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Ausgewählte Publikationen

Frankreichs Landwirtschaft in der Krise
Frankreichs Landwirtschaft in der KriseFünf Handlungsempfehlungen zur Umgestaltung
von Marie-Cécile Damave
DGAPanalyse 2, 26. Januar 2017, 9 S.
Frankreich ist zwar Europas führender Agrarproduzent, doch seine Landwirtschaft ist reformbedürftig. Eine der Schwächen ist eine zu niedrige Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere angesichts der Konkurrenz aus Deutschland. Als Teil einer Umstrukturierung müsste die lebensmittelverarbeitende Industrie ausgebaut werden, außerdem sollte der gesamte Landwirtschaftssektor an die Dynamik der Pariser Klimakonferenz anknüpfen. Diese und weitere Empfehlungen gibt die Agraringenieurin Marie-Cécile Damave.
Russlands Politik gegenüber dem Südkaukasus
Russlands Politik gegenüber dem SüdkaukasusSicherheitsbedenken und ethnopolitischer Konflikt
von Sergey Markedonov
DGAPanalyse 1, 19. Januar 2017, 11 S. (auf Englisch)
Die Konflikte in Syrien und in der Ostukraine haben die prekäre politische Lage im Südkaukasus von der Tagesordnung verdrängt. Doch die Region bleibt strategisch sehr wichtig und ist voller ethnopolitischer Konflikte – u. a. Berg-Karabach, Abchasien und Südossetien. Russlands Politik ist für die weiteren Entwicklungen in der Region maßgeblich. In dieser Analyse legt Sergej Markedonow eine russische Sicht auf den Südkaukasus dar.
Für eine kooperative Strategie in der Eurozone
Für eine kooperative Strategie in der EurozoneZentrifugale Kräfte bekämpfen
von Jacques Le Cacheux
DGAPanalyse 12, 22. Dezember 2016, 20 S.
Die Eurostaaten driften nach der Staatsschuldenkrise immer weiter auseinander. Vor allem südeuropäische Länder leiden noch immer unter hoher Arbeitslosigkeit und einer sinkenden Beschäftigungsquote. Strukturanpassungsmaßnahmen haben dieser Entwicklung nichts entgegengesetzt sondern sie sogar verschärft. Die EU muss neue Strategien für nachhaltiges Wachstum und eine gesteigerte Arbeitsproduktivität verfolgen.
Herausforderungen und Perspektiven der Östlichen Partnerschaft
Herausforderungen und Perspektiven der Östlichen PartnerschaftDie EU muss Reformen stärker unterstützen und den Einfluss von Partikularinteressen bekämpfen
von Martin Sieg
DGAPanalyse 10, 30. November 2016, 13 S. (auf Englisch)
Das Ziel einer engeren Assoziierung mit postsowjetischen Ländern wie der Ukraine und der Republik Moldau hat die Östliche Partnerschaft der EU weitestgehend nicht erreicht. Stattdessen ist ein Konflikt mit Russland entstanden, auf den die ÖP nicht vorbereitet war. Doch das größte Hindernis des Projekts besteht nicht im geopolitischen Wettbewerb, sondern in den Partikularinteressen innerhalb der Länder der ÖP. Hier muss die EU für Reformen eine größere Mitverantwortung übernehmen.
Jugendarbeitslosigkeit in Spanien
Jugendarbeitslosigkeit in SpanienWorin die Probleme bestehen und wie sich Lösungsansätze gestalten ließen
von María Ramos, Carlos Victoria
DGAPanalyse 9, 24. November 2016, 12 S. (Englisch)
Spaniens hohe Arbeitslosenquote trifft – zusammen mit Arbeitsplatzunsicherheit – junge Menschen besonders stark. Ihre Möglichkeiten sind so eingeschränkt, dass eine Perspektive in einer umfassenden Umwandlung des Arbeitsmarktes nach dem Muster erfolgreicherer Systeme anderer Länder läge; etwa Deutschlands, wo die allgemeine wie auch die Jugendarbeitslosenquote seit einigen Jahren rückläufig ist.
Die Zukunft des europäischen Projekts
Die Zukunft des europäischen Projekts
von Thierry Chopin, Jean-François Jamet
DGAPanalyse 8, 15. September 2016, 14 S.
Mit dem EU-Gipfel am 16. September in Bratislava wollten die 27 Staats- und Regierungschefs vor allem zeigen, dass die EU auch nach dem britischen Referendum vereint in die Zukunft blickt. Thierry Chopin und Jean-François Jamet stellen dar, wie ehemals einigende Faktoren des europäischen Projekts verloren gingen, aber auch, wie es sich erneuern ließe.
Zwischen Abschottung und Ambitionen
Zwischen Abschottung und AmbitionenArbeiten Deutschland und Frankreich in der europäischen Flüchtlingskrise zusammen?
von Mathieu Tardis
DGAPanalyse 7/2016, 9 S.
Priorität nach dem britischen Referendum über einen EU-Austritt und dem jüngsten Anschlag in Nizza ist offenbar, unter dem innenpolitischen Druck des rechtspopulistischen Front National, die noch stärkere Kontrolle der Migration. Ausgehend von der europäischen Krise rund um Flucht und Migration analysiert Mathieu Tardis die Ursachen für die zögerliche Haltung Frankreichs und für das Ungleichgewicht in der deutsch-französischen Kooperation im Politikfeld Asyl.
Frankreichs bewegter Frühling:
Frankreichs bewegter Frühling:Protest, Streik, Aufbegehren
von Julie Hamann
DGAPanalyse 6, 2016, 12 S.
Nach monatelangen Protesten von Gewerkschaften will Frankreichs Premierminister Valls die Arbeitsmarktreform in zweiter Lesung nun erneut ohne Abstimmung durchs Parlament bringen. Die tiefen Gräben zwischen der Bevölkerung und der sozialistischen Regierung, die eine Protestwelle seit dem Frühjahr offen gelegt hat, drohen damit auch weiter zu bestehen.
Wie lässt sich der Kampf für eine neue Ukraine gewinnen?
Wie lässt sich der Kampf für eine neue Ukraine gewinnen?Reformen, neue Eliten und alte Strukturen
von Iryna Solonenko
DGAPanalyse Nr. 4, Mai 2016, 11 S. (in englischer Sprache)
Im April wurde in der Ukraine die dritte Regierung seit den Maidan-Protesten gebildet. Wo befindet sich das Land auf dem Weg des demokratischen Wandels? Der Kampf zwischen den Partikularinteressen des alten Systems und Reformern, die einen neuen Sozialvertrag durchsetzen wollen, dauert an. Wer wird gewinnen? Und wie können externe Akteure dem Land dabei helfen, politische Verantwortlichkeit zu stärken, Monopole aufzubrechen und die Korruption zu bekämpfen?
Musterschüler?
Musterschüler?Frankreich, Deutschland und Europa in den Verhandlungen über das Paris-Abkommen zum Klimaschutz
von Stefan C. Aykut
DGAPanalyse 5, 9. Mai 2016, 16 S.
Frankreich führte mit dem Paris-Abkommen im Dezember 2015 schwierige Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ende. Unterstützung erfuhr es durch Deutschland und die EU. Doch ihre Führungsrolle in der internationalen Klimapolitik hat die EU mittlerweile weitgehend verloren; den Rahmen der Verhandlungen steckten die USA und China ab. Inwieweit spiegelt das Abkommen die Interessen Frankreichs, Deutschlands und der EU wider? Welche Rolle können sie nun in der Klimapolitik spielen?
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