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Ausgewählte Publikationen

Ohne Konsens und ohne Widerstand
Ohne Konsens und ohne WiderstandMacrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg
von Julie Hamann
DGAPkompakt 8, 11. September 2017, 5 S.
Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Irans Präsidentschaftswahl
Irans PräsidentschaftswahlDas Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 5, 16. Mai 2017, 6 S.
Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.
Gemeinsamkeiten und Unvereinbares
Gemeinsamkeiten und UnvereinbaresWo die Präsidentschaftskandidaten außenpolitisch stehen
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Stefan Meister, Christian Mölling, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Sylke Tempel
DGAPkompakt 4, 20. April 2017, 11 S.
François Fillon und Benoît Hamon haben zur Wahl von Emmanuel Macron in der Stichwahl aufgerufen, der Linke Jean-Luc Mélenchon hat keine solche Wahlempfehlung ausgesprochen. Ein Vergleich der außenpolitischen Positionen aller Kandidaten zeigt, warum das so ist.
Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-Staat
Die Transformation der Türkei zum Ein-Mann-StaatDer Entwurf zur Verfassungsreform bedroht Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus
von Laura Lale Kabis-Kechrid
DGAPkompakt 3, 12. April 2017, 3 S.
Der AKP-Entwurf zur Verfassungsänderung sieht eine drastische Verschiebung der exekutiven Befugnisse zugunsten des Staatspräsidenten vor. Selbst ohne die notwendige Zustimmung im Referendum am 16. April wäre die Einführung des Präsidialsystems Erdoğans oberste Priorität geblieben. Die EU könnte trotz ihrer beschränkten Einflussmöglichkeiten zumindest das Ausmaß der autokratischen Ausprägung dieses Systems eindämmen – vor allem in ihrer Funktion als weiterhin wichtigster Handelspartner der Türkei.
Die Politisierung des Dollar-Kurses
Die Politisierung des Dollar-KursesBeim Abwertungswettlauf der Währungen gibt es nur Verlierer
von Josef Braml
DGAPkompakt 2, 3. April 2017, 6 S.
Die Trump-Regierung will ihrem Land mit protektionistischen Maßnahmen im weltwirtschaftlichen Wettbewerb zu neuer Stärke verhelfen – insbesondere auf Kosten exportstarker Länder wie Deutschland und China. Da die USA hierbei auch zur Wechselkurspolitik greifen könnten, sollte sich die G20 aktiv mit der Gefahr währungspolitischer Verwerfungen befassen.
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
von Josef Braml
DGAPkompakt 1, 23. Januar 2017, 4 S.
Der härter werdende Wettbewerb zwischen der angeschlagenen Weltmacht USA und der aufstrebenden Wirtschaftsmacht China wird auch Europa und insbesondere seine exportorientierte Führungsnation Deutschland beeinträchtigen.
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook Pages
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook PagesHow Tunisia Can Address the Threat of Online and Offline Terrorist Recruitment
von Marwa Fatafta
DGAPkompakt 24, 23. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
Tunisian nationals make up the largest number of foreign fighters affiliated with ISIS in Syria, Iraq, and Libya. ISIS is highly effective at using sophisticated online propaganda strategies to target young Tunisians. The government's fight against online and offline terrorist recruitment should include not only monitoring content that incites violence but also more constructive measures such as using social media to encourage civic engagement and bringing crowdsourcing to policy making.
Tunisia’s Postcolonial Identity Crisis
Tunisia’s Postcolonial Identity CrisisA Key to Understanding the Lure of Extremism
von Youssef Cherif
DGAPkompakt 23, 22. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
In Tunisia today, the hotly debated question of national identity opens up a vacuum for radical groups to fill. After years of repression, the post-2011 period of democracy and freedom of speech has allowed Tunisians to conduct grass-roots discussions of what they identify with. As political groups play different identity cards, and as jihadists cast a wide net for disaffected youth, defining what it means to be Tunisian turns out to be a divisive practice indeed.
Elemente einer neuen europäischen Ordnung:
Prinzipien, Instrumente und Institutionen zur Regelung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen
von Wolfgang Zellner
DGAPkompakt 21, 13. Dezember 2016, 4 S.
Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern sind so schlecht wie nie seit dem Ende des Kalten Krieges. Sich wechselseitig nahezu ausschließende Narrative – umfassende Glaubenssätze, Perzeptionen und Strategieelemente – trennen die beiden Seiten. Es gibt weder einen gemeinsamen Ausgangspunkt für die Diskussion noch gemeinsame Ziele. Dies macht die gegenwärtige Situation so schwierig und erfordert ein abstrakteres Diskussionsniveau jenseits der Positionen der Seiten.
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