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Vorteilhafte Verschiedenheit
Vorteilhafte VerschiedenheitZeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Laure Delcour, Barbara Kunz, Stefan Meister, Andreas Rinke, Frédéric Charillon, Laura Lale Kabis-Kechrid, Dorothée Schmid
DGAPkompakt 9, 20. April 2018, 18 S.
Angesichts der beunruhigenden Instabilität an Europas Außengrenzen ist es höchste Zeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland – und durch die neue Regierung in Deutschland bietet sich dazu gerade eine gute Gelegenheit. Diese Studie zeigt, wie sich Berlin und Paris bei vier zentralen Themen annähern könnten: Russland, den transatlantischen Beziehungen, Syrien und der Türkei. Beide Länder müssten dazu nur ihre Unterschiede als einen Vorteil begreifen.
In der Eskalationsspirale
In der EskalationsspiraleRussland und der Westen nach der Wahl
von Stefan Meister, Sarah Pagung, Wilfried Jilge
DGAPkompakt 7, 28. März 2018, 11 S.
Russlands Präsident Putin ist seit seiner Wiederwahl gestärkt. In den Beziehungen Russlands zum Westen ist daher auf Entspannung kaum zu hoffen. Die Eskalationsspirale, zuletzt angeheizt durch den Anschlag auf den früheren Doppelagenten Skripal, wird sich weiterdrehen. DGAP-Experten skizzieren in diesem DGAPkompakt, wie sich die russischen Beziehungen zu Deutschland, EU und USA sowie im Konfliktthema Ukraine fortentwickeln werden, welchen Dynamiken sie unterliegen und wie der Westen reagieren sollte.
Die Risiken des amerikanischen Protektionismus für Europa
Die Risiken des amerikanischen Protektionismus für Europa
von Philipp Liesenhoff
DGAPkompakt 8, 28. März 2018, 9 S.
US-Präsident Trumps Strafzölle sind riskant für Europa, das Welthandelssystem und die Welthandelsorganisation (WTO). Auf europäische Firmen kämen Absatzeinbußen zu, wenn z.B. China Überkapazitäten nach Europa lenkt. Makroökonomisch würde ein Handelskrieg Preise, Wachstum und Finanzstabilität schwächen. Die EU sollte gemeinsam gegen den US-Protektionismus agieren und bereit sein, auch andere Politikfelder für einen Kompromiss zu nutzen. Die Reform der Eurozone drängt, um wirtschaftlich resilient zu sein.
Mit Sicherheit gefährlich
Mit Sicherheit gefährlichMit seinen Strafzöllen hebelt Trump auch die US-Gewaltenkontrolle und die internationale Ordnung aus
von Josef Braml
DGAPkompakt 6, 14. März 2018, 4 S.
US-Präsident Donald Trump setzt nicht nur handelspolitische Ziele durch, indem er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit der nationalen Sicherheit begründet. In der NATO gleichen die Zölle einem Erpressungsmanöver und für die Welthandelsorganisation (WTO) sind sie ein Präzedenzfall, der sie obsolet machen könnte. Im eigenen Land hebelt Trump damit die Gewaltenkontrolle aus und der Kongress wird ihn nicht einmal stoppen. Dennoch sollten Deutschland und Europa nicht mit Retourkutschen reagieren.
Trumps Angriff auf die UN
Trumps Angriff auf die UNDeutschland sollte manche Einwände Amerikas aufgreifen – trotz aller Kritik an der Demontagepolitik Washingtons
von Josef Braml
DGAPkompakt 3, 24. Januar 2018, 7 S.
Das Verhältnis der USA zu den Vereinten Nationen zielt seit jeher darauf ab, die Weltorganisation als Werkzeug zu erhalten, das den eigenen Interessen dienen kann. Auch US-Präsident Trumps ‚transaktionale‘ Außenpolitik entspricht diesem instrumentalistischen Verständnis. Trotz aller Kritik daran sollten Deutschland und Europa pragmatisch die US-Reforminitiativen unterstützen, die im gemeinsamen transatlantischen Interesse liegen. Ein effektiver Multilateralismus ist gerade für Deutschland wichtig.
Advancing Energy Transition While on the Road to Democracy
Advancing Energy Transition While on the Road to DemocracyTunisia’s Double Challenge
von Shahrazad Far
DGAPkompakt 2, 24. Januar 2018, 4 S., Englisch
The energy transition in Tunisia, which was first initiated in 2009 and reviewed in 2012, has underemphasized related social and political factors, such as employment and citizen participation in the country’s overall transition context. As the country continues on its path of democratization, the process of energy transition should underscore employment, enhance the role of local authorities and conducting energy-relevant surveys and opinion polls.
In the Triple Threat to Tunisia’s Democracy, Corruption is King
In the Triple Threat to Tunisia’s Democracy, Corruption is King
von Fabian Stroetges
DGAPkompakt 1, 24. Januar 2018, 6 S., Englisch
As austerity protestors clash with security forces in Tunisia, the country’s young democracy is threatened by a triple challenge: Insecurity, a lack of socioeconomic development and persistent corruption are interlinked and reinforce each other. Individually and in concert they undermine citizens’ confidence in the democratic system and hamper its ability to produce democracy dividends.
Ohne Konsens und ohne Widerstand
Ohne Konsens und ohne WiderstandMacrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg
von Julie Hamann
DGAPkompakt 8, 11. September 2017, 5 S.
Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Irans Präsidentschaftswahl
Irans PräsidentschaftswahlDas Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 5, 16. Mai 2017, 6 S.
Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.
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