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Ausgewählte Publikationen

Zwischen Distanz und Annäherung
Sarkozy, Obama und der Rhythmus der französischamerikanischen Beziehungen
von Nicolas Vaicbourdt
DGAPanalyse Frankreich 4, 26.06.2009, 13 S.
Die bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten sind seit den Anfängen der Fünften Republik durch einen stetigen Wechsel von Phasen der Distanz und der Annäherung gekennzeichnet. Trotz des Versuchs einer Annäherung unter Präsident Sarkozy bleiben die Haltungen beider Länder in zentralen außenpolitischen Fragen von nationalen Interessen geprägt, die häufig nach wie vor im Widerspruch zueinander stehen.
Herausforderung Sicherheit
Französische Perspektiven zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
von Yves Boyer
DGAPanalyse Frankreich 3, 29.05.2009
Der Realisierung einer gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) steht insbesondere die Schwierigkeit der Europäer im Wege, die EU als globalen strategischen Akteur anzuerkennen. Ziel Frankreichs ist es, sich aktiv am Transformationsprozess des Bündnisses zu beteiligen und sich zugleich als einflussreiche Kraft in der europäischen Verteidigungspolitik zu profilieren, um die Reform der NATO mit der Entwicklung der ESVP zu verknüpfen.
Reaktion auf die Krise
Die Europäisierung der französischen Wirtschaftspolitik
von Jean-Marc Daniel
DGAPanalyse Frankreich 2, 08.04.2009, 13 S.
Zwar wurde auch Frankreich von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise erfasst, doch ist das Land weniger stark betroffen als viele seiner europäischen Partner. Nicolas Sarkozy hat diese Situation genutzt, um seine Politik neu auszurichten. Die Entwicklung einer kohärenten wirtschaftspolitischen Strategie kann ihm jedoch nur gelingen, indem er insbesondere im Bereich der nationalen Wirtschaftspolitik zu seiner liberalen Haltung zurückfindet.
Die ungewisse Zukunft der Sozialistischen Partei Frankreichs
von Gérard Grunberg
DGAPanalyse Frankreich 1, 18.02.2009, 14 S.
Die Sozialistische Partei ist in Frankreich die einzige politische Formation, die die gegenwärtige Regierung ablösen kann. Nach der erneuten Niederlage bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2007 zeigt sich die Partei jedoch ideologisch gespalten und durch die zerrütteten Beziehungen innerhalb der Partei geschwächt. Mit einem Sieg der Sozialistischen Partei bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Jahr 2012 ist aus heutiger Perspektive kaum zu rechnen.
Französische Energiepolitik
Von der Unabhängigkeit zur Interdependenz
von Jacques Percebois
DGAPanalyse Frankreich 9, 15.12.2008, 12 S.
Die französische Energiepolitik war schon immer vom Streben nach Unabhängigkeit vom Ausland geprägt. Dabei setzt der französische Staat seit den Ölkrisen der 1970er Jahre verstärkt auf den Ausbau der Kernenergie. Zudem setzt sich Frankreich für eine Verbesserung der Energieversorgungssicherheit ein, die unter anderem durch ein besser koordiniertes gemeinsames Auftreten der Mitgliedstaaten beim Erdgasimport, vor allem gegenüber Russland, erreicht werden soll.
Öffentliche Entwicklungshilfe in Deutschland und Frankreich
Ein Vergleich
von Jennifer Moreau
DGAPanalyse Frankreich 10, 15.12.2008, 17 S.
Deutschland und Frankreich erreichen trotz ihrer entwicklungspolitischen Gemeinsamkeiten noch nicht den langfristig für die Entwicklungshilfe angestrebten Wert von 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts. Zur Erhöhung der Effizienz ihrer Entwicklungszusammenarbeit müssen sie in enger Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerländern eine Strategie der Komplementarität und Arbeitsteilung erarbeiten und innovative Instrumente der Entwicklungsfinanzierung entwickeln und umsetzen.
Illusion der Bewegung
Eine Bilanz der französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik unter Nicolas Sarkozy
von Xavier Timbeau
DGAPanalyse Frankreich 8, 31.10.2008, 12 S.
Statt eines übergeordneten strategischen Konzepts prägt eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen die Wirtschafts- und Sozialpolitik unter Nicolas Sarkozy. Ernüchterung, Enttäuschung und Ungewissheit über die langfristige Zielsetzung der Reformen bestimmen die gesellschaftliche Reaktion und führen zu einer zunehmenden Infragestellung der aktuellen französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Die Universitätsreform in Frankreich
Ein gelungener Auftakt
von Harald Schraeder
DGAPanalyse Frankreich 7, 24.09.2008, 15 S.
Die Hochschulreform ist eines der erfolgreichsten Felder der Reformpolitik unter Nicolas Sarkozy, stellt jedoch keine Revolution der französischen Hochschulpolitik dar. Um im internationalen Vergleich langfristig zu bestehen, müssen weitere Entscheidungsbefugnisse vom Staat auf die Hochschulen übertragen und die Autonomie der Bildungseinrichtungen deutlicher gestärkt werden, als es die aktuelle Reform vorsieht.
Pressepolitik nach Gutsherrenart
Sarkozy und die Medien
von Michael Kläsgen
DGAPanalyse Frankreich 6, 03.09.2008, 12 S.
Drei Faktoren kennzeichnen das Verhältnis zwischen Nicolas Sarkozy und den Medien: Die Herausbildung eines Journalismus, der sich weithin an der Regierungsmeinung orientiert, dadurch aber als Gegenreaktion oppositionelle Medien fördert und so eine Lagerbildung hervorruft, das Spannungsverhältnis zwischen Sarkozy und bestimmten Medien sowie die chronische Finanzschwäche der Medien.
Widersprüchliche Signale
Französische Europa-Politik zu Beginn der Pariser EU-Ratspräsidentschaft
von Martin Koopmann
DGAPanalyse Frankreich 5, 10.07.2008, 13 S.
Sarkozys Europa-Politik folgt keiner kohärenten Strategie. Sie ist an zwei übergeordneten Zielen ausgerichtet: einer Wiederherstellung der Legitimität des französischen Führungsanspruchs in der EU sowie dem Bestreben, die innenpolitische Reformagenda zu stärken oder zumindest nicht zu gefährden. Dies führt zu widersprüchlichen europapolitischen Signalen. Auf Deutschland wird über einen längeren Zeitraum verstärkt die Rolle des »Maklers« von Gemeinschaftsinteressen zukommen.
DGAP in den Medien