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Ausgewählte Publikationen

Wichtige Wahl trotz vorhersehbarem Ergebnis
Eine Kurzanalyse der belarussischen Präsidentschaftswahlen
von Maria Davydchyk
Get Belarus Newsletter, Ausgabe 36, September/Oktober 2015
Die Präsidentschaftswahlen vom 11. Oktober waren das zentralste politische Ereignis in Belarus seit Jahren. Der zum fünften Mal gewählte Präsident Alexander Lukaschenko profitierte dabei von der fragilen sicherheitspolitischen Situation in Osteuropa. Auch wenn die Wahlen friedlich verliefen, sollte sich die EU nicht nur von rein pragmatischen Gesichtspunkten im Umgang mit Belarus leiten lassen, sondern die Gesellschaftsentwicklung im Land aufmerksam verfolgen.
Ukrainekrise, Bürgerkrieg in Syrien und Ostsee-Pipeline
Ukrainekrise, Bürgerkrieg in Syrien und Ostsee-PipelineWir brauchen eine realistische Russland-Politik
von Stefan Meister
Tagesspiegel, 22.10.2015
Die Annexion der Krim und der von Moskau betriebene Krieg in der Ostukraine waren eine Realitäts-Check für die deutsche Russlandpolitik. Die deutsche Modernisierungspartnerschaft mit dem System Putin ist ebenso gescheitert wie das Konzept eines Wandels durch Annäherung. Der Glaube, dass wachsende ökonomische Interdependenz und ein Netzwerk aus formellen und informellen Beziehungen eine grundlegende Krise mit Russland verhindern können, hat sich nicht bewahrheitet.
Die Unabhängigkeit ist für Peking nicht verhandelbar
50 Jahre Autonome Region Tibet
von Eberhard Sandschneider
Interview mit Eberhard Sandschneider im Deutschlandradio Kultur vom 9. September 2015
Seit 50 Jahren gehört die Autonome Region Tibet zu China. Warum Peking dort immer wieder mit großer Härte durchgreift, erklärt der China-Kenner Eberhard Sandschneider von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
„Erdogan hält sich nicht an die Vereinbarungen seiner eigenen Regierung“
„Erdogan hält sich nicht an die Vereinbarungen seiner eigenen Regierung“Kristian Brakel im Interview mit dem Deutschlandfunk
von Kristian Brakel
Interview Deutschlandfunk, 8. September 2015
Wieso eskaliert der Konflikt zwischen türkischer Regierung und PKK gerade jetzt wieder? Die Regierungspartei AKP verschärft den Ton: Ministerpräsident Davutoglu sagt, er wolle die PKK komplett auslöschen, Präsident Erdogan, dass der Staat und die Gesellschaft gar keine andere Wahl mehr hätten. Doch die antikurdische Politik der AKP-Regierung des letzten Jahres habe die neuerliche Gewalteskalation mitverursacht, so Kristian Brakel.
Words Don’t Come Easy: “Ertüchtigung”
von Sebastian Feyock, Jana Puglierin
Berlin Policy Journal, 9. September 2015
Think that a “Merkel doctrine” is an oxymoron? Wrong: Ertüchtigung – loosely, “help for self help” – sounds outdated even to German ears, but the concept behind it is useful today.
Improvisieren als Strategie
Improvisieren als StrategieErfahrungen beim Schutz der Zivilbevölkerung in Südsudan
von Sebastian Gräfe
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, Policy Briefing, Juli 2015
Das Umfeld von UN-Friedensmissionen hat sich in den letzten zwei Dekaden stark verändert. Reine Waffenstillstandsüberwachungen sind umfassenden Mandaten zum Staatsaufbau und Schutz der Zivilbevölkerung gewichen. Der Krieg in Südsudan offenbart exemplarisch strategische und technische Herausforderungen der UN in Situationen mit staatlichen und nicht-staatlichen Konfliktparteien. Die Erfahrungen der Mission in Südsudan können helfen, das Konzept der Protection of Civilians weiterzuentwickeln.
„Von der Leyens Tabubruch könnte Folgen haben“
Interview mit DGAP Associate Fellow Magdalena Kirchner in Cicero
von Magdalena Kirchner
Cicero, 28. Juli, 2015.
Seit mehr als einem Jahr liefert Deutschland Waffen an die kurdischen Peschmerga im Nordirak. Die jüngste Gewalt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK sieht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen daher mit Sorge. An der Waffenfrage wird sich der Erfolg der Bundeswehrmission bemessen, sagt die Politikanalystin Magdalena Kirchner.
Ukraine: Stefan Meister im Interview mit ,World Economy'
Wer hat hier eigentlich das Sagen und in welche Richtung entwickelt sich das Land?
von Stefan Meister
World Economy: Wirtschaft & Finanzen Newsreport, Mittwoch, 29. Juli, 2015
Der deutsche Politologe und Experte Dr. Stefan Meister, Programmleiter für Osteuropa und Zentralasien des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP e.V., antwortet Fragen. World Economy
Auf Anreize setzen statt auf Sanktionen
Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“
von Josef Braml
Diplomatisches Magazin, Juli 2015, S. 48-49
Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Atomdeal mit Iran
Die Hardliner werden nicht stillhalten
von Ali Fathollah-Nejad
Huffington Post, 6. Juli 2015
Am 7. Juli soll der langersehnte Deal zwischen Iran und den sechs Großmächten (E3+3) unterzeichnet werden. Nachdem das Abkommen von Lausanne vom 2. April gar keines war, sondern lediglich eine Erklärung, haben wir es diesmal mit einem Abkommen zu tun, das den Rahmen des Prozesses gegenseitiger Schritte abstecken soll. Um den kommenden Deal besser einordnen zu können, ist ein Blick auf die Lausanner Erklärung unerlässlich.
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