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Ausgewählte Publikationen

Irans Präsidentschaftswahl
Irans PräsidentschaftswahlDas Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 4, 16. Mai 2017, 6 S.
Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.
Gemeinsamkeiten und Unvereinbares
Gemeinsamkeiten und UnvereinbaresWo die Präsidentschaftskandidaten außenpolitisch stehen
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Stefan Meister, Christian Mölling, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Sylke Tempel
DGAPkompakt 4, 20. April 2017, 11 S.
François Fillon und Benoît Hamon haben zur Wahl von Emmanuel Macron in der Stichwahl aufgerufen, der Linke Jean-Luc Mélenchon hat keine solche Wahlempfehlung ausgesprochen. Ein Vergleich der außenpolitischen Positionen aller Kandidaten zeigt, warum das so ist.
Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-Staat
Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-StaatDer Entwurf zur Verfassungsreform bedroht Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus
von Laura Lale Kabis-Kechrid
DGAPkompakt 3, 12. April 2017, 3 S.
Der AKP-Entwurf zur Verfassungsänderung sieht eine drastische Verschiebung der exekutiven Befugnisse zugunsten des Staatspräsidenten vor. Selbst ohne die notwendige Zustimmung im Referendum am 16. April wäre die Einführung des Präsidialsystems Erdoğans oberste Priorität geblieben. Die EU könnte trotz ihrer beschränkten Einflussmöglichkeiten zumindest das Ausmaß der autokratischen Ausprägung dieses Systems eindämmen – vor allem in ihrer Funktion als weiterhin wichtigster Handelspartner der Türkei.
Die Politisierung des Dollar-Kurses
Die Politisierung des Dollar-KursesBeim Abwertungswettlauf der Währungen gibt es nur Verlierer
von Josef Braml
DGAPkompakt 2, 3. April 2017, 6 S.
Die Trump-Regierung will ihrem Land mit protektionistischen Maßnahmen im weltwirtschaftlichen Wettbewerb zu neuer Stärke verhelfen – insbesondere auf Kosten exportstarker Länder wie Deutschland und China. Da die USA hierbei auch zur Wechselkurspolitik greifen könnten, sollte sich die G20 aktiv mit der Gefahr währungspolitischer Verwerfungen befassen.
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
von Josef Braml
DGAPkompakt 1, 23. Januar 2017, 4 S.
Der härter werdende Wettbewerb zwischen der angeschlagenen Weltmacht USA und der aufstrebenden Wirtschaftsmacht China wird auch Europa und insbesondere seine exportorientierte Führungsnation Deutschland beeinträchtigen.
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook Pages
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook PagesHow Tunisia Can Address the Threat of Online and Offline Terrorist Recruitment
von Marwa Fatafta
DGAPkompakt 24, 23. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
Tunisian nationals make up the largest number of foreign fighters affiliated with ISIS in Syria, Iraq, and Libya. ISIS is highly effective at using sophisticated online propaganda strategies to target young Tunisians. The government's fight against online and offline terrorist recruitment should include not only monitoring content that incites violence but also more constructive measures such as using social media to encourage civic engagement and bringing crowdsourcing to policy making.
Tunisia’s Postcolonial Identity Crisis
Tunisia’s Postcolonial Identity CrisisA Key to Understanding the Lure of Extremism
von Youssef Cherif
DGAPkompakt 23, 22. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
In Tunisia today, the hotly debated question of national identity opens up a vacuum for radical groups to fill. After years of repression, the post-2011 period of democracy and freedom of speech has allowed Tunisians to conduct grass-roots discussions of what they identify with. As political groups play different identity cards, and as jihadists cast a wide net for disaffected youth, defining what it means to be Tunisian turns out to be a divisive practice indeed.
Elemente einer neuen europäischen Ordnung:
Prinzipien, Instrumente und Institutionen zur Regelung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen
von Wolfgang Zellner
DGAPkompakt 21, 13. Dezember 2016, 4 S.
Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern sind so schlecht wie nie seit dem Ende des Kalten Krieges. Sich wechselseitig nahezu ausschließende Narrative – umfassende Glaubenssätze, Perzeptionen und Strategieelemente – trennen die beiden Seiten. Es gibt weder einen gemeinsamen Ausgangspunkt für die Diskussion noch gemeinsame Ziele. Dies macht die gegenwärtige Situation so schwierig und erfordert ein abstrakteres Diskussionsniveau jenseits der Positionen der Seiten.
Das neue Misstrauen gegenüber Freihandelsabkommen
Das neue Misstrauen gegenüber FreihandelsabkommenEine effektive EU-Handelspolitik braucht das Vertrauen der Bevölkerung
von Claudia Schmucker
DGAPkompakt 20, 12. Dezember 2016, 6 S.
Die EU läuft Gefahr, ihre handelspolitische Handlungsfähigkeit zu verlieren. Das haben die Debatten um TTIP und CETA gezeigt. Ein Grund für den gesellschaftlichen Widerstand ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung in die EU-Institutionen und in die USA. Vertrauensbildende Maßnahmen sind vonnöten, damit die EU in künftigen Freihandelsverhandlungen glaubwürdig auftreten kann. Dies gilt auch für ihre Verhandlungen mit Japan, Indien, Mexiko und zahlreichen weiteren Staaten.
Wollen und Können
Wollen und KönnenTrump und die außenpolitische Wirklichkeit
von Henning Riecke
DGAPkompakt 19, 30. November 2016, 8 S.
Zu widersprüchlich sind Donald Trumps Aussagen zu seinen außenpolitischen Plänen, als dass er sie nahtlos in politisches Handeln umsetzen könnte. Um zu entscheiden, wie Deutschland und Europa sich ihm gegenüber positionieren, muss man die US-Interessen hinter Trumps Vorschlägen und seinen innenpolitischen Handlungsspielraum untersuchen. Gegenüber der NATO oder Iran, vielleicht sogar gegenüber China, dürfte seine Politik weniger radikal ausfallen als seine Ankündigungen.
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