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Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Die neue Qualität von luftbasierten BedrohungenNeue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich
von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.
Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.
Wenn Zwei sich streiten, verliert der Dritte
Wenn Zwei sich streiten, verliert der DritteDie EU sollte im Handelskonflikt zwischen USA und China nicht Zaungast bleiben
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPkompakt 6, 16. Mai 2019, 6 S.
Trotz Verhandlungen eskalierte Trump am 10. Mai den Handelsstreit mit China. Mittlerweile bezeichnet auch die EU China als systemischen Rivalen. Damit nähert sie sich den USA an. Doch die transatlantische Kooperation hat Grenzen. Trump scheint durch unilaterale Maßnahmen die wirtschaftliche Verflechtung mit China aufbrechen zu wollen. Die EU setzt auf multilaterale Regeln. Gleichzeitig muss sie aktiver den Dialog mit China – und den USA – vorantreiben. Ansonsten droht sie, zum Verlierer zu werden.
Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATO
Deutschlands Sparkurs gefährdet die NATODie Fähigkeitszusagen der Bundesregierung erfordern höhere Verteidigungsausgaben
von Henning Riecke
DGAPkompakt 5, 17. April 2019, 4 S.
Mit seiner harten Haltung zur Lastenteilung in der NATO macht Deutschland es US-Präsident Trump leichter, eigene Verpflichtungen in der Allianz zurückzufahren; Berlin ist damit zudem ein schlechtes Vorbild für andere Verbündete. Vor allem aber riskiert die Bundesregierung den Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit der Allianz, denn ihre Haushaltsplanung widerspricht den erteilten Fähigkeitszusagen. Berlin sollte die Ausgaben erhöhen, um die NATO zu stärken und den deutschen Einfluss im Bündnis auszubauen.
Technology and Strategy
Technology and StrategyHypersonic Weapon Systems Will Decrease Global Strategic Stability – and Current Control Regimes Won’t Do
von Torben Schütz
DGAPkompakt, Nr. 4, 14. März 2019, 6 S.
Hypersonic weapon systems will alter the global strategic landscape. They will compress reaction times, increase ambiguity of military actions, and may lead to the weaponization of space. With no effective defenses against such systems in sight, all actors will face less stability – regardless of whether or not they field hypersonic weapon systems themselves. Germany and Europe should explore options to mitigate these risks through arms control, export controls, and confidence-building measures.
Abschreckung und Rüstungskontrolle
Abschreckung und RüstungskontrolleEuropas Sicherheit ohne INF-Vertrag: Politische und strategische Handlungsoptionen für Deutschland und die NATO
von Christian Mölling, Heinrich Brauß
DGAPkompakt 1, 31. Januar 2019, 4 S.
Als Reaktion auf Russlands Bruch des INF-Vertrags werden die USA das Abkommen verlassen. Damit entfällt ein zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit. Gleichzeitig wächst Russlands Bedrohungspotenzial durch Mittelstreckenwaffen: Sie teilen die NATO in zwei Sicherheitszonen und könnten Moskau Eskalationsdominanz verleihen. Deutschland und die NATO sollten ihre verteidigungspolitischen Optionen überprüfen. Die Einheit der NATO und die Ergänzung von Abschreckung durch Dialog gegenüber Moskau sind wesentlich.
Richtigstellen reicht nicht
Richtigstellen reicht nichtWie die Politik „Fake News“ zum UN-Migrationspakt bekämpfen kann
von Victoria Rietig
DGAPkompakt 31, 6. Dezember 2018, 6 S.
Die seit Wochen andauernde Kritik am UN-Migrationspakt ist faktisch vielfach unbegründet. Dennoch können traditionelle Faktenchecks zum Widerlegen von Gerüchten dazu führen, dass sich diese noch hartnäckiger festsetzen. Zielführender ist ein anderes Narrativ, um die Informationsvermittlung als Grundlage demokratischer Partizipation bei diesem kontroversen Thema zu sichern.
Tornado-Nachfolge und FCAS
Tornado-Nachfolge und FCASDoppelentscheidung konfrontiert Deutschland mit Zielkonflikten
von Torben Schütz, Christian Mölling
DGAPkompakt 32, 6. Dezember 2018, 6 S.
Die Bundesregierung steht in der militärischen Luftfahrt vor zwei wichtigen Entscheidungen: Kurzfristig muss es seine alten „Tornado“-Kampfbomber ersetzen. Auf längere Sicht will Deutschland zudem gemeinsam mit Frankreich das „Future Combat Air Systems“ (FCAS) entwickeln. Beide Beschaffungen entscheiden darüber, welchen Einfluss Berlin auf politische, industrielle, technologische und militärische Entwicklungen in der europäischen und transatlantischen Sicherheit haben wird.
Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nicht
Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nichtWie die EU ihre Kritiker erreichen will – und wie sie es schaffen könnte
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt 29, 15. November 2018, 8 S.
Die Europawahl 2019 wird zurecht als schicksalhaft für den Kontinent betrachtet. In Wahlen auf nationaler Ebene gewinnen integrationsfeindliche Kräfte an Zulauf, während europaweite Umfragen durchaus mehr Unterstützung für die Europäische Union erkennen lassen. Fraglich ist, ob dieser relative Zuspruch auch an der Wahlurne seinen Ausdruck findet. Deshalb ist wichtig, dass europäische Institutionen in Dialog treten mit den Menschen und auf ihre Kritiker gleichermaßen zugehen.
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Der Pyrrhussieg der DemokratenWas die Machtverschiebung im Kongress für die USA, Deutschland und Europa bedeutet
von Josef Braml, Jana Puglierin, Henning Riecke, Victoria Rietig, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 28, 8. November 2018, 10 S.
Selten wurden US-amerikanische Zwischenwahlen in ganz Europa mit so hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Zwei Jahre „America First“ unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben das transatlantische Verhältnis insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Klimaschutz in Frage gestellt. Der Wahlausgang deutet jedoch nicht auf einen Kurswechsel im Weißen Haus hin. Innenpolitisch könnte sich der Erfolg der Demokraten als Pyrrhussieg erweisen.
Europäische Arbeitslosenrückversicherung
Europäische ArbeitslosenrückversicherungEurozonen-Reform sollte ein zyklisches Stabilisierungsinstrument enthalten
von Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 26, 25. Oktober 2018, 4 S.
Seit vergangener Woche sorgt der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums für eine europäische Arbeitslosenrückversicherung für Kontroversen. Die Rückversicherung wäre ein automatischer Stabilisierungsmechanismus, um konjunkturelle Divergenzen abzufedern. Sie könnte als Teil eines umfassenderen Reformpakets die Stabilität der Währungsunion erhöhen, wenn dieses Solidarität und Eigenverantwortung, Risiko­reduzierung und -teilung sowie Haftung und Kontrolle zwischen den Mitgliedstaaten ausbalanciert.
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