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Ausgewählte Publikationen

Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-VertragEuropa braucht eine neue Sicherheitsordnung
von Christian Mölling
DGAPkompakt 27, 25. Oktober 2018, 5 S.
Die US-Regierung möchte den INF-Vertrag zur Beschränkung von landgestützten Mittelstreckenwaffen verlassen. Die Folgen wird vor allem Europa spüren. Der Ausstieg beschleunigt den Wandel der europäischen Sicherheitsordnung. Denn Russland hat trotz des Vertrages ein nukleares Arsenal aufgebaut, mit dem es heute schnell und massiv den europäischen Kontinent angreifen kann. Deutschland sollte sich für mehr Zusammenhalt in der NATO einsetzen, Russland zur Vertragseinhaltung auffordern und die US-Bedenken aufnehmen.
Experte warnt: Gerät Trump unter Druck, steigt die Kriegsgefahr
USA vor Zwischenwahlen
von Josef Braml
Focus Online, 25. Oktober 2018.
Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind niedrig, Sonderermittler Mueller bringt immer neue Details zur Verstrickung Russlands in die US-Wahlen ans Licht. In seiner Not könnte Trump eine internationale Krise provozieren, um die Reihen zu schließen.
Sebastian Sons: «Saudi-Arabien bleibt problematischer Partner»
von
Saudi-Arabien gerät nach dem Tod von Jamal Kashoggi unter Druck. Bei einer Investorenkonferenz derzeit in Riad wurden trotzdem Geschäfte in Milliardenhöhe abgeschlossen. Im «Tagesgespräch» ordnet der deutsche Saudi-Arabien-Experte Sebastian Sons die Folgen des Falls für das Königreich ein.
Inside Iran
Alte Nation, neue Macht?
von Cornelius Adebahr
Verlag J.H.W. Dietz Nachf., September 2018, ISBN 978-3-8012-0523-2, 248 S.
Iran ist ein faszinierend komplexes Land und Gegenstand der internationalen Politik. Mit Antworten auf zwölf zentrale Fragen vermittelt Cornelius Adebahr grundlegendes Wissen über die Nation, die Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse im Nahen Osten ist. Ob Nuklearprogramm oder Krieg in Syrien, wirtschaftliche Öffnung oder innenpolitische Unterdrückung – er betrachtet die Menschen, das Land und die politische Lage gemeinsam und schafft so ein detailliertes Bild jenseits medialer Schwarz-weiß-Malerei.
Idées reçues sur l’Allemagne
un modèle en question
von Claire Demesmay
Le cavalier bleu, Oktober 2018, EAN: 9791031802855, 200 S., erschienen in französischer Sprache
Deutschland und Frankreich haben bis heute Schlüsselrollen in der Ausgestaltung des europäischen Projekts. Dabei nimmt jeder der Partner den anderen genau in den Blick. Claire Demesmay untersucht die französische Sicht auf Deutschland. In Bezug auf Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und internationale Beziehungen entsteht so ein aktuelles Bild Deutschlands. Es zu kennen, ist hilfreich in Zeiten, in denen beide Partner gefragt sind, weitreichende europapolitische Vorschläge zu entwickeln.
Nach der Zwischenwahl könnte Trump gemeinsame Sache mit den Demokraten machen
Plan eines „New Deal“
von Josef Braml
Der Text ist zuerst auf Focus Online am 19.10.2018 erschienen.
Selbst ein möglicher Verlust der republikanischen Mehrheit des Abgeordnetenhauses bei den Zwischenwahlen könnte Trump helfen. Demokraten dürften wesentlich offener für seine Idee eines milliardenschweren Infrastrukturprogramms sein als die Republikaner.
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr
Beschaffungsprojekte der BundeswehrDeutschland trägt mit neuen schweren Transporthelikoptern zu Europas strategischer Autonomie bei
von Christian Mölling, Torben Schütz
DGAPkompakt 24, 15. Oktober 2018, 5 S.
Deutschland unterstützt das EU-Ziel von größerer strategischer Autonomie. Neben militärischen Fähigkeiten braucht dies eine rüstungstechnologische und -industrielle Basis. Besonders wichtig sind dabei schwere Transporthelikopter. Knapp ein Drittel davon stellt Deutschland in Europa. Nun sollen neue Großgeräte angeschafft werden, doch nur die USA sind fähig, sie zu produzieren. Deutschland muss daher bei der Beschaffung politische, militärische und industrielle Interessen in Einklang bringen.
Ohne eine kompromissbereite Mitte entmachtet sich der Kongress
Ohne eine kompromissbereite Mitte entmachtet sich der Kongress
von Sabine Ruß-Sattar
DGAPkompakt 22, 11. Oktober 2018, 6 S.
Bei den US-Zwischenwahlen am 6. November geht es nicht nur darum, ob die Demokraten eine oder gar beide Parlamentskammern zurückerobern können. Damit der Kongress in Zukunft den Präsidenten wieder wirksam kontrollieren kann, müssen die Abgeordneten bereit sein, gegebenenfalls jenseits der binären Machtlogik der Parteien zu handeln. In der hoch polarisierten politischen Konjunktur haben es moderate Kandidaten aber schwer. Damit schwindet die Hoffnung auf mehr Stabilität in der Innen- oder Außenpolitik der USA.
Kavanaughs Wahl ans Oberste US-Gericht wird die US-Politik radikal verändern
von Josef Braml
Gastkommentar von Josef Braml im Handelsblatt, 7.10.2018
Trump dreht die Mehrheit am Obersten Gerichtshof – mit weitreichenden Folgen. Damit verschieben sich die Kräfte am Obersten US-Gericht nach rechts.
Eine neue Strategie für europäische Gesundheitspolitik
Eine neue Strategie für europäische Gesundheitspolitik
von Anna-Lena Kirch, Daniela Braun
DGAPanalyse Nr. 5, 28. September 2018, 28 S. (plus drei Gutachten)
Deutschland versteht sich als eine Führungsmacht, die sich für den Zusammenhalt Europas einsetzt. Im Bereich der europäischen Gesundheitspolitik, die auch unter sicherheits- und entwicklungspolitischen Aspekten gesehen werden muss, sieht das jedoch anders aus. Bei der Europäisierung der Gesundheitspolitik wird Deutschland häufig als Bremser wahrgenommen, der sich einer politischen Debatte verschließt. Dabei bietet das europäische Gesundheitswesen Chancen für Partnerschaften und Konvergenzen.
DGAP in den Medien