenen Länder ist Ende Februar 2014 in der innerlich gespaltenen Ukraine in einen offenen Konflikt ausgebrochen, der trotz aller Ausgleichsbemühungen eskalierte und im Sommer in der Ostukraine in einen Krieg mündete. Die Gefahr ist hoch, dass er erneut ausbricht. Aber selbst wenn dies unterbleiben sollte: Der Westen und Russland befinden sich nunmehr in einer neuen Phase ihrer Beziehungen.
Der Beitrag der G20 zu Wachstum und Global Governance
Der Beitrag der G20 zu Wachstum und Global GovernanceNur durch internationale Themen kann das Forum seine Bedeutung wahren
von Claudia Schmucker
American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, 1. Juni 2015. (in englischer Sprache)
Die G20 hat sich vom erfolgreichen Krisenforum zum weitgefassteren, themenvorgebenden Lenkungsausschuss entwickelt. Die jüngsten Präsidentschaften Australiens und der Türkei haben die Agenda wieder auf Wachstumsfragen gelenkt; doch der langjährige Streit darüber, wie man Wachstum erreicht, und ein Fokus auf innerstaatlichen Reformverpflichtungen erschweren den Fortschritt. Die G20 sollte sich auf internationale Themen konzentrieren, um in der Wachstumsdebatte einen Mehrwert zu liefern.
Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?
Wie geht es weiter in Europa – eine zweite Chance für Helsinki?Das Weltkriegsgedenken sollte auch über die deutsch-russischen Beziehungen von heute nachdenken lassen
von Stefan Meister
Handelsblatt-Beilage, „Russia Beyond the Headlines“, 7. Mai 2015
Die Nachkriegsordnung war geprägt von der Neuverteilung Europas in Einflusszonen: Europas Osten verschwand hinter dem Eisernen Vorhang und tauchte 1989 wieder auf. Aus deutscher Sicht ermöglichte vor allem die Schlussakte von Helsinki 1975 einen Dialog mit der Sowjetunion und trug damit zum Ende des Ost-West-Konflikts bei. Während Russland heute erneut die Einteilung in Einflusssphären fordert, möchte die deutsche Seite die kollektive Sicherheit von „Helsinki“.
Marokkos beachtenswerter Reformprozess
Marokkos beachtenswerter ReformprozessDie Verfassungsreform aus dem Jahr 2011 hat strukturveränderndes Potenzial
von Sigrid Faath
Wuqûf-Kurzanalyse Nr. 26. Berlin, April 2015
In Marokko findet seit mehreren Jahren ein beachtenswerter Reformprozess statt, den die internationale Öffentlichkeit angesichts der Entwicklungen seit 2011 in Syrien, Libyen und Ägypten nur am Rande wahrgenommen hat. Kern dieses Reformprozesses ist die modifizierte Verfassung von 2011, die zahlreiche Ansätze zur demokratischen Institutionenbildung, mehr Partizipation der Bürger, zur Verankerung von Menschenrechten und zur umfassenden Entwicklung des Landes liefert.
Riad setzt auf Risiko
Riad setzt auf RisikoSaudi-Arabien und der Krieg in Jemen
von Sebastian Sons
Zenith 01/2015, 2. April 2015
Saudi-Arabiens König Salman will mit der Militärstrategie gegen die Huthis Stärke zeigen. Doch die Intervention in Jemen spielt den Dschihadisten in die Hände – und könnte das Königshaus an der Nord- und Südgrenze in Bedrängnis bringen.
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