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Ausgewählte Publikationen

Von Widersprüchen und Notwendigkeiten
Perspektiven französischer und europäischer Migrationspolitik
von Catherine Wihtol de Wenden
DGAPanalyse Frankreich 4, 17.06.2008, 12 S.
Frankreich befindet sich auf dem Weg von einer vornehmlich vom Souveränitätsgedanken sowie sicherheitspolitischen Überlegungen geprägten Einwanderungspolitik zu einer schrittweisen Anerkennung Europas als Einwanderungskontinent. Im Mittelpunkt der französischen Bemühungen, gerade auch mit Blick auf die französische Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2008, steht dabei eine Sensibilisierung der eigenen Öffentlichkeit für diese Entwicklung.
Beschäftigung und Einkommen
Eine Analyse der französischen Niedriglohnpolitik
von Olivier Giraud
DGAPanalyse Frankreich 3, 03.06.2008, 15 S.
Seit den neunziger Jahren strebt Frankreich eine Verringerung der Arbeitszeit an und verfolgt zugleich eine speziell auf den Niedriglohnsektor ausgerichtete Politik. Während die Politik der Arbeitszeitreduzierung nun zunehmend in Frage gestellt wird, wird die Niedriglohnpolitik fortgeführt. Um die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Menschen auf Dauer zu senken, ist eine erfolgreiche Wachstums- und Beschäftigungspolitik auf der Grundlage der Wirtschafts- und Währungsunion erforderlich.
Überfällig oder unnötig?
Anmerkungen zur Annäherung Frankreichs an die NATO
von Dominique David
DGAPanalyse Frankreich 2, 17.03.2008, 13 S.
Die vollständige Wiedereingliederung Frankreichs in die NATO ist eines der außen- und sicherheitspolitischen Kernthemen des Präsidenten Nicolas Sarkozy. Heute unternimmt Frankreich einen neuen Anlauf, um die letzten Folgen des Beschlusses von Charles de Gaulle aus dem Jahr 1966 zu überwinden. Neue Rahmenbedingungen, Prioritätenkonflikte und allmähliche Entwicklung werden diesen Prozess charakterisieren.
Die Mittelmeerunion
Ein neuer französischer Motor für die europäische Mittelmeer-Politik?
von Dorothée Schmid
DGAPanalyse Frankreich 1, 12.02.2008, 13 S.
Das Projekt einer Mittelmeerunion, das der heutige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy noch als Präsidentschaftskandidat initiiert hatte, entwickelte sich nach seinem Wahlsieg zu einem politischen Dossier von höchster Bedeutung. Die im Wesentlichen innereuropäische Diskussion um die Mittelmeerunion sollte sich künftig auf vier Aspekte konzentrieren.
Der merkwürdige Sieg des Nicolas Sarkozy
Eine Wahlanalyse
von Vincent Tiberj
DGAPanalyse Frankreich 1, 05.11.2007, 16 S.
Der Wahlsieg von Nicolas Sarkozy am 6. Mai 2007 fiel mit 53,32 Prozent der Stimmen deutlich aus. Dieser Sieg ist deshalb bemerkenswert, da er nach fünf schwierigen Jahren für die bürgerliche Regierung (CPE-Krise, Ablehnung des Europäischen Verfassungsvertrags, Unruhen in den Vorstädten) und dem schlechten Abschneiden des konservativen Lagers bei den Regionalwahlen 2004 für die Linke greifbar nahe schien. Wie lässt sich der klare Sieg von Sarkozy erklären?
Die Außenpolitik von Jacques Chirac
Oder: Frankreich ohne Überraschungen
von Christian Lequesne
DGAPanalyse Frankreich 2, 05.11.2007, 13 S.
In der zwölfjährigen Präsidentschaft von Jacques Chirac (1995–2007) sucht man vergeblich nach klaren Linien in der Europa-Politik: Derselbe Politiker, der in den siebziger Jahren zum Boykott der Wahlen zum Europäischen Parlament aufgerufen hatte, unterstützte 1992 den Vertrag von Maastricht und einige Jahre später das europäische Verfassungsprojekt. So fällt die außenpolitische Bilanz von Chirac durchwachsen aus: eine Politik ohne neue Konturen und ohne Überraschungen.
DGAP in den Medien