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Ausgewählte Publikationen

Ist Europa konfliktscheu?
Gedanken zur „Berliner Erklärung“
von Henning Riecke, Jan Techau
DGAPstandpunkt 2, 26. März 2007, 12 S.
Mit der Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge hat die EU sich selbst ein Glückwunschtelegramm geschickt. Das Dokument ist knapp und verständlich, vereint Begeisterung über das Erreichte mit eher nüchternen Passagen und enthält einige gelungene Kompromissformulierungen, insgesamt eine angemessene Form der Selbstwürdigung. Grundsätzlichen Konflikte unter den Europäern werden aber ausgeklammert.
Globale Rivalen
von Eberhard Sandschneider
Hanser Wirtschaft, März 2007, 255 S.
Der Aufstieg Chinas ist der entscheidende machtpolitische Konflikt auf der internationalen Bühne des frühen 21. Jahrhunderts. Dieser Konflikt wird nicht zwangsläufig militärisch, sondern auf den neuen Feldern globaler Positionierung ausgetragen: Imagewettbewerb, wirtschaftliche Konkurrenz, Rivalität um Ressourcen und technologischer Wettlauf bestimmen die Machtpolitik der Gegenwart.
Wettbewerbsfähig und sozial?
Die Lissabon-Strategie aus deutsch-französischer Perspektive
von Isabelle Bourgeois, Markus Gabel
DGAPanalyse 1, 28.02.2007, 24 S.
Trotz ihrer Reform im März 2005 bleiben die Erfolge der Lissabon-Strategie, die die Europäische Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt machen soll, weiterhin aus. Um die europäischen Schwächen in den Griff zu bekommen, sieht die Strategie eine grundlegende Reform der Wirtschafts- und Sozialsysteme vor. Die Umsetzung der Lissabon-Strategie krankt jedoch unter anderem daran, dass es weiterhin an einem proaktiven Engagement der Mitgliedstaaten fehlt.
Transatlantische Rüstungskooperation. Bedingungsfaktoren und Strukturen im Wandel (1990-2005)
von Christoph Grams
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden 2007, 332 Seiten, brosch., EUR 44,00, ISBN 978-3-8329-2556-7
Rüstungskooperation zwischen den USA und Westeuropa hatte zu Zeiten des Kalten Krieges einen hohen Rang, da sie durch die Verbesserung der Fähigkeit zur militärischen Zusammenarbeit und des Bündniszusammenhalts sowie die Stärkung der jeweiligen wehrtechnischen Industrien für alle Seiten strategische Bedeutung besaß. Die günstigen politischen, militärischen, finanziellen, industriellen und technologischen Bedingungsfaktoren vor 1989 schufen hervorragende Bedingungen, wodurch diese Kooperationsform einen Gradmesser für die politische Intensität der transatlantischen (Sicherheits-)Beziehungen darstellte.
TPA: Freie Hand für freien Handel?
US-Präsident Bushs Auseinandersetzung mit dem Kongress um seine handelspolitische Autorität
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 1, 14. Januar 2007, 4 S.
Im Juli 2007 endet die Vereinbarung, wonach der Kongress die vom Präsidenten vorgelegten internationalen Handelsabkommen nur noch als ganzes, das heißt ohne Änderungsanträge annehmen oder ablehnen kann. Damit wird auch die Verhandlungsmacht des Präsidenten auf internationaler Ebene berührt, nämlich Vereinbarungen ohne Wenn und Aber politisch durchsetzen zu können. Wie gut stehen Bushs Chancen erneut die so genannte Trade Promotion Authority zu erhalten?
Die Transformation der NATO - Die Zukunft der euro-atlantischen Sicherheitskooperation
von Henning Riecke
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 2006, 244 S., Broschiert, ISBN 978-3-8329-2495-9, Hrsg. Dr. Henning Riecke
Die Nordatlantische Allianz steht weltweit in immer schwierigeren Einsätzen. Um sich den neuen Herausforderungen anpassen zu können, führen die NATO und ihre Mitglieder eine militärische und politische Transformation der Streitkräfte durch. Diese Veränderung betrifft die Strukturen, Doktrinen und Ausrüstung der Streitkräfte, aber auch die Einsatzfähigkeit, die Organisation und die Partnerschaften der Allianz. Die NATO ist so selbst zum Gegenstand einer Transformation geworden. Dabei ist aber der Streit um einen strategischen Konsens über die Ziele und Mittel der NATO zu kurz gekommen.
Wachstum für Weltgeltung
Die Bedeutung der Lissabonner Strategie für die Europäische Außenpolitik
von Cornelius Adebahr
DGAPanalyse 2, 10.11.2006, 24 S.
Die vorliegende Analyse untersucht die von der Lissabonner Strategie angestoßenen Reformen in der EU-Wirtschaftspolitik in Hinblick auf ihren Einfluss auf die Europäische Außenpolitik. Gemeinhin wird angenommen, dass es nur wenige Verbindungen zwischen diesen Politikbereichen gebe; dies widerlegt diese Analyse. Anhand konkreter Beispiele aus der Binnenmarkt- und Forschungspolitik zeigt sie Wege zu einer größeren Kohärenz europäischer Politik auf.
„Die Rolle der Europäischen Union auf der internationalen Bühne“
Europapolitische Grundsatzrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel
von Angela Merkel
DGAPbericht 3, November 2006, 24 S.
Zu Beginn des Jahres 2007 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Neben den Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Römischen Verträge warten auf die Bundesregierung eine Reihe von Herausforderungen, insbesondere die europäische Verfassungskrise. In ihrer Grundsatzrede erläutert Bundeskanzlerin Merkel die Ziele der deutschen Ratspräsidentschaft und ihre Pläne für ein zukünftiges Europa.
Gegenwart der Vergangenheit
Die politische Aktualität historischer Erinnerungen in Mitteleuropa
von
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, Nomos, 2006, S. 53-100
Die Debatten um die Ostsee-Pipeline oder das Zentrum gegen Vertreibungen zeigen, wie stark Geschichte aktuelle Tagespolitik beeinflussen kann. Wie wirken historische Erinnerungen in den heutigen Außenpolitiken mitteleuropäischer Staaten? Dienen historische Erinnerung und Hinterlassenschaften am Ende "nur" als Vermarktungsstrategie, hinter der sich rationale Interessen verbergen, oder ist mitteleuropäische Außenpolitik eine "Geisel der Geschichte"?
Der Einsatz ist hoch
Wohlstandsgewinne durch die Doha-Entwicklungsrunde der WTO
von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker
DGAPanalyse 1, 26.06.2006, 36 S.
Seit 2001 beraten die WTO-Mitgliedstaaten über ein neues Abkommen zur Reduzierung von Handelshemmnissen. Doch welche Wachstumspotenziale birgt die so genannte Doha-Entwicklungsrunde und vor allem für wen?
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